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April 11, 2026
11.04.2026: Fahrradrunde über windige Höhen
Wenn einem auf jedem Anstieg mit 4% - 8% Steigung eine kalte steife Prise entgegenfegt, dann erhöht das den Trainingseffekt deutlich und senkt ebenso deutlich den Stundenschnitt. :-). Besonders heftig pfiff es auf den beiden jeweils knapp sechs Km langen Anstiegen von Kemnath am Buchberg und von Wernberg Richtung Vohenstrauß entgegen. Einzig an der 12%-Rampe rauf nach Matzlesberg hat mich der Blasebalg nicht erwischt.
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September 28, 2025
E-MTB-Tour: Von Edeldorf zur Planer Höhe, nach Flossenbürg und zum Gaisbachtrail
Die Runde ist auch gut mit einem Light-E-MTB oder Bio-Bike (auch Hardtails) zu befahren. Der Edeldorfer Wurzelhammer wird aber bergab Letztere sicher mehr durchschütteln wie die Fully-Fraktion. Die ersten 200 Hm der Runde vernichtet man übrigens schon auf dem ersten Anstieg nach Theisseil. Wer im Museumscafé in Flossenbürg einkehren will, sollte die Öffnungszeiten (erst ab 13:00 Uhr) beachten. Alternativ kann man auch unten im Gaisweiher-Restaurant einkehren. Zum Zeitpunkt der Tour waren die Wege hinter Würzelbrunn Richtung Waldkirch nach den Regenfällen der vorangegengenen Tage durch Pferdehufe abschnittsweise ziemlich aufgewühlt und matschig. Nicht schlimm, man muss halt etwas mehr aufpassen und gegen ab und zu durchrutschende Reifen antreten. Der Trail am Gaisbachkanal entlang ist in eine wunderschöne Landschaft gebettet.
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September 5, 2025
AC 2025 - Tag 8: Heimreise Pregasina - Riva - Bahnhof Rovereto
Viele Alpencrosser mit Ziel Lago di Garda lassen sich von diversen Busshuttle-Anbietern nach Deutschland zurückbringen. Ich bin mit dem Zug von Rovereto heimgereist. Für diejenigen, die das auch machen wollen, hier die Radroute von Pregasina bzw. Riva del Garda zum Bahnhof nach Rovereto. Sie verläuft großenteils auf sehr guten ausgeschilderten Radwegen. Da ich in Pregasina übernachtet hatte, kam ich morgens noch in den Genuss einer schönen, ca. fünf Km langen Abfahrt auf der Strada de Ponale bis Riva del Garda.
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September 4, 2025
AC 2025 - Tag 7: Pieve di Ledro - Passo Tremalzo - Riva del Garda
Finaltag meines Alpencrosses 2025. Nach X Alpencrosses seit rd. 30 Jahren ist es nie gelungen, den Tremalzopass zu befahren. Heuer endlich! Nach gemütlichem Einrollen aus Pieve die Ledro raus ging es auf der vielen bekannten Asphaltroute rauf bis zum Albergo Garda. Das ist auch Ziel vieler Motorrad- und Rennradfahrer. Die Motorradfahrer haben mich nicht gestört, weil sie offensichtlich die Auffahrt genauso geniessen wollten, wie die Velofahrer und daher sehr gesittet unterwegs waren. Oben am Albergo ist Tagestouristenrummel und der wird vom Betreiber auch gut (aus-)genutzt. Das Angebot an Speisen und Getränken ist preislich anspruchsvoll, das Nachladen von E-Bike-Akkus m.E. reine Abzocke (eine Stunde Nachladen kosten inzwischen 3,-€!) Eine Cola und eine Stunde Nachladen später ging es hoch zum Scheiteltunnel und danach folgte ein fantastischer Tiefflug über gut 1750 Tiefenmeter. Der Schotter ist oft grob, tiefgründig und lose, mit entgegenkommenden Radler muß man permanent rechnen, auch mit solchen, die, seit es elektrische Entdverstärker gibt, auch derart Geläuf glauben wagen zu müssen. Viel Spaß dann bei der Abfahrt! Egal, aufpassen, mit allem rechnen, dann kommt man da gut runter, auch wenn man in den Singletrailpassagen manchmal von eben beschriebenen "Wagemutigen" ( man könnte auch eine unfreundlichere Betitelung wählen ;-) ) etwas aufgehalten wird. Spätestens mit freundlicher Bitte lassen sie einen schon vorbei. Runterwärts will man den Downhill geniessen, gleichzeitig aber auch die immer wiederkehrenden wahnsinnigen Aussichten und tollen Fotospots. Fahren oder Schauen - man muss sich immer wieder entscheiden oder zum einen oder anderen zwingen :-) . Nachdem ich den Rucksack schnell in meiner Unterkunft Hotel Panorama in Pregasina abgestellt habe (schlicht, für eine Übernachtung reicht es, fantastsiche Aussicht auf den See, tolles Essen!), bisn ich dann ohne Gewicht auf dem Rücken die alte Ponalestraße runter bis Riva gesegelt. Das war dann der finale Radlgenuss einer wieder einmal erlebnis- und aussichtsreichenreichen Alpencrosswoche, diesmal erstmals mit elektrischem Endverstärker. Wie bei jedem Alpencross bisher: die Eindrücke, Erlebnisse und Empfindungen werden auch diesmal lange nachhallen. Noch ein abschliessender Hinweis: Die Planungen über Komoot und mein Radcomputer wiesen am Ende gut über 11.500 Hm aus, die Komoot-Aufzeichnungen "nur" 10.510 Hm. Keine Ahnung, wie die Differenz zustande kommt. Jemand, der die Touren evtl. nachfahren will, sollte sich also vorsorglich mental auf ein paar Hm mehr einstellen.
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September 3, 2025
AC 2025 - Tag 6: Madonna di Campiglio - Roncone - Cima Palone - Pieve di Ledro
Die Strecke des 6. Tages war eine mir völlig unbekannte, ich hatte auch kein Kartenmaterial zum Überprüfen zur Hand, so habe ich mich auf die Planung via Komoot verlassen. Gewählt hatte ich die Variante, weil ich endlich einmal über den Tremalzopass wollte und den am letzten Tourtag von Storo aus anfahren wollte. Aber schon in der Planungsphase fand ich nur Unterkünfte in und um Ledro. Nur auf Straßen wollte ich nicht anfahren, also habe ich diesen Übergang geplant, der auf Komoot mit S1 ausgewiesen ist aber dann mit einer bösen Überraschung aufwarten sollte. Von Madonna dier Campiglio ging es auf schönen Trails und auf dem Radweg entlang der Sarca bis nach Tione del Trento, dann eine langweilige Staatstraße rauf bis nach Roncone. Danach wer ich froh, weg von Verkehr im schattigen Wald die ersten asphaltierten Serpentinen hochfahren zu können. Ab der Malga Ringla auf ca. 1400 s.l.m. wurde es dann ein gut fahrbarer schotteriger Karrenweg und plötzlich stand ich vor einer "Wand": absolut unfahrbar steil, zudem durchsetzt mit großen steinen und den großen Wurzeln der umstehenden Bäume. Komoot weits das als S1 aus! Gut, ich habe dann sofort eine Meldung an Komoot abgesetzt, damit nicht künftige Tourplaner vor dem gleichen Promlem stehen. Also die rund 50 Hm das Bike hochgeschleppt, in der Hoffung, dass es das gewesen sei. Denkste. Es folgten noch zwei weitere dieser "Wände", die schon den gemeinen Wanderer ins Schwitzen bringen würden. Ingesamt dürfte ich so ca. 150 Hm Hochschleppen gesammelt haben. Der dann folgende Singletrail war dann durchaus S1 aber an dem Tag häufig sehr nass mit rutschigem Laub, unter dem sich zudem nasse Wurzeln und glatte Steine verbargen. Für mich nach der kräftezehrenden Schlepperei zu riskant, da es neben dem oft an der Hangkante ausgesetzten Pfad gut 50 m steil bergab ging. Ein Ausrutscher hätte in einem bösen Sturz in völliger Einsamkeit führen könne. Lieber habe ich fluchend und schimpfend über den sadistischen Vollidioten, der die "Wände" als S1 klassifiziert hatte, das Rad ca. 1,5 km geschoben, bis der Pfad aus dem Wald herauskam und sich in einen trockenen und damit wieder gut fahrbaren Singletrail wandelte. Er folgte zwar auch ab und zu der Hangkante, aber diesmal ohne Rutschgefahr. So konnte ich nach der Schlepperei und dem Geschiebe, was mich gut eineinhalb Stunden gekostet hatte, wieder mit Spaß an der Freud' bis Tiarne di Sotto und weiter bis Pieve die Ledro abfahren.
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September 2, 2025
AC 2025 - Tag 5: Ponte di Legno - Passo Tonale - Val Meledrio/Via dell'Imperatore - Dimaro - Madonna di Campiglio
Der Plan für Tag 5 war, über die Alta Via Camuna zum Tonalepass zu fahren. Den Plan musste ich wegen Gewittern umstellen und gleich rauf zum Tonale zu fahren. Gewitter auf deutlich über 2000 m können ziemlich riskant werden, nicht zuletzt, weil sich da u.a. auch Wegbeschaffenheiten drastisch ändern können. Zum Tonalepass läuft zwar ein schön geteerter Radweg hoch, der hat es aber mit immer wieder kehrenden Steigungen von 20 - 30% richtig in sich. Ich habe Bio-Biker getroffen, die sich da, oft schiebend, richtig hochgewählt haben. Der Blick oben am Tonalepass (1882 s.l.m.) zu den dunklen Wolken und das ferne Grollen aus Richtung des Alta Via Camuna hat meine Entscheidung aber bestätigt. Das Skiressort Tonale oben ist m.E. eigentlich häßlich, also schnell weg. Erst auf einem Singletrails durch das Moorgebiet Torbiera del Tonale, welches durch die vorangegeangenen Regenfälle noch feuchter aber fahrbar war und weiter unten dann auf die alte Tonale-Schotterstraße bis runter ins Val di Sole. Das hat dann nach einem halbstündigen Regenschauer seinem Namen Ehre gemacht. Die immer wieder am Verlauf des Ciclovia installierten Ladestationen (da könnte sich so mancher Radweg in D ein gutes Beispiel nehmen) habe ich nicht gebraucht. Man kann hier übrigens auch gut ohne Motoruntertstützung talabwärts radeln. Nachgeladen habe ich dann planmäßig bei B&B Jolly in Dimaro. Roberto spricht gut deutsch und ist bestens auf Biker eingestellt. Er hat mir gleich bei Ankunft ungefragt neben dem Nachladen auch gleich die Waschmöglichkeit fürs Bike angeboten. B&B Jolly - meine absolute Empfehlung! Nach einem Kuchenimbiss und ein paar Tipps von Roberto ging es dann hoch ins Val Meledrio, wo mich dann Regen empfing, der bis hoch zur Malga Mondifra andauern sollte. Trotzdem war die Auffahrt von einer besonderen und schönen Stimmung begleitet. In Madonna di Campiglio war es zwar ziemlich frisch aber die Sonne kam wieder schnell raus.
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September 1, 2025
AC 2025 - Tag 4: Grosio - Passo del Mortirolo - Via Karolingia- Ponte di Legno
Tag 4 begann mit der gut 1200 Hm steigenden und bis zu 18% steilen Auffahrt zum Mortirolo-Pass auf Asphalt. Bei Rennradlern als Cima Pantani bekannt wurde er bereits bei vielen Ausgaben des Giro d'Italia als einer der bekanntesten und härtesten Anstiege dieses Rennradklassikers befahren. Oben am Pass ist ein Container zum Rasten sowie eine Akku-Ladestation. Die war leider stromlos, sodass ich ein paar Hundert Meter weiter in der Abfahrt am Rifugio Mortirolo kostenlos nachladen konnte. Nach dem Rifugio Mortirolo ging es weiter hoch zum Übergang am Pianacchio auf 2100 s.l.m. und auf einem langen Downhill runter zur Via Karolingia von Monno bis Ponte die Legno im Val Camonica. Diese Route ist nicht zu unterschätzen, da sie permanent teilweise extrem steile kontinuierlichen Aufs und Abs auf hauptsächlich Waldwegen, manchmal unterbrochen von grobschotterigen oder mit grobem Kies gepflasterten Abschnitten verläuft und daher nichts zum Ausruhen nach den vorherigen Anstiegen und Abfahrten ist!
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August 31, 2025
AC 2025 - Tag 3: S-charl - Passo Costainas - Ofenpass - Val Mora - Lago San Giacomo - Bocchetta Trelina - Passo di Verva - Grosio
Am dritten Tag standen mit dem Pass da Coastainas, dem Pass dal Fuorn (Ofenpass), der Bocchetta Trelina und dem Passo die Verva vier Übergänge auf dem Programm. Jeder hatte seinen eigenen Reiz: Die Auffahrt zum Costainas mit dem Arvenwald God Tamangur im wunderschönen Schweizer Nationalpark, der Märchenwaldtrail mit seinem Auf und Ab zum Ofenpass, die tollen Singletrails durchs Val Mora, die eher unbekannte Bocchetta Trelina mit ihren Singletrails und gigantischen Panoramablicken und der Passo die Verva mit einer steilen Auffahrt auf Betonrampen und grobem Schotter, mit einer schier endlosen Abfahrt zum Zielort Grosio. Vorsorglich habe ich zweimal den Akku nachgeladen, am Rifugio San Giacomo für 2,50 € (Begründung: "weil der Strom hier per Generator selbst erzeugt werden muss") und an der Malga Trela (da steht eine kostenlose Ladestation!). Die ebene Decauville-Strecke (daher ohne Motorunterstützung leicht fahrbar) wurde in der Vergangenheit als Feldbahn zum Transport des Materials für den Bau des Wasserkraftwerks und der künstlichen Staudämme von Cancano bis zu Arnoga genutzt. Der Name rührt vom französischen Hersteller solcher Feldbahnen. Ein Tag mit vielen Höhen- und noch mehr Tiefenmetern! Mein Radcomputer mit Höhenmesser regsistrierte an dem Tag über 2200 Hm, was auch der Komoot-Planung entsprach. Warum die Komoot-Aufzeichnung weniger aufweist, kann ich mir nicht erklären.
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August 30, 2025
AC 2025 - Tag 2: Serfaus - Altfinstermünz - Scuol - S'charl
Am zweiten Tag ging es nach rasanter Abfahrt ins Inntal über ein Stück auf der Via Claudia Augusta über Altfinstermünz und Pfunds zum Grenzübergang Martina ins Unterengadin, weiter nach Sur En, Scuol und hoch zum Tagesziel S-charl. Zur Übernachtung ist das Gasthaus Mayor meine Empfehlung. Historische Bausubstanz (daher nur Etagendusche möglich) liebevoll und charmant hergerichtet. Es wird ein hervorragendes Abendmenü aus regionalen Bioprodukten angeboten.
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August 29, 2025
AC 2025 - Tag 1: Landeck-Zams - Fließer Platte - Serfaus
Nach über 30 Jahren Bergradeln mit Mountainbikes, die man heute "Bio-Bikes" nennt und sehr vielen Alepencrosses bin ich erstmals mit elektrischem Endverstärker unterwegs gewesen. Also musste es ein Alpencross werden, der, wenn nötig, möglichst nur kurze Schiebepassagen und keine Tragepassagen enthält. Trotzdem gab es die eine oder andere "Überraschung". Die siebentägige Tour mit rd. 380 km Länge habe ich aus Erfahrungen bereits selber gefahrener Routen früherer Alpenüberquerungen und Teilen inspiriert von z.B. der Albrecht- oder der Heckmaier-Route zusammengestellt. Für den ersten Tag habe ich nach der Anreise mit der Eisenbahn einen rel. kurzen Einstieg mit Teilen der Via Claudi Augusta gefahren. Das kurze Schiebestück über die Fließer Platte ist kein Prpblem, der Trail auf dem Erliweg danach sehr schön. Der Anstieg nach Serfaus zieht sich in Serpentinen auf einem gut befestigten Forst- und Almweg hoch ünd führt oben auf einem Panoramaweg mit tollen Aussichten schließlich über Fiss nach Serfaus. Dort ist das Hotel Zerzer eine gute Empfehlung für Übernachtung und köstlichem regional-kreativen Abendessen.
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