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Lukas

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Map data © OpenStreetMap contributors
About Lukas
Mir ist es eingefallen, während ich Fahrrad fuhr.
Distance travelled

1,186 km

Time in motion

90:11 h

Recent Activity

went for a bike ride.

June 21, 2025

Kette vor Vignette | Tag 2

Tag 2 startet mit einem französischen Radfahrerfrühstück. Das besteht aus einem Meter Baguette und 2 Pain au Chocolait, damit es nicht ganz so trocken ist. Ein Stopp bei Aldi wird trotz Umweg von ein paar Kilometern in Kauf genommen und fortan warnen mich 250g Goldbären aus dem Cockpit vor Schlaglöchern. Die ersten Kilometer des Tages sind noch flach zwischen den Feldern hindurch. Trotzdem deutet allein der Blick aufs Thermometer an, dass es nicht so angenehm bleiben wird. Schon bald tauchen die Ausläufer des Jura am Horizont auf. Grundsätzlich gibt es auch den einfachen, d.h. flachen Weg über Lausanne an den Genfer See, da landschaftlich (und historisch) spannender, habe ich mich aber für den Weg durch die Berge entschieden. So haben es drei nennenswerte Anstiege auf die heutige Strecke geschafft und der erste ist gleich mal ordentlich steil. Am Ende einer schnellen Abfahrt liegt Vallorbe, doch mit dem Schwung fliege ich quasi hindurch. Wer schneller bergauf als bergab fährt, für den könnte hier ein kurzer Stopp interessant sein. Ich jedenfalls bin froh nicht allzu viel Zeit zu verlieren, denn unmittelbar nach dem Ortsausgang geht es wieder bergauf. Die Straße ist wahnsinnig steil und schon bald wechselt der Asphalt in feinen und schließlich groben Schotter. Da hilft nur der kleinste Gang. Oben wechselt der Neigungsmesser meines Garmins das Vorzeichen und kurze Zeit später erreiche ich den Lac du Joux am nördlichsten Punkt. Die Straße schlängelt sich nun am See entlang durch das Vallée du Joux. Weshalb das Tal auch „Tal der Uhren“ genannt wird, wird schnell klar, wenn man an Gebäuden mit den Aufschriften Audemars Piquet, Blancpain oder Jaeger-LeCoultre vorbeifährt. Die Passstraße ist steil, aber dennoch mit dem Gepäck gut zu fahren und auch der Autoverkehr hält sich trotz Wochenende in Grenzen. Ich sammle sogar einen Rennradfahrer auf dem Weg nach oben ein. Ein wenig später auf immerhin über 1300m verdunkelt sich der Himmel und es wird kühler. Was ein Glück, dass ich nicht ganz hoch bis zur Passhöhe fahre, sondern kurz vorher auf eine schmale und komplett autofreie Straße abbiege. Die Landschaft hier ist wunderschön. Grüne Wiesen werden eingerahmt von den für das Jura typischen Trockenmauern. Zwischen den Mauern darf man an einigen ausgewiesenen Stellen sogar legal Wildcampen, was zum Zeitpunkt meiner Reise auch gut genutzt wurde. Auf dieser Hochebene bleibt die Straße einige Kilometer lang, bevor es in eine rasante Abfahrt mit einem abrupten Ende in einer Baugrube geht. Also jedenfalls wenn man nicht schnell genug bremst. Glücklicherweise haben unzählige ahnungslose Komoot-Touristen vor mir, die nicht der Baugrube zum Opfer gefallen sind, durch den Garten der Anwohner bereits einen stattlichen Trampelpfad planiert, den auch ich nach kurzer Rücksprache benutzen darf. Wer gedacht hat, die Etappe ist schon geschafft, der wird nochmal von ein paar sehr ekligen Rampen mit groben Steinen überrascht. Mit ordentlich Laktat in den Beinen erreiche ich die Straße oberhalb von Arzier und rolle noch in den Ort hinein. Nach 90km checke ich bei einem Freund ein und springe in den kühlen Pool.

06:14

81.6km

13.1km/h

1,410m

1,020m

and like this.

went for a bike ride.

June 20, 2025

Brot und Wein - das gibt es für viele Katholiken an Fronleichnam. Brot und Wein - für mich ist das vielleicht nicht die ideale Kombi am heutigen Donnerstag im Juni. Obwohl, ein wenig Flüssigkeit und Kohlenhydrate bestimmt nicht schaden können, denn es geht mal wieder auf Bikepacking-Abenteuer in die Schweiz. Am Abend vorher sitze ich in meinem letzten Uni Seminar für diesen Tag und zähle die Minuten bis zum Ende der Veranstaltung mit. Schließlich geht es endlich mit dem Zug nach Hause und ich bepacke mein Rennrad bis spät in die Nacht. Erschöpft, aber auch ziemlich nervös schlafe ich ein, denn die Anreise soll komplett mit der Bahn erfolgen – und das an einem Feiertag. Aber für Deutsche Bahn Verhältnisse läuft alles erstaunlich reibungslos und ich erreiche Bern mit nur einer Stunde Verspätung. Und so darf ich nun am Abend des 19.06.25 die Atmosphäre der Schweizer Landeshauptstadt genießen. Irgendwo zwischen Regierungsviertel und der Aare untersuche ich eine Pizza für 28 CHF auf Ihren Blattgoldanteil. Immerhin inbegriffen im Preis ist das Hupkonzert zweier Mercedes AMG um eine Parklücke von etwa 20m Länge. Ach ja, solche Probleme hätte ich gerne auch, denke ich mir. Hab ich aber nicht, denn mein Alu-Renner aus dem Hause Canyon findet überall seinen Platz. Für die kommenden vier Tage sind das die Kantone Bern, Freiburg, Waadt und Genf. Dazwischen liegt eine Strecke von etwa 360km, auf der sich der ein oder andere Anstieg und Berge voller Eiskugeln auftürmen. Bevor es Freitagmorgen losgeht, wartet noch ein ausgewogenes Frühstück bei Aldi auf mich. Das Wasser in den Trinkflaschen am Rad ist durch die Sonne bereits am Kochen, als ich mich schließlich auf den Weg nach Yverdon les Bains mache. Da kommt es grade recht, dass die Schweizer bereits auf den ersten Metern unter Beweis stellen, dass sie wissen, was einen guten Radweg ausmacht. Auf diesen ist man tunlichst angeraten zu bleiben, denn ansonsten bestrafen Autofahrer wie Bahnschienen den kleinsten Fahrfehler. Raus aus Bern führt mich der Weg über den Bremgartenwald. Meiner Meinung nach wartet hier die Perfektion eines Radweges: Guter Asphalt, fernab von Autoverkehr, schattig, kein Gegenwind und leicht bergab. Es dauert nicht lange, bis Urlaubsfeeling aufkommt. Am Wohlensee würde ich am liebsten direkt einen Stopp für eine ausgiebige Pause einlegen. Türkisblaues Wasser glitzert in der Sonne und wird umrahmt von grünen Wiesen. Zwischendrin Biobauernhöfe mit Gemüseständen, Hin und wieder ein vereinzeltes Haus mit Bootssteg, all das lässt jede Kurbelumdrehung mühsamer werden. Leider habe ich aber noch viel zu wenige Kilometer auf dem Tacho, um hier anzuhalten. Den Ursprung des Wohlensees erkunde ich kurze Zeit später, als ich die dicke Staumauer überquere, in der seit über 100 Jahren sieben Turbinen Strom für Haushalte und Bahnnetz generieren. „Rechts abbiegen auf Kernkraftwerkstraße“ zeigt mein Garmin nach der Staumauer an und ich wundere mich noch, was ein Wasserkraftwerk mit Kernkraft zu tun hat, als sich vor mir das mittlerweile stillgelegte AKW Mühleberg auftut. Doch nicht nur eine Straße verbindet hier die beiden typischen Schweizer Methoden zur Energiegewinnung. Manch einem wird vielleicht der fehlende Kühlturm am AKW auffallen, denn zur Kühlung wurde bis zum Betriebsschluss ausschließlich Flusswasser genutzt. Typisch für die Schweiz sind auch die kleinen, aber intensiven Anstiege, die ab hier immer wieder aus dem Nichts auftauchen. Mit den ersten Höhenmetern verlasse ich das Flusstal. An Wasser mangelt es trotzdem nicht, denn überall gibt es Trinkbrunnen, an denen man Wasser auffüllen oder sich zumindest abkühlen kann. Bald erreiche ich den Murtensee, bekomme davon bei dieser Streckenführung allerdings kaum etwas mit. Eventuell lohnt sich hier ein Abstecher abseits des Tracks. Das soll aber keine Ausrede sein, nicht trotzdem einmal ins Wasser gesprungen zu sein. Spätestens am Lac des Neuchâtel gibt es einige Möglichkeiten, sich abzukühlen. Während ich in der Sonne liege und darauf warte, dass die Bibshort trocknet, fällt mir plötzlich auf, dass ich im Französisch sprechenden Teil der Schweiz angekommen bin. Es ist bereits später Nachmittag als ich die letzten Kilometer bis zum Ziel in Angriff nehme. Die Strecke bleibt jetzt flach in Seenähe, aber leider auch an einer viel befahrenen Straße. So bin ich nicht traurig drum, kurz darauf in Yverdon les Bains angekommen zu sein und mein Garmin nach nun knapp 87km zu stoppen.

05:46

86.8km

15.1km/h

500m

690m

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August 23, 2024

10:11

96.5km

9.5km/h

1,700m

1,490m

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October 9, 2024

The fifth day greets us with a ramp directly from the campsite, which is barely rideable. I swear that it wasn't as steep yesterday when we drove down. With a pulse of 160, we then go in search of food in Alleghe. This turns out to be very sweet - typically Italian. Nevertheless, I feel well strengthened

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August 22, 2024

05:30

67.9km

12.4km/h

1,530m

1,930m

October 8, 2024

I am no longer alone on the road. The camping area where I wake up this morning is completely full of other cyclists. After a few conversations, the mass packing up begins around me and the place gradually empties. I am now fairly experienced when it comes to taking down the tent and soon join the swarm

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August 21, 2024

06:38

71.3km

10.7km/h

1,000m

430m

October 1, 2024

Day 3 and I'm already in Italy :). As always, the weather is at its best. Because of yesterday's exertions, we set off a little later than usual, but today's stage is manageable. So there's plenty of time to explore the Pustertal. But I don't get very far, because after a short warm-up, cappuccino, panini

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August 20, 2024

11:17

181km

16.0km/h

1,830m

1,860m

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September 25, 2024

The second day should start a little more leisurely. Packing up also takes longer than expected, but almost a year has passed since the last tour and I'm a bit out of practice. At around 10 a.m. I leave the campsite and quickly find a bakery for breakfast. As usual, I take everything to go and look for

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went for a bike ride.

August 19, 2024

04:57

64.3km

13.0km/h

620m

300m

September 23, 2024

This year's bikepacking tour starts at 5:00 a.m. I take the train to the immediate vicinity of the Alps, because that's where I want to spend the next few weeks. I have just under 30 days to combine the most famous and least known mountain passes in the Alps in one tour. Whether this ambitious goal is

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went for a bike ride.

June 2, 2024

04:01

42.2km

10.5km/h

400m

390m

went for a bike ride.

June 1, 2024

07:20

65.5km

8.9km/h

670m

690m

went for a bike ride.

May 31, 2024

07:29

65.1km

8.7km/h

290m

340m

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