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Wanderung vom Hirtstein zur Burg Hassenstein 10.03.2026
Rundwanderung: Hirtstein – Vysluní – Burg Hassenstein – Nová Ves – Balzer Teich Startpunkt der Tour ist der Gipfel des Hirtstein, einem markanten Basaltberg im mittleren Erzgebirge. Mit seinen Basaltsäulen gehört er zu den auffälligsten geologischen Punkten der Region und bietet bereits zu Beginn einen weiten Blick über die Grenzlandschaft zwischen Deutschland und Tschechien. 1. Vom Hirtstein zur „Grünen Grenze“ Vom Gipfel führt der Weg zunächst südostwärts durch offenen Bergwald. Die Landschaft ist ruhig, wenig erschlossen und wirkt stellenweise noch sehr ursprünglich. Nach kurzer Zeit erreicht man die ehemalige innerdeutsche Grenze – heute nur noch als unscheinbarer Waldstreifen erkennbar, früher Teil der streng bewachten Ost-West-Grenze. Der Übergang über die sogenannte „grüne Grenze“ ist heute problemlos möglich. Der Weg führt weiter leicht bergab in tschechisches Gebiet. 2. Überquerung der alten Bahntrasse 3. Das Dorf Vysluní Der Weg führt schließlich in das kleine Dorf Výsluní. Der Ort liegt auf einem Hochplateau und wirkt teilweise verlassen, da viele Gebäude nach dem Zweiten Weltkrieg aufgegeben wurden. Im Dorfes kommt man an der St.-Wenzels-Kirche vorbei. Die St.-Wenzels-Kirche Die Kostel svatého Václava (St.-Wenzels-Kirche) ist das dominante Bauwerk des kleinen Erzgebirgsortes Výsluní. Die Kirche steht leicht erhöht im Ortszentrum und ist schon aus größerer Entfernung sichtbar, weil sie deutlich größer ist als die umliegenden Häuser. Architektur Die Kirche ist ein großer neugotischer Bau aus dem 19. Jahrhundert. Sie wurde errichtet, als Výsluní noch ein wohlhabender Berg- und Handelsort war. Der Bau wirkt für ein so kleines Dorf fast überdimensioniert. Typische Merkmale sind: • hoher, schlanker Turm mit spitzem Dach • massive Bruchsteinmauern • spitzbogige Fenster im gotischen Stil • ein langgestrecktes Kirchenschiff Der Turm prägt das Ortsbild und diente früher auch als Orientierungspunkt für Reisende im Erzgebirge. Innenraum Der Innenraum ist deutlich schlichter als die äußere Architektur vermuten lässt. Viele originale Ausstattungsstücke gingen im Laufe der Zeit verloren, besonders nachdem der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg stark entvölkert wurde. Früher gab es: • einen reich gestalteten Hochaltar • mehrere Heiligenfiguren • bemalte Glasfenster Heute wirkt der Innenraum teilweise leer und reduziert. Historischer Hintergrund Die Kirche wurde in einer Zeit gebaut, als Výsluní noch eine große deutschsprachige Bevölkerung hatte. Nach 1945 wurden die meisten Bewohner vertrieben, viele Gebäude verfielen und auch die Kirche wurde lange kaum genutzt. In den letzten Jahren gab es jedoch Sicherungs- und Restaurierungsarbeiten, um den Bau vor dem vollständigen Verfall zu retten. Atmosphäre Die Kirche wirkt heute etwas isoliert in der kleinen Ortschaft. Gerade das macht ihren Eindruck stark: ein großes sakrales Gebäude in einem Ort, der früher deutlich bedeutender war als heute. 4. Aufstieg zur Burg Hassenstein Vom Dorf führt ein Waldweg weiter Richtung Süden zum Bergkamm, auf dem die Ruine der Hasištejn Castle liegt – auf Deutsch Burg Hassenstein. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und war einst eine bedeutende Festung über dem Egertal. Heute ist sie eine eindrucksvolle Ruine mit: • massiven Resten der Ringmauer • einem hohen Aussichtsturm • großen Innenhöfen und Mauerfragmenten Vom Turm hat man einen hervorragenden Blick über das Erzgebirge und das böhmische Becken. 5. Zum Wasserfall Richtung Nová Ves Hinter der Burg führt ein steilerer Waldweg talwärts zu einem kleinen Wasserlauf mit einem Wasserfall, der besonders nach Regen oder Schneeschmelze beeindruckend ist. Von dort folgt man dem Bachlauf weiter bis zum Dorf Nová Ves. 6. Über Sebastiana zu den Eisenbahnbrückenruinen Von Nová Ves führt die Route wieder bergauf in Richtung des kleinen Grenzortes Hora Svatého Šebestiána (deutsch: Sebastiansberg). In der Umgebung stößt man auf die Ruinen einer alten Eisenbahnbrücke. Diese gehörte ebenfalls zur historischen Bahnstrecke der Region. Heute stehen nur noch: • gemauerte Pfeiler • Teile der Widerlager Die Konstruktion vermittelt noch gut, wie aufwendig der Bahnbau in dieser gebirgigen Landschaft war. 7. Balzer Teich und Rückweg Der Weg führt weiter zurück nach Deutschland zum idyllisch gelegenen Balzer Teich. Der kleine Bergteich liegt ruhig im Wald und ist ein guter Platz für eine Pause. Früher diente er vermutlich der Wasserversorgung oder der Holzflößerei. Von dort führt ein letzter Waldweg wieder bergauf zum Ausgangspunkt am Hirtstein.
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Schlösser und Burgen Tour von Sachsenburg nach Wolkenstein 08.03.2026
Von Sachsenburg über Augustusburg bis Wolkenstein Historische Burgen- und Schlössertour durch das Zschopautal 1. Start: Burg Sachsenburg Die Wanderung beginnt auf dem Bergsporn über der Zschopau bei Sachsenburg. Geschichte und Beschreibung Die Burg entstand im 12. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Sicherung der Handelswege durch das Zschopautal. Sie war eine typische Höhenburg mit stark befestigten Mauern. Über Jahrhunderte wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Im 20. Jahrhundert erhielt der Ort eine dunkle historische Bedeutung: In den Gebäuden der ehemaligen Burganlage befand sich 1933 eines der frühen Konzentrationslager des NS-Regimes. Heute erinnert eine Gedenkstätte an diese Zeit. Von der Burg hat man eine weite Aussicht über das Zschopautal. Wanderung nach Lichtenwalde Von Sachsenburg folgt man zunächst der Zschopau südwärts über Feld- und Waldwege Richtung Niederlichtenau und weiter zum Schlosspark. 2. Schloss Lichtenwalde Das barocke Schloss liegt oberhalb der Zschopau auf einer Terrasse mit großem Park. Beschreibung Das heutige Schloss entstand im 18. Jahrhundert unter Graf Vitzthum von Eckstädt. Es ist ein typisches sächsisches Barockschloss mit symmetrischem Grundriss. Besonders bekannt ist: • der barocke Schlosspark • zahlreiche Wasserspiele und Brunnen • Terrassen mit Blick ins Zschopautal Der Park gehört zu den schönsten Barockgärten Sachsens. Weiter nach Augustusburg Der Weg führt weiter flussaufwärts über Waldwege und dann steil hinauf zum Schlossberg. 3. Schloss Augustusburg Das Schloss steht spektakulär auf einem 516 m hohen Bergkegel und ist weithin sichtbar. Beschreibung Es wurde im 16. Jahrhundert von Kurfürst August von Sachsen als Jagdschloss errichtet. Der Bau gilt als eines der bedeutendsten Renaissance-Schlösser Deutschlands. Merkmale: • strenger, symmetrischer Grundriss • vier große Eckhäuser mit Türmen • mächtiger Innenhof Heute beherbergt das Schloss mehrere Museen, darunter ein Motorradmuseum und Ausstellungen zur Jagdgeschichte. Von hier hat man eine der besten Aussichten über das Erzgebirge und das Zschopautal. Weiter nach Zschopau Vom Schlossberg führt ein langer Waldabstieg Richtung Zschopau. 4. Schloss Wildeck Schloss Wildeck liegt direkt über der Altstadt von Zschopau. Beschreibung Die Anlage entstand im 12. Jahrhundert als Burg zur Sicherung der Handelsstraße nach Böhmen. Später wurde sie zum Schloss umgebaut. Typische Elemente: • markanter Dicker Heinrich (Wehrturm) • Renaissance-Flügel • Innenhof mit Arkaden Heute befindet sich hier unter anderem eine Ausstellung zur Geschichte der Motorradfirma DKW und MZ, die Zschopau weltbekannt machte. Weiter zur Burg Scharfenstein Man folgt der Zschopau flussaufwärts über Wanderwege durch das enge Tal. 5. Burg Scharfenstein Die Burg steht auf einem steilen Felsen direkt über dem Fluss. Beschreibung Sie gehört zu den ältesten Burgen im Erzgebirge und wurde vermutlich im 13. Jahrhundert gegründet. Charakteristisch sind: • der massive Bergfried • die unregelmäßige Anlage auf einem Felsgrat • steile Mauern über dem Zschopautal Heute beherbergt die Burg Museen über Erzgebirgisches Handwerk und Spielzeug. Von der Burg aus hat man einen spektakulären Blick ins Tal. Weiter durch die Wolkensteiner Schweiz Der Weg führt nun weiter nach Süden durch eine der schönsten Felslandschaften der Region. 6. Die Wolkensteiner Schweiz Dieses Gebiet ist ein wildes Felsental aus Granit und Gneis, das stark an kleine Mittelgebirgs-Schluchten erinnert. Typisch sind: • schmale Pfade durch Felsformationen • tiefe Schluchten • dichter Mischwald • viele Aussichtspunkte Die Landschaft entstand durch die Erosion der Zschopau, die sich tief in das Gebirge eingeschnitten hat. Der Weg führt schließlich hinauf nach Wolkenstein. 7. Ziel: Burg Wolkenstein Die Burg thront spektakulär auf einem isolierten Felsen über der Zschopau. Beschreibung Sie entstand im 13. Jahrhundert und war eine wichtige Grenz- und Handelsburg im Erzgebirge. Besondere Merkmale: • extrem steile Felslage • kompakte mittelalterliche Struktur • Bergfried und Wohngebäude dicht gedrängt Heute beherbergt die Burg ein Museum zur Geschichte der Region und zum Bergbau. Die Aussicht vom Felsen reicht weit über das Zschopautal und die Höhen des Erzgebirges. Besonderheit der Tour Diese Strecke verbindet mehrere der wichtigsten historischen Anlagen entlang der Zschopau. Man wandert durch: • barocke Schlossanlagen • mittelalterliche Höhenburgen • enge Flusstäler • typische Erzgebirgslandschaft. In der Burg Wolkenstein befindet sich das Erlebnisgasthaus Zum Grenadier, es ist eine ziemlich ungewöhnliche Gaststätte. Sie ist kein normales Restaurant, sondern eher eine historische Erlebnisgaststätte, die thematisch stark an die Zeit der napoleonischen Kriege Anfang des 19. Jahrhunderts angelehnt ist.. Atmosphäre und Konzept Wenn man reingeht, wirkt es bewusst wie eine Zeitreise ins frühe 19. Jahrhundert. Der Gastraum hat: • Bruchstein-Gewölbe • schwere Holzbalken und knarrende Dielen • einfache Holzbänke, teilweise mit Tierfellen gepolstert • Kerzenlicht statt moderner Beleuchtung Überall stehen Figuren in historischen Uniformen von etwa 1806–1815, dazu Waffen, Bilder und Alltagsgegenstände aus dieser Zeit. Ein Teil des Raumes war früher sogar die Schlossküche, deren alter Herd noch zu sehen ist.. Die Idee dahinter: Man soll sich fühlen, als säße man in einer alten Soldaten-Schankwirtschaft aus der napoleonischen Zeit.
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Rigo went for a hike
February 25, 2026
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Rigo and Wurzel Rudi planned a mountain bike ride
August 7, 2025
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June 22, 2025
Under 7 wasn't possible? 🤣
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May 24, 2025
Solid performance👌
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Rigo planned a mountain bike ride
April 16, 2024
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Rigo planned a hike
April 16, 2024
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3 days ago
Nice thing 💪🏻
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