About Samuel Wölfl
3,726 km
189:54 h
Recent Activity
Samuel Wölfl and Nadja planned a bike ride.
September 1, 2025
01:05
18.6km
17.1km/h
40m
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Samuel Wölfl planned a hike.
August 14, 2025
03:27
12.5km
3.6km/h
210m
210m
Samuel Wölfl planned a hike.
August 14, 2025
02:00
7.41km
3.7km/h
90m
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Samuel Wölfl planned a hike.
August 14, 2025
01:57
6.69km
3.4km/h
160m
160m
Samuel Wölfl planned a hike.
August 12, 2025
01:43
6.10km
3.6km/h
60m
240m
Samuel Wölfl went for a bike ride.
July 27, 2025
Ich melde mich nochmal ausm Zug nach Trondheim von meiner Rückfahrt, weil ich die Reise nochmal mit einer gesamten Zusammenfassung würdig abschließen möchte. Die Bilder sind in Komoot evtl. leider etwas durcheinander, das lässt sich glaube ich leider nicht anpassen. Los ging's in Hamburg bei bestem Wetter, aber dafür direkt ersten Geduldsproben. Die Innenstadt war voller Baustellen, mein GPS hat länger mal ausgesetzt und meinen tollen Großeinkauf konnte ich dank Wegfahrsperre im Einkaufswagen nicht zum Fahrrad bringen. Mein Faden ist fast gerissen, aber so früh konnte und wollte ich ja noch nicht aufgeben. Nach den ersten Kilometern außerhalb von Hamburg hatte sich das dann auch alles schon gelegt und es ging so richtig los. Ich habe schnell Stefan getroffen mit dem ich dann zusammen bei einem Hof auf der Wiese gecamped habe und noch am nächsten Tag bis Lübeck gefahren bin. Von dort ging's weiter nach Fehmarn wo ich das erste Mal ins Meer gesprungen bin und am Abend bei Tanja und ihrem Mann im Garten mein Lager aufschlagen durfte. Nach nur einer weiteren Nacht im Regen war ich dann auch schon in Kopenhagen, was als erstes Zwischenziel angenehm nah lag. Dort habe ich mir eine JuHe gegönnt und einen Ruhetag inkl. Stadt-Besichtigung gemacht. Das Highlight war definitiv, dass zufällig an dem Abend das Mitsommar-Fest überall in der Stadt gefeiert wurde und super beeindruckend mit Musik und großen Feuern zelebriert wurde. Danach gings weiter und mit der Fähre über die schwedische Grenze. Nach ein paar Tagen in Südschweden mit wunderschönen Sheltern und Wildcampingplätzen kam ich dann auch schon Oslo deutlich näher. An einem regnerischen Tag hatte ich noch meinen legendären Komoot-Moment, als ich über eine Wiese navigiert wurde, die dann einfach in einer Hecke geendet hat :D Zweit Nächte später hatte ich auch noch meinen wahrscheinlich rudimentärsten Schlafplatz der Reise, wo ich aus Respekt vor dem nachts angekündigten Unwetter einfach in einem kleinen Unterstand in einem Dorf neben einem Skatepark übernachtet habe. Das hat sich zwar komisch angefühlt, weil auch noch Leute ab und an vorbei kamen, aber fürs Unwetter hat's sich sehr gelohnt und sowas gehört auch einfach zu wo einer Reise dazu :D In Oslo habe ich dann eigentlich auch nochmal einen schönen Ruhetag mit Stadtbesichtigung verbracht, aber irgendwie war ich mental etwas im Tief. Wahrscheinlich kam da einfach alles etwas zusammen, von den schlechten Wetteraussichten, dass ich mein 18in1 verloren hatte, der noch weiten Strecke und dem Alleine Sein. In den Tagen darauf hat sich das aber zum Glück wieder gelegt und auch wenn der Abschnitt bis Trondheim etwas durchwachsen war, ging es mir schon deutlich besser. Die Landschaft war da nur manchmal etwas langweiliger und ich konnte nicht wirklich wie geplant Wildcampspots finden. Dafür waren die Leute in der Gegend super nett und die Campingplätze haben mir auch ein sicheres Gefühl nachts gegeben. Auf Empfehlung eines Freundes habe ich mich dann auch noch spontan entschieden einen weiteren Pausetag in Trondheim zu machen, um mir die Stadt anzuschauen. Das stellte sich als mega Empfehlung heraus und mir hat Trondheim richtig gut gefallen und ich hatte eine super Zeit im Hostel mit tollen Leuten! Ab dort bin ich dann auch den ersten Radfahrenden begegnet, die auch ans Nordkap fahren, was natürlich auch immer nochmal zusätzlich spannend ist. Von dort aus war die Aussichten auf die nächsten Tage dann hervorragend. Bestes Wetter für zwei Wochen, eine wunderschöne Strecke mit der Küste und die Lofoten in 9 Tagen in Aussicht. So ließ sich der Teil dann auch nochmal einfacher fahren. Das lag bestimmt auch nochmal zusätzlich dran, dass ich noch Franzi aus Freiburg kennengelernt habe, mit der ich bis auf die Lofoten zusammen gefahren bin. Zu zweit war es nochmal einfacher nicht so auf die Anstrengung zu achten und dafür mehr die Gesellschaft zu genießen. Auch wenn die Landschaft super beeindruckend und die Strecke täglich mega schön war, hatte man sich irgendwann daran gewöhnt und es war traurigerweise manchmal gar nicht mehr so besonders. Es war natürlich trotzdem sehr schön, aber eben nicht mehr dieser Wow-Effekt wie am Anfang. Nach einem überragenden Schlafplatz auf einer Bank am WoMo Stellplatz in der Nähe des Hafens von Bodø ging es dann direkt morgens mit der 2. Fähre um 6 Uhr rüber auf die Lofoten. Dort habe ich mir insgesamt extra etwas mehr Zeit genommen, um auch noch ein paar Wanderungen machen zu können. Die Tage dort waren wirklich überragend bei durchgängig besten Wetter, karibischen Sandstränden und zwei wunderschönen Wanderungen mit bester Aussicht über die markanten kleinen Inseln der Lofoten. Das berühmte Fußballfeld in Henningsvær hab ich dabei natürlich auch nicht ausgelassen. Weiter auf den Vesterålen hatte ich den wahrscheinlich schönsten Schlafplatz der ganzen Tour und die architektonisch beeindruckendste öffentliche Toilette. In Bleik habe ich noch einen halben Pausetag verbracht und bin dann mit der Fähre nach Senja übergesetzt. Dort war es auch nochmal wunderschön und es waren mittlerweile täglich 2-3 Radfahrende mit der gleichen Mission unterwegs, wodurch man nie alleine war. Das war richtig cool immer mal wieder Abschnitte zusammen zu fahren oder sich am Schlafspot, an Fähren oder in den Läden zu treffen. Dank des guten Wetters konnte man auch ohne Probleme mehrere Tage entspannt wildcampen. Über Tromsø und Alta ging es dann weiter auf die letzten drei Etappen. Die Natur hat sich kurz vor dem Nordkap nochmal etwas verändert und wurde etwas kahler, was aber eine willkommene Abwechslung war. Dort waren dann auch mega viele Rentiere unterwegs. Ich habe noch einmal auf einem Rastplatz gezielter, bin durch den legendären Tunnel gefahren und dann hatte ich auch schon die finale Etappe vor mir. An dem Tag habe ich nochmal richtig viele Leute getroffen, die auch alle grob gleichzeitig hochgefahren sind, das war auch nochmal nice für den Schlusssprint. Und auch wenn die zwei Anstiege mir nochmal einiges abverlangt haben, gab es jetzt nichts mehr was einen hätte stoppen können und ich hab die letzten Kilometer geschafft und bin einfach am Nordkap ankommen. Das war auf der einen Seite wunderschön, auf der anderen aber auch unerwartet unspektakulär, weil es sich irgendwie auch einfach wie ein weiterer normaler Radtour-Tag angefühlt hat. Die richtige Realisierung der ganzen Reise kommt gerade erst mit den Tagen danach und Bildern und Texten durchgehen. Gelernt habe ich allem voran über die Reise hinweg mit dem Alleine-Reisen umzugehen. Während mich da am Anfang deutlich mehr Gedanken und Gefühle beschäftigt haben, konnte ich es nach ca. 2 Wochen sehr genießen. Generell habe ich auf der Reise auch vieles zum ersten Mal bzw. zum ersten Mal alleine gemacht, was am Anfang auch oft komisch oder unangenehm war. Aber nach einer Weile wurde das Leute ansprechen, nach Hilfe Fragen, alleine wildcampen und vieles mehr einfach normal und man hatte es gefühlt einfach als neuen Skill freigeschaltet. Gerade das mit Leuten in Kontakt kommen und entweder einfach sich auszutauschen oder auch nach Hilfe (im Garten übernachten, Wasser auffüllen, ...) zu fragen, fand ich am Ende super entspannt, obwohl es mir am Anfang manchmal unangenehm war. Eine weitere spannende Erfahrung war es in Gesprächen mit anderen Reisenden oder Skandinavier*innen eine Außenperspektive auf Deutschland bzw. eine Innenperspektive auf die skandinavischen Länder zu bekommen. Im Gegensatz zur politischen Stimmung in Deutschland selber, haben viele nämlich ein sehr positives Bild von Deutschland und auch gute Erfahrungen hier gemacht. Und gleichzeitig habe ich vor Ort mitbekommen und gehört, dass dort eben auch nicht alles perfekt läuft. Abgesehen von einer hohen Elektrofahrzeug-Quote und sehr großer erneuerbaren Energiegewinnung, ist Norwegen in anderen Bereichen nicht so ökologisch, wie ich manchmal dachte. Z.B. sind Kurzstreckenflüge innerhalb norwegens ziemlich normal, im Supermarkt ist sehr vieles mit Plastik verpackt und es gibt nur sehr wenige bis keine Optionen für eine vegetarische oder vegane Ernährung. Das soll nicht heißen, dass ich Norwegen jetzt ganz schlimm finde, aber es hat einfach mal nochmal neue Perspektiven aufgezeigt und klar gemacht, dass man es nicht immer so einfach machen kann, wie es vielleicht für einen aussieht. Auf die Radtour bezogen würde ich sowas auf jeden Fall super gerne wieder machen, nur dann wahrscheinlich etwas kürzer. Die Zeit war für die Strecke ideal und glaube ich für die Erfahrung auch genau richtig, aber in Zukunft reichen mir denke ich auch so 2-3 Wochen. Und ich würde wahrscheinlich die einzelnen Tage etwas flexibler gestalten und auch mal länger an einzelnen Orten bleiben wollen bzw. nicht so weit fahren und vor Ort noch etwas Zeit haben. Das habe ich ab der Hälfte der Tour jetzt eigentlich auch gemacht und das hat mir sehr gut getaugt. Und als letztes und kitschigstes Learning hat man einfach nochmal gezeigt bekommen, dass es bei so einer Reise nicht um das Ziel an sich geht und das Erreichen nicht das Highlight ist. Am Ende waren es die ganzen einzelnen kleinen Erfahrungen und alle mega netten Menschen die man kennen gelernt hat, an die man sich erinnern wird und für die es sich gelohnt hat. Den letzten Abschnitt will ich noch den über 40 unglaublich netten Leuten widmen, die ich auf der Reise kennenlernen durfte. Unsere gemeinsame Zeit war mal kürzer und mal länger, aber ich Versuche trotzdem alle hier zu erwähnen. Ein riesen Danke an euch alle für die nice Zeit! Stefan, Tanja und ihr Mann bei denen ich im Garten übernachten durfte, Livio, Daria, Sven, Walker, Campingplatz Nachbar der mir Coladosen geschenkt hat, Leute aus dem Hostel in Trondheim, Hamid, Franzi, Dimitrov, deutsches Paar aus Dresden mit denen wir zusammen gefrühstückt haben, älteres deutsches Paar mit denen wir auch zusammen gefrühstückt haben, älteres deutsches Pärchen das wir vor Fähre und ich wieder auf den Lofoten getroffen hab, Hafsa, Mathis, Tim, Typ mit dem ich Steine geflippt hab, David und Marina, Schweizer Family, Deutsch/Schweizer Paar hinterm Nordkapp Tunnel, Antonio, Mirko, William, Klaus, Edeltraud, Peer, Greta, Jonas, Vivien und viele mehr...
01:57
34.3km
17.5km/h
460m
750m
Samuel Wölfl planned a bike ride.
July 25, 2025
05:01
73.4km
14.6km/h
1,250m
1,230m
Samuel Wölfl went for a bike ride.
July 25, 2025
Für den Endspurt habe ich mir die letzten 100km zum Nordkap nochmal in 2 Tage aufgeteilt, weil auf den 100km zum einen der berühmt berüchtigte Nordkap-Tunnel kommt, also auch die sehr bergigen letzten 30km vor dem Nordkap. Und weil ich sowieso noch Zeit hab, dachte ich, dass ich es einfach entspannt mache. So bin ich heute dann auch erst etwas später los, weil ich erstmal gut ausgeschlafen hab. Danach gab's ein gutes Frühstück und dann ging's los auf die Straße. Die ersten 40km waren ziemlich entspannt und ich habe nach so ca. 30km noch eine Pause eingelegt. Als ich da dann leichten Nieselregen gespürt habe, habe ich schnell zusammengepackt und bin weitergefahren, damit ich den Tunnel hoffentlich vor dem Regen erreichen würde. Dafür wäre er natürlich super. Das habe ich dann zum Glück auch geschafft und habe mich vor dem Tunnel nochmal ready gemacht. Alle Klamotten für die kalte Abfahrt angezogen, zusätzliches Rücklicht drangemacht, Warnweste angezogen und Kopfhörer rein und Buff über die Ohren, damit es nicht so laut ist. Dann ging's los und ich war am Anfang schon echt aufgeregt und gespannt, wie es werden wird. Erstmal geht es ja sehr entspannt eine längere Zeit runter. Das war schonmal entspannt, aber man musste trotzdem sehr konzentriert bleiben, weil manchmal noch Autos überholt haben. Unten angekommen bin ich dann in einer Haltebucht kurz rausgefahren um die warmen Klamotten wieder auszuziehen. Das ging tatsächlich sehr gut und so war ich dann besser ausgestattet für den harten Anstieg. Erstmal ging es noch etwas entspannter hoch, nach einer Weile kamen dann aber die angezeigten 9% Steigung und es wurde wirklich anstrengend. In einer Haltebucht habe ich dann nochmal eine mini Pause eingelegt und habe von dort aus den Rest durchgezogen. Das war schon gut anstrengend, aber man wollte ja auch wieder bald aus'm Tunnel raus, damit man nicht zu sehr ein Hindernis für die Autofahrer ist. Zum Glück war bei mir aber auch insgesamt echt nicht viel Verkehr und es haben zwar ein paar Autos überholt, aber es war jedes Mal gut Platz bzw. lange niemand auf der Gegenfahrbahn. Dadurch war es insgesamt dann echt gut machbar und schneller geschafft als erwartet. Dafür war ich sehr dankbar und bin dann trotzdem sehr fertig vom Anstieg direkt hinterm Tunnel auf den Rastplatz zum Übernachten gegangen. Das war dann auf jeden Fall besser die Fahrt in 2 Etappen aufzuteilen :D Aktuell überlege ich auch noch, ob ich nicht sogar erst am Sonntag final ans Kap fahre, weil das Wetter da wahrscheinlich nochmal deutlich besser werden soll als morgen. Aber das schaue ich dann einfach morgen mal spontan, der Wetterbericht ändert sich hier sowieso stündlich.
02:21
56.7km
24.1km/h
360m
360m
Samuel Wölfl planned a bike ride.
July 25, 2025
03:24
57.0km
16.7km/h
420m
410m
Awesome, you did it! Congratulations, amazing performance Samu
Translated by Google •
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