About Florian
24,027 km
1456:53 h
Recent Activity
Florian went for a bike ride.
August 10, 2025
Heute Morgen habe ich die Fähre nach Horseshoe Bay genommen. Bis in die Stadt war es noch ein Stück. Im Stanley Park kann man gut ohne Autos an der Küste entlang fahren. Einige Totems stehen auf dem Weg. Der Park wurde von vielen als Rückzugsort und zum Sport machen benutzt. Das Stadion von den Whitecaps, dem neuen Verein von Thomas Müller, ist eingebaut zwischen den Hochhäusern in Vancouver Downtown. Dann habe ich aus einem Fahrradladen einen Karton bekommen für den Rückflug morgen.
04:34
64.9km
14.2km/h
560m
560m
Florian went for a bike ride.
August 9, 2025
Eigentlich wollte ich heute einen Abstecher in die Cathedral Grove machen. In dem Provinzpark soll es riesige Bäume geben. Eine Douglasie soll den gleichen Umfang wie der schiefe Turm von Pisa haben. Neben der Straße dorthin ist aber seit ein paar Tagen ein großer Waldbrand. Mehr als 200 Firefighter und 30 Helikopter kämpfen dort Tag und Nacht gegen die Flammen. Für Autos soll die Straße sicher sein, anhalten ist aber verboten. Für mich erschien es zu gefährlich mit dem Fahrrad. Stattdessen habe ich wieder den Tag an der Küste verbracht. In Parksville war am Strand ein großes Volleyballturnier und coole Sandskulpturen von Künstlern. Es war viel los. Ein Einheimischer gab mir den Tipp für einen Strand in Lantzville. Bei Ebbe kann man dort viele Seesterne und Seeigel sehen. Um noch bei Ebbe anzukommen, musste ich Gas geben und habe auf dem Weg keine Pause gemacht. Das Strampeln hat sich dann aber gelohnt, waren tausende Seesterne in bunten Farben, die an den Steinen auf die Rückkehr der Flut warteten.
02:50
69.8km
24.6km/h
560m
560m
Florian went for a bike ride.
August 8, 2025
Ich habe den Tag heute etwas ruhiger angehen lassen und viele Pausen am Meer gemacht. Es gab viel zu entdecken, denn die Pazifikküste im Osten der Insel beherbergt eine beeindruckend reiche Meeresfauna. Einige Geier haben den Strand bei Ebbe nach Aas abgesucht. An einer Stelle fraßen sie zwischen Raben und Möwen. Große Krebsgehäuse und Fischgerippe lagen überall herum. Als ein Weißkopfseeadler von oben angeflogen kam, machten die Geier, Raben und Möwen ihm erst Platz und flogen kurz auf. Als der Adler auf einem Stein saß, kamen alle Vögel zurück zum Fressen. Die Raben fingen an das Kommando zu übernehmen und stichelten gegen den Adler, bis er wegflog. Ich beobachtete die Situation eine ganze Weile, als auf einmal eine Otterfamilie sich über die Steine windete. An einer anderen Stelle am Strand, wo es besonders viele Austern und Seeigel gab, hatten hunderte Möwen ihr Festmahl. Als die Flut zurück kam, schienen alle Tiere erstmal satt zu sein. Beim Ausschau halten nach Walen oder schwimmenden Küstenwölfen sind noch ein paar Mal Robben im Wasser aufgetaucht. Ein anderes Highlight waren die Blaubeeren, die es an einem Straßenstand unerwartet gab.
04:31
91.1km
20.2km/h
410m
420m
Florian went for a bike ride.
August 7, 2025
Der Regen ist vorerst vorbei. Auf der Straße waren erst einige tote Schlangen, die entweder überfahren oder von Vögeln angepickt waren. Dann eine noch lebende, die sich auf dem warmen Asphalt in der Sonne aufgewärmt hat. Später im Elk Falls Provincial Park waren neben dem Trail im Farn viele solcher schwarz-gelber Schlangen. Ich musste nachschauen, es sind Strumpfbandnattern und sind harmlos. Der Provinzpark ist sehr beeindruckend. Nicht nur wegen dem Canyon, in dem der Campbell River fließt und dem Wasserfall, den man von mehreren Seiten bestaunen kann. Sondern vor allem wegen der dicken Bäume. Die Stämme der Zedern und Douglasien haben 3 Meter Durchmesser und mehr. Ich habe vor dem Anfang des Trails mein Fahrrad geparkt und bin gelaufen. Auf dem Rückweg wurde es schon dunkel und ich joggte den Trail zurück, um noch mit etwas Licht einen Schlafplatz zu suchen. Auf einmal hat direkt vor mir ein Schwarzbär den Trail gekreuzt. In den 2 Tagen auf Vancouver Island gab es zuvor kein Anzeichen für einem Bär. Keine Fußspuren, Kot auf der Straße oder der typische Geruch. Ich schätze, es war ein erwachsenes Weibchen ohne Nachwuchs. Die Bärin stürzte sich den Hang runter und kletterte auf einen Baum. Sie checkte die Lage und als ich langsam weiter ging, kletterte sie vom Baum runter und ging tiefer in den Wald.
07:06
144km
20.3km/h
1,410m
1,560m
Florian went for a bike ride.
August 6, 2025
Bei der Fahrt über die Inside Passage nach Port Hardy hat es viel geregnet. Ein paar Mal sind Buckelwale neben dem Schiff aufgetaucht. Heute Morgen hat es noch geregnet und hat dem Küstenregenwald großen Charme verliehen. Von der Straße hatte man kaum Aussichten, weil man wie in einem Korridor im dichten Wald fährt. In älteren Waldstücken stehen einige große Zedern. Am Waldboden wächst tiefes Moos, in das man richtig einsinkt. Bis auf eine Hirschkuh haben sich keine Tiere gezeigt. Hirsche sind die Hauptnahrungsquelle für Pumas. Bis zu 800 Raubkatzen soll es auf der Insel geben. Damit hat Vancouver Island die höchste Puma-Dichte von ganz Nordamerika. Einen zu sehen wäre trotzdem großes Glück. Sie sind mehr in den Bergen und im Pacific Rim Regenwald an der Westküste. Im Norden sollen sie aber auch sein, weil es viel Wild gibt.
05:11
116km
22.4km/h
1,120m
980m
Florian went for a bike ride.
August 4, 2025
Die Bäume um den Skeena Fluss sind in Nähe der Pazifikküste schon deutlich größer. Auf der Straße ging eine kleine Schneise in den Wald und ich habe einen kleinen Wasserfall gefunden. Der kleine Bach fließt an mehreren Stellen den moosigen Fels runter. Es war ein toller Platz für eine Pause. Kurz vor Prince Rupert fing es dann an stark zu regnen, so wie eigentlich immer in der Rupert Gegend. Es ist die regenreichste Stadt Kanadas. Es ist nicht aufregend hier, aber entspannt.
03:43
88.4km
23.8km/h
470m
460m
Florian went for a bike ride.
August 3, 2025
In Kitimat endet der Stewart-Cassiar Highway und ich fuhr auf dem Yellowhead Highway weiter. Es gab gute Aussichten auf den Skeena River, der bei Prince Rupert in den Pazifik mündet. An manchen Stellen angeln einige Leute nach den ziehenden Lachsen. Auf der Straße ist wieder deutlich mehr Verkehr. Der Seitenstreifen ist aber breit genug, dass man dort sicher fahren kann. Die Straße führt lange an der Eisenahnstrecke entlang. Für die Bären war das wohl zu viel Trubel. Zwischen dem Geruch von Regen und Blumen habe ich wieder ein paar Mal Bären gerochen, die in der Nähe sein mussten. Einmal schaute mich der große Kopf von einem Schwarzbär aus dem Gebüsch an. Als er merkte, dass ich ihn entdeckt habe, ist er im Wald verschwunden
06:50
161km
23.6km/h
790m
1,010m
Florian went for a bike ride.
August 2, 2025
Ein ereignisreicher, verrückter Tag. In Meziadin Junction hat mich ein netter Native zum Frühstück eingeladen. Es gab leckere Spiegeleier. Dann hat er mir von dem Fischcamp seines First Nation Stammes am Nass River erzählt und mir erklärt, wie ich dort hinkomme. Die Leute haben in dem Camp zwar gerade nicht gefischt, aber es ist eindrucksvoll zu beobachten, wie sich die Sockeye Lachse mit viel Kraft aus dem Strudel vom Wehr in die Höhe katapultieren. Man könnte den ganzen Tag zusehen. Dann kam es zu 3 Begegnungen mit Schwarzbären und jede hat wieder eine eigene Geschichte. Bei der ersten Begegnung überquerte eine Schwarzbär Mutter vor mir die Straße. Danach folgten die beiden Jungtiere. Sie hoppelten so schnell über die Straße und waren verschwunden. Es war, als ob die Mutter ihnen lehren wollte, wie man schnell und sicher die Straße überquert. Vielleicht wollten sie aber auch einfach schnell zur nächsten guten Futterquelle. Die beiden Jungen waren noch sehr klein und müssen gewiss noch an Gewicht zulegen, um den Winter zu überstehen. Als Nächstes stand ein großer Schwarzbär im rechten Straßengraben. Ich bemerkte ihn erst spät und wir waren sehr nah beieinander. Weil es berghoch ging und ich keine hektischen Bewegungen auf den Fahrrad machen wollte, stieg ich ab und schob das Rad an ihm vorbei. Währenddessen schauten wir uns an, es ist als würde die Zeit in dem Moment stehen. Ich sprach mit dem Bär, so wie ich es immer gemacht habe. Mit seiner Körpersprache zeigte er, dass er entspannt war. Er drehte sich langsam um und fing an zu fressen. Erst Beeren auf dem Boden, dann stellte er sich auf die Hinterbeine und kaute auf Zweigen herum. Ich konnte ihm dabei lange zusehen. Er machte so einen gemütlichen Eindruck und er erinnerte mich an Balu aus dem Dschungelbuch. Danach hatte ich für ein paar Stunden den Ohrwurm davon. Bei der dritten Begegnung, es ging wieder berghoch, roch es auf einmal stark nach Bär. Es waren plötzlich viele Fliegen um mich rum, was auch immer ein Zeichen ist, dass ein Bär in der Nähe sein könnte. Ich schob das Fahrrad ein Stück weiter und schaute mich auf beiden Seiten um. Da entdeckte ich eine Bärin, die auf einer Wiese hinter Büschen auf den Hinterbeinen stand und mich witterte. Sie kehrte aus dem Zweifüßerstand zurück und kommunizierte ihren Jungen auf irgendeine Weise, dass sie auf einen Baum klettern sollen. Geschickt waren die drei Kleinen in Windeseile auf dem Baum. Die Mutter konnte ich nicht mehr sehen, ich denke sie ist ein Stück tiefer in den Wald gegangen. Es war eine total faszinierende Situation und gleichzeitig war es für mich höchste Zeit zu verschwinden. Dann waren da noch die Kadaver von einer Elchmutter und einem jungen Elch am rechten und linken Straßenrand. So traurig um diese wunderschönen Tiere. Der Körper des Jungtieres war schon von Raubtieren am Bauch aufgerissen. Heute Nacht kommen sicher wieder Wölfe, Grizzlys oder Luchse zum Fressen. Ich möchte nicht wissen, wie der Truck nach dem Crash ausgesehen haben muss. Kurz später saß mitten auf dem Highway ein Adler und fraß an einem anderen, überfahrenen Vogel herum. Er wollte erst gar nicht wegfliegen. Ich habe den toten Vogel an den Straßenrand gelegt, damit der Adler nicht als nächstes dran ist. In Kitwancool stehen einige Totempfähle mit mystischen Schnitzereien herum. Auf dem Grabstein eines First Nation Anführers fraß ein Rabe sein Abendessen.
06:48
158km
23.3km/h
1,020m
1,130m
FLORIAN!!!!!My blood is running cold...come home and eat a schnitzel with fries!
Translated by Google •
Florian went for a bike ride.
August 1, 2025
Langer Radltag heute. Ich habe das Wetter ausgenutzt und hatte zum ersten Mal auf der Tour kein Gegenwind. Außerdem trieb mich der Hunger an, ich hatte zwar genug Essen, aber ich freute mich auf das erste Restaurant nach 300 km in Meziadin Junction. Landschaftlich war es im Ningunsaw Provincial Park am schönsten. Am Straßenrand blühen viele Blumen und es gibt gute Aussichten auf die Gletscher und hohen Berge der Coast Mountain Range. Einige Tierfährten neben der Straße und Hinweisschilder deuten auf viel Wildlife hin. Ich habe aber nur außerhalb des Parks einen Schwarzbären gesehen, der weit vor mir die Straße überquert hat und mich, als ich an der Stelle vorbei fuhr, aus der Hecke beobachtet hat. Wegen hoher Grizzly-Aktivität durch die startende Lachssaison an den Bächen dürfen Camper in Zelten auf dem Campingplatz im Meziadin Lake Park nicht schlafen. Es hat vorher sowieso geregnet und ich habe heute mal ein Hotelzimmer genommen.
10:17
214km
20.8km/h
2,000m
2,510m
Florian went for a bike ride.
July 31, 2025
Schon nach 5 Kilometern stand am linken Straßenrand ein großer Schwarzbär. Er trug ein Halsband mit einem Chip. Dadurch stehen Bären unter Beobachtung, wenn sie schonmal negativ aufgefallen sind, indem sie ihre Scheu gegenüber Menschen zu verlieren drohen oder aggressiv sind. Ich bin vom Fahrrad abgestiegen und langsam am Bär im Graben vorbei gelaufen. Er schaute mich an und fing an zu schnaufen, dann machte er eine ruckartige Bewegung in meine Richtung. Es war noch kein Scheinangriff, aber er zeigte deutlich, dass er ein dominanter Bär ist. Danach ist er ins Gebüsch und kam wieder heraus, als ich 100 Meter weg war. Er ließ sich von einem hupenden Auto nicht beirren und als das Auto an ihm vorbei fuhr, rannte er dem Auto kurz hinterer. Zu viele solcher Auffälligkeiten darf der Bär sich sicher nicht mehr erlauben, sonst wird er irgendwann geschossen. Danach ging es über einen Pass lange berghoch und dann 30 km am Stück leicht bergab in den Stikine River Corridor Provincial Park. Es war eine abwechslungsreiche Landschaften mit Taiga, Wäldern und vielen Seen. Auf beiden Seiten umgeben von hohen Bergen des Spatsizi Wilderness Plateau und dem Mount Edziza.
06:24
127km
19.8km/h
1,360m
1,340m
You really have a lot of experience dealing with bears now 🐻.....hopefully it never comes to more....🍀🍀🍀
Translated by Google •
Thank you for letting me experience your tour. We wish you a safe flight home!
Translated by Google •
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