Jan Bastian
 

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  1. Jan Bastian and ORBIT 360 went gravel riding.

    3 days ago

    09:10
    121 mi
    13.2 mph
    4,975 ft
    4,400 ft
    TorstiPantani, strndkrb and 26 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 # 12 Venus Valley 🪐"NO PANIC!"
      In big red letters I visualize the mantra of all star travelers on the inside of my forehead
      "NO PANIC!"
      As soon as I have maneuvered my rover on the orbital route on the surface of Venus, I am standing again. In a deep canyon. 4:00 a.m. local time. In the pitch black Venus night. Only my photon twinkle presses a pale slit of light through the pea-soup-thick atmosphere, into the dark slit that opens up in front of me like a beaten path through dense undergrowth.The drive unit is - what a new experience! - slipped out of anchor when I was just under a tree-like structure in an elegant
      Limbodance went through it.
      In doing so, I made sure that this would not happen to me here: I threaded a fresh ion chain into the combustion chamber, installed a brand new quantum leap cassette, and even included the front particle thrust rings in the maintenance interval. Unfortunately, the factory-assembled thrust construction does not meet the interstellar Shimano standards, which is why it was not possible to find an adequate replacement in this solar system.So: command back! Worn out material reassembled and a prayer is sent to the infinite entity in the divine quantum foam.
      “Oh kind spaghetti monster that you nourish us, let me drift unharmed through the pasta water of your cosmic wisdom and dry again unharmed in the colander of your kindness! Amen."
      Why am I standing here in the dark, between two Vogon high-speed routes, in the dark no man's land, in a gap between jagged venus mounds?Flashback. "Alexa: tilt the reminder back!"

      translated byView Original
      • a day ago

  2. Jan Bastian and 3 others went gravel riding.

    July 10, 2021

    08:31
    118 mi
    13.8 mph
    3,300 ft
    2,975 ft
    TorstiPantani, Thorsten Graf and 31 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 # 11 Milky Way Mission 🪐When Commander Bastian got ready to check the Milky Way this morning, he had no idea that his vehicle would soon be in danger of being unable to maneuver in the infinite nothingness ...Flashback.What does a veteran orbiter who is no longer allowed to send his shuttle into a new orbit for official missions? Of course, he does not rest on his fame: He holds an honorary position in order to put his universal knowledge in the service of commonality!Just like Pamela peeling off in her red swimsuit and waiting as an old Baywatch rabbit on the edge of the treacherous ocean to rescue careless swimmers, Commander Bastian stuffs his somewhat out of shape body into his atmospheric blue Orbit360 uniform early in the morning. He carefully smooths out the orbiter emblem that is reverently respected in many galaxies: a planet with a gruffly erupting atmosphere halo, orbited by a moon - and a fearless 360-degree orbiter.Commander Bastian is currently in the service of the "Milky Way Mission Squad", a voluntary emergency aid organization, which as intergalactic "sea rescuers" hold out on the edge of the Hamburg galaxy to rescue damaged cyclers who venture too far into nowhere to have. Anyone who can no longer find their way back into the protection of the galactic star disk of the Hamburg galaxy on their own will be dragged back to the saving shore of the galactic disk - just like Pamela Anderson, only in galactic.

      translated byView Original
      • July 11, 2021

  3. Jan Bastian and ORBIT 360 went gravel riding.

    June 29, 2021

    12:59
    125 mi
    9.6 mph
    15,200 ft
    15,375 ft
    Thorsten Graf, Herb Bickelmann and 20 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #10 Eleven Earths 🪐Als die jüngst übermittelte Subraum-Transmission aus dem Funkraum unter der Crew des Intergalaktischen Raumers „Caddy“ die Runde machte, brach Unruhe und Hektik unter der Mannschaft aus. Die Nachricht traf alle wie ein hinterrücks auf den Schädel geführter Hammerschlag!Doch treten wir einen Schritt zurück, um die knifflige Lage des Sternenkreuzers in seiner Gänze zu begreifen…Das Forschungsschiff schickte sich gerade an, den Orbit im Sternensystem „Gäu“ anzusteuern. Für den Forscherdrang war dieses von hohem Interesse: Es befand sich recht abgelegen außerhalb des oberen Spiralarms der Bayan-Galaxie - im Ober-Bayan.
      Isoliert und einsam durcheilte es das weite All; weswegen es auch oft „All-Gäu“ genannt wurde.
      Da erreichte den Commander eine interstellare Unwetterwarnung: Ein Meteoritenregen näherte sich der Region, ein Meteoritenstarkregen aus Wassereismeteoriten! Zudem jagten hochenergetische Gammablitze durchs All auf die Region zu. Wenn so eine Wetterlage einen Orbiter ohne Schutzschild trifft - dann war es das! Diesem Risiko wollte Commander Bastian seine Crew nicht aussetzen.Er konsultierte seine erfahrene Stellarnavigatorin Andrea Seiermann nach lohnenden Zielen, die sich innerhalb eines Wurmlochsprungs erreichen ließen.„Andrea, welche Welten können wir in der uns verbleibenden Missionszeit noch erreichen?“
      „Wie wäre es mit der Odenwelt?“
      „Andrea, ein brillianter Vorschlag!“
      Die Odenwelt.
      Die Odenwelt war ein ganz herausragendes Sternensystem: Es beherbergte gleich elf erdenähnliche Planeten in der habitablen Zone, die „Elf Erden“. Alle elf beherbergten Leben. Die Odenwelt war quasi das galaktische Galapagos-Archipel. Es war so entrückt schön, dass unzählige Oden über diese Welt geschrieben und gesungen wurden. Deshalb nannte man sie die Odenwelt.
      Wie elf Gipfel ragten die Planeten aus dem leeren, dunklen Tal der kosmischen Unendlichkeit heraus.
      Vielleicht war das der Grund, warum ihr Entdecker den elf Welten solch seltsame Namen gab:
      Stiefelhöhe, Hardberg, Stillfüssel, Gaderner Höhenrücken, Köpfchen, Hart, Krehberg, Neunkirchener Höhe, Salzlackenkopf, Katzenbuckel und Königstuhl.Nunja. Der Entdecker hat halt das Recht der ersten Nacht, was die Namensgebung angeht.Das schöne an den Elf Erden ist, dass sich alle mit der Energie eines vollgetankten Orbiters erkunden lassen: Man kann sich mit sehr langen, flachen Anstiegen in die Umlaufbahnen schieben.
      Die zwei Triebwerke Wade links und Wade rechts werden nur selten jenseits der technischen Sicherheitstikeranzschwelle hochgefahren, aber dafür laufen sie permanent auf energieintensivem Dauerschub und verbrennen dabei ungemein viel Energie.
      Im Gegenzug muss stets mit voller Schubumkehr der Bremsraketen die Schußfahrt in Richtung Planetenoberfläche abgebremst werden. Fällt hier auch nur eine Bremsrakete kurzfristig aus, bedeutet dies das tödliche Zerschellen des Orbiters am Grunde des Planeten - oder ein Verglühen der gesamten Kapsel in der Atmosphäre zu einem Klumpen Metall - mit organischen Einsprengseln vom Fahrzeugführer.Wir beginnen unser Abenteuer in der größten Siedlung des Archipels. An diesem Ort gewinnen die Einwohner aus einer sehr fruchtigen Beere ein berauschendes, Ethanol enthaltenes Getränk. An steilen Hängen wird die so genannte Heidel angebaut - deshalb heißt der Ort auch Heidelbeer.
      Selbst die Behausungen sind oft aus rotem Stein gebaut - rot wie die gepresste Heidelfrucht.
      Der Trank der Heidelfrucht wird in einem großen Tank gelagert, wo die gesamte Ernte abgegeben werden muss.
      Dies weckt natürlich Begehrlichkeiten bei vielen Bewohnern. Deshalb wird der Tank auch hinter einem dickwandigen Schloß auf einem gut zu bewachenden Berg gelagert: Dem berühmten Heidelbeer-Schloß.
      Durch den Ort fließt ein Fluß, der ganz nach der Trinktradition der Einwohner „Nektar“ heißt.
      Heidelbeer ist ein beliebter Ort für Gelehrte und Gelehrige aus dem gesamten Kosmos. Sie kommen hierher, um Astroökologie, Biologie und Terraforming zu studieren. Manche munkeln, dass sich die Mehrheit ihren Studienort vor allem nach der Verfügbarkeit des Heidelweins ausgesucht hat.Hier starten wir also unser Abenteuer.
      Wir navigieren unseren Lander in einen der sehr engen in den Berg getriebenen Hangars. Zwischen den Bergflanken gelegen hat Heidelbeer eigentlich kaum Platz für interstellare Lander, weswegen statt ausgedehnter Landefelder überall sehr beengte Tiefhangars angelegt wurden.
      Wir schaffen es, den Lander ohne Blechschäden durch die engen Röhren in die Parkposition zu navigieren und ziehen am Kontrollposten eine Landebescheinigung nach Stellarport-Gebührenverordnung.
      Der Orbiter wird in Startposition gebracht und mit dem benötigten Proviant beladen. Es geht los!Während wir den ersten elliptischen Anstieg zur ersten Erde vollziehen, erreicht uns die schicksalhafte Nachricht. Man muss wissen, dass diese Crew bereits aus neun Orbits sehr interessante Ergebnisse veröffentlicht hat. Wie bei allen wissenschaftlichen Erkenntnissen haben dies erst ihren Wert, wenn sie in einem anerkannten wissenschaftlichen Organ publiziert werden. Manche kennen beispielsweise „Nature“ oder „Lancet“, aber für Orbiter heißt diese Publikation „Leaderboard“.
      Nur: Die Ergebnisse erschienen einfach nicht!
      Also kontaktierte Commander Bastian, in seinem wissenschaftlichen Stolz gekränkt, auf der reservierten Frequenz „ORBIT-CC“ das Einsatzzentrum. Nach und nach erschienen die Ergebnisse, lückenhaft, im Leaderboard.
      Tief gekränkt und in seiner Achtung verletzt funkte Commander Bastian erneut die Einsatzzentrale an.
      Die unerwartete Antwort kam als Subraum-Transmission zur Unzeit:
      „Raphael hier, Orbit-Einsatzzentrale. Vielen Dank für Euren Einsatz! Wir haben jetzt acht Missionen offiziell unterstützt. Wir können keine weiteren Missionen mehr werten. Alle Ergebnisse die Ihr nun sammelt, sammelt ihr privat.“
      „Ja aber… wie schaut es aus mit der Mission Apollo Alpen…“
      „Du, Sorry, wir haben noch etliche andere Orbiter zu betreuen, wir sind hier notorisch unterbesetzt. Ihr seid jetzt auf eigene Faust unterwegs. Viel Glück!“
      „Ja aber…“
      *KRSCHSCHRSCHKRRRZZZZ!!!*
      „Oh sorry, schlechter Empfang…“
      * KRSCHSCHRSCHKRRRZZZZ*
      Das war’s.
      … und?
      Gar nicht so schlecht.
      Ein Stein fiel allen vom Herzen. Erst jetzt wurde der Mannschaft klar, unter welchem Zeitdruck sie alle gestanden hatten, die Missionen in möglichst schneller Zeit zu absolvieren.
      Was gab es Schöneres, als die elf Welten privat und ohne Eile zu genießen? Frohen Mutes zündeten wir die Triebwerke, Wade links und Wade rechts.
      — Fortsetzung folgt —

      • July 1, 2021

  4. Jan Bastian and 2 others went gravel riding.

    June 27, 2021

    10:29
    103 mi
    9.8 mph
    10,250 ft
    10,400 ft
    Thorsten Graf, Lucky and 59 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #9 Apollo Alpen 🪐Missionsprotokoll, Erkundungsflug Apollo 21, Codename „Alpen“.Als die Kapsel sich unter dem Druck der zwei Schubraketen „Wade links“ und „Wade rechts“ druckvoll in den Orbit hob, konnte noch niemand ahnen, dass diese Mission in ihrem Gelingen auf Messers Schneide stand… Der Countdown verlief noch ohne Komplikationen; um drei Uhr Ortszeit wurde das Astronautenteam geweckt, ließ den First Call jedoch ungenutzt verstreichen. Allein dieser Laisser-faire hätte die Missionskontrolle aufmerken lassen sollen! Trotz allem begann der Ausrüstungscheck um vier Uhr und die Beladung des Erkundungsmoduls wurde im Zeitplan abgeschlossen - Immerhin kam jetzt der Mission die Erfahrung einer Crew zugute, die bereits acht Orbits erfolgreich umkreist hatte!Pünktlich um 5:45 Uhr konnte der Bodenkontrolle in Lenggries erfolgreich der Start in den Orbit vermeldet werden.Doch schon bald war erkennbar, dass sich eine gewisse Unlust in der Crew eingeschlichen hatte, das anvisierte Pensum im zugegeben sehr straffen Zeitplan möglichst schnell umzusetzen.
      Stattdessen fing Commander Lisa Buddenberg an, stets hinab in die Stratosphäre zu zeigen, wo sich ein atemberaubendes Panorama vor den Sichtfenstern der Kapsel auftat.
      Statt sich auf die Mission zu konzentrieren, hingen alle an den Fenstern und ließen ihre Jobs ruhen!Schaut, der Sylvensteinspeicher! Da ist die Isar! Atemberaubend, oder? Als der Ferchensee ins Blickfeld trat, ein Panorama wie im Himmel, fiel der Crew nichts besseres ein, als eine kleine Badepause einzulegen. Die Zeit verstrich.Auf Höhe der Zugspitze legte das Erkundungdmodul dann planmäßig erheblich an Höhe zu. Alle waren plötzlich hoch konzentriert! Doch der Aufstieg verbrannte ungewöhnlich viel Treibstoff. Zudem fiel plötzlich der rechte Booster „Stiefel“ komplett aus: Die Schubsohle hatte es aufgrund der Belastung komplett zerlegt. Mangels Reparaturequipment mussten alle weiteren Anstiege der Kapsel nun ohne Booster gelingen.Die nun folgenden Abstiege brachten die Bremsraketen an ihre Belastungsgrenze - sie mussten im Laufenden Betrieb nachjustiert werden. Vorangegangenene Missionen hatten die Erfahrung gesammelt, dass defekte Bremsraketen das sofortige Aus einer Mission bedeuten können!Bereits nach diesem Manöver war die Crew an das Ende ihrer Belastungsgrenze gelangt. Da war auch nicht hilfreich, dass sich die Atmosphäre mittäglich erhitzte. Commander Buddenberg verordnete folglich auf Höhe Garmisch Partenkirchen der Gesamten Mannschaft: Waffelpause! Mit Blaubeeren und Latte Macchiato.Diese Pause hob die Moral erheblich. Doch verschwieg ihr Commander nicht irgendetwas?
      Tatsächlich musste die Kapsel erneut in ungeahnte Höhen katapultiert werden. Über einen legendär langen und zähen Anstieg kämpfte sich das Modul langsam rüttelnd in die höchsten Atmosphärenschichten vor. Für diese Extrembelastung war die Kapsel eigentlich nicht konzipiert gewesen. Die Erschöpfung der Mannschaft war mit Händen greifbar! Der Schweiß rann… leider wurden bei diesem Manöver auch die letzten Reste Treibstoffreserven verbrannt - die Tanks waren leer.
      Beim folgenden Abstieg schotterte das Modul durch die Luftschichten wie ein Mountainbike über grobe Steinbrocken. Der erschöpfte Geist halluzinierte Glockengeläut, grüne Wiesen und mit muhende Kühe herbei. Erstaunlich, welche Bilder ein erschöpfter Geist erzeugt! Commander Buddenberg versuchte die Crew aufzumuntern mit einem lockeren Spruch: „Schotter is not the only gravel!“
      Keine Ahnung, was sie damit sagen wollte.
      Plötzlich rüttelte es und die Kapsel taumelte in einem steilen Abstieg zwischen den Luftschichten! Es knirschte wie Geröll auf Autoblech und das Gefährt überschlug sich. Alle konnten sich mit letzter Kraft an irgendwelchen Kabeln festhalten und den Sturz ins Nichts verhindern.Statuscheck.Das Modul war schwer beschädigt worden. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Lage kritisch!
      Plötzlich grollte es in der Ferne und das Firmament verdunkelte sich. Die Kapsel befand sich noch immer in einem kritisch hohen Orbit, als sich ein ausgedehntes Feld atmosphärischer Störungen in Eiltempo auf die Kapsel zubewegte. Die zu erwartenden elektrischen Entladungen konnten die gesamte Crew grillen und ins Jenseits befördern.
      Was war zu tun?„Bodenstation, hier ist Apollo 21!“
      „Bodenkontrolle hört.“
      *Husten*
      „Wir haben ein Problem!“
      „Welcher Art ist das Problem?“
      „Wir rasen auf ein Feld atmosphärischer Störungen zu und haben noch zu viel Höhe!“
      „Macht, dass ihr da runterkommt! Schnell!“
      „Aber wir haben alle Energiereserven aufgebraucht!“
      „Was? Jetzt schon? Leitet die Notlandung ein! Kommt da runter! Brecht im Zweifel die Mission ab!“
      Mission abbrechen? Das kam gar nicht infrage.
      Es wurden noch mal die Reservetanks mit Sonderfreigabe geöffnet, und der letzte Schub trug die Kapsel mit ungeahnter Kraft hinab.
      Nur an einem letzten unerwarteten Aufstieg wäre die Moral der Mannschaft fast noch zerbrochen.
      Doch die Katastrophe konnte abgewendet werden: Die gesamte Crew landete unversehrt wieder am Startplatz. Die Mission konnte noch vor Sonnenuntergang beendet werden - schweißnass, ohne Schuhe, mit defektem Modul, aber erfolgreich.

      • June 28, 2021

  5. Jan Bastian and ORBIT 360 went gravel riding.

    June 26, 2021

    09:28
    116 mi
    12.3 mph
    9,650 ft
    9,450 ft
    CrazyBikeMike, christine_vds and 15 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #8 Terra Trail - Missionsprotokoll 🪐Sternzeit 6-02, Sternsystem Sol, äußerer Spiralarm der Galaxie JWD-0815, Spitzname „Milchstrasse“.Unsere Raumpatrouille namens „Orion“ nähert sich mit dem Caddy-Lander dem Orbit des Planeten „Terra“ - mit einem knackigen Bläsersatz im Ghettoblaster, der uns beschwingt auf die bevorstehende Mission einstimmt.Wir sind hier, um bei den Terranern nach dem Rechten zu sehen. Wir haben diese Spezies schon lange auf dem Schirm. Es ist nicht lange her, da haben sie sich gegenseitig die Schädel mit Faustkeilen traktiert, später gar mit Äxten, Schwertern und ballistischen Geschossen. Mittlerweile haben sie dummerweise die Kernspaltung entdeckt - was an ihrer grundsätzlichen Einstellung zu Konfliktlösungen nur unwesentlich etwas geändert hat.Wir hatten schon einige Missionen zu Terra.
      Um die Verhaltensweisen zu verstehen haben wir einzelne Individuen per Traktorstrahl hochgebeamt um dann Hirnscans durchzuführen und medizinische Experimente. Leider hat unsere Anästhesie etwas geschludert, weswegen sich einige Individuen an die Prozedur erinnern und davon berichten konnten. Dadurch haben wir versehentlich die Popkultur des Planeten um neue Erzählungen bereichert.
      Auf welchem Trail ist Terra derzeit unterwegs?
      Dies herauszufinden ist Aufgabe unserer Mission, Codename „Terra Trail“.
      Diesmal sind wir vorsichtiger! Unsere Planetennavigatorin Laura Pöhlmann hat uns einen Trail zusammengestellt, auf dem wir nicht zu sehr auffallen sollten: Auf abgelegenen Wegen werden wir in einer dünn besiedelten Gegend unterwegs sein - allerdings in der Nähe zu einer industrialisierten Zivilisation, welche über gewisse technische Phänomene nicht zu viel Erstaunen zeigt und wo unser Orbiter somit kein Aufsehen erregen sollte…Wir starten den Orbiter in einem Dorf vor den Toren der Siedlung „Ingolstadts“, unbemerkt im Morgennebel. Über flache Trails durch Felder und eine Allee bewegen wir uns auf die Stadt zu. Das Münster liegt noch im Nebel, kein Terraner weit und breit. Die Uhrzeit war gut gewählt! Schon die ersten Hügel strapazieren die zwei Schubdüsen Wade links und Wade rechts mehr als gedacht; ein scharfer Gegenwind tut sein Übriges.Das Zentralgestirn hat um diese Zeit noch nicht so viel Kraft, doch zur Sicherheit haben wir einen fast unsichtbaren Schutzfilm über unsere Haut gezogen. Diese sollte die tückische UV-Strahlung zumindest eine gewisse Zeit abwehren. Leider mindert unsere zunehmende Schwitzleistung dessen Wirkungsgrad erheblich. Also beeilen wir uns im Schutz des Waldes, weiter an Höhe zu gewinnen.Wir gelangen zu hoch gelegenen Wiesen mit einer überraschenden Artenvielfalt. Dies erfreut uns sehr!
      Die Terraner haben nämlich drei ihre Welt umspannende Sekten. Alle drei berufen sich auf eine singuläre Entität, welche den Terranern mit dem Leitsatz „Macht Euch die Erde untertan“ (mit „Erde“ bezeichnen die Terraner ihren Planeten) einen Freifahrtschein für destruktives Verhalten ausgestellt hat.
      Also baggern, planieren, versiegeln und holzen sie mit großen Maschinen durch die Landschaft, als wenn diese ohne ihr Wirken nicht komplett wäre.
      Terraner lieben große, motorisierte Maschinen! Für diese Leidenschaft schürfen sie tief in der Erde, um die dort gebundene chemische Energie in brachiale Bewegungsenergie umzuwandeln.
      Hier oben ist von dem Wirken der Terraner wenig zu sehen. An einem Steinbruch zeigt unser Geoscan fossile Ablagerungen aus vorzivilisatorischer Zeit.
      Doch uns interessiert die Jetzt-Zeit.
      Weit oben folgen wir auf einem schmalen Pfad einem Höhenrücken, von wo wir einen hervorragenden Blick auf die terranischen Siedlungen werfen können.Zwischendrin müssen wir den Orbiter sehr sorgsam steuern, um Kollisionen zu vermeiden: Der Terra Trail kreuzt immer wieder terranische Expressrouten. Dies sind mit gehärtetem Gestein fixierte Schneisen, die Terraner mit ihren Maschinen durch die Landschaft gefräst haben. Hier schießen maximal beschleunigte Kapseln auf Höhe Null im Orbit um den Planeten. Die Terraner lieben Gefährte mit einer Masse, die entwickelte Zivilisationen nicht einmal durch die Galaxis schicken würden, weil zu viel Masse beschleunigt werden muss.Mehrfach konnten wir uns nur knapp über die Trasse retten. Zur Warnung haben die Terraner ihren Gefährten zornige Gesichter gegeben.Die gefährlichsten dieser Geschosse sind mit Ringen als Warnsymbol versehen. Besonders oft übersahen wir Gefährte, welche mit vier ineinander verketteten Ringen markiert waren. Aber auch ein Ring mit blau-weißen Quadraten oder mit einem dreiarmigen Kreuz im Ring sahen wir oft. Diese Gefährte scheinen keine Bremsen zu haben oder zu benötigen, denn alle kleineren Orbiter sind gewarnt und springen zu Seite.
      So auch wir.
      Knifflig wurde der Weg auch innerhalb terranischer Siedlungen, wo große Graber die Oberfläche enthäuteten und nur schwer navigierbar waren.Nachdem wir die ersten Höhenzüge überwunden hatten, wurde die Landschaft atemberaubend schön!
      Ein sauberes Fließgewässer schlängelte sich durch das Tal. Wir füllten unsere Wasservorräte auf und kühlten unsere Körper darin. Hier waren die Terraner sehr pfleglich und liebevoll mit der Landschaft umgegangen!

      • July 3, 2021

  6. Jan Bastian and ORBIT 360 went gravel riding.

    June 24, 2021

    10:44
    106 mi
    9.9 mph
    9,925 ft
    9,900 ft
    Andreas, Frank Bach and 6 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #7 Lunar Loops 🪐Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis…„So, junger Paderwan! Nun wollen wir doch einmal sehen, was Du so alles gelernt hast über die Geschichte unseres Ziels, des Thuringiasystems.“
      Schweißperlen stiegen Lukas Skycycler auf die Stirn. Mit Prüfungsstress konnte er nicht so gut um.
      Er warf einen verstohlenen Blick auf seinen Lehrherren, - Orbit Jan Kenobi Wan Basti -, der konzentriert damit beschäftigt war, den Millennium Caddy in einen Orbit um den Rebellenmond zu manövrieren. Mit einem lauten schrillen Kreischen, wie man es im luftleeren Raum nur selten hört, quasi nie, bremste der Raumer scharf ab und schwenkte in den Orbit ein.„Warum sind wir hier, junger Paderwan?“ versuchte Wan Basti seinen aufgeregten Schüler auf eine neue Gedankenfährte zu setzen.„Nun, Meister, äh…“ Die Aufregung ließ jeglichen klaren Gedanken aus Lukas‘ schlecht durchblutetem Hirn weichen. „Wir sind hier, um das Geheimnis der Mondkreise zu lüften, der Lunar Loops.“„Sehr gut! Und was ist das Besondere an diesem Sektor?“„Nun, Meister, das Thuringiasystem liegt ziemlich Hinterwäldlerisch am Rande des Imperiums, aber hat gerade deswegen die Geschichte maßgeblich beeinflusst.“„Inwiefern?“„Hier war ein Rebellenstützpunkt verborgen. Von hier aus wurde die Rebellion gegen das Imperium geführt. Die Rebellen weigerten sich, Menschen für spirituelle Dienstleistungen schröpfen zu lassen. Sie verfassten deshalb 80 Thesen, die sie an einem Jeditempel ans Tor laserten. Die Hauptthese lautete, dass jeder sich selbst von der Macht leiten lassen sollte, ohne die Jedi als Mittler dazwischen.“„Das hast Du gut zusammengefasst, junger Paderwan! Und wir werden jetzt genau dort landen, wo der Anführer der Rebellion, - Mar Tin Lutha -, die heiligen Jedischriften in Alltagsprache übersetzte.“Der Millennium Caddy setzte elegant auf einer Felsnase in einem dichten Waldgebiet auf.
      Hier war ein Wartungsstützpunkt eingerichtet, an dem man letzte Reparaturen an seinen Landern vornehmen und letzte Bugs in der Steuerungssoftware ausmerzen konnte.
      Deshalb hieß die über der Landeplattform thronende Kampfstation auch „Wartbug“.
      „…Master? Warum starten wir genau hier, inmitten des Nichts auf einer Felsnase mitten im Wald?“„Wir vertrauen dem weisen Rat des obersten Yedi Tho Mas Thauth. Er hat den Rebellenmond bereits auf dieser Route bereist. Uns sollten folglich keine bösen Überraschungen erwarten.“„Wenn Ihr meint, Master…“Master Wan Basti und sein Schüler holten die Orbiter aus dem Laderaum, beluden sie mit dem Notwendigsten, und schoben sie stoisch bergauf an den Startpunkt, argwöhnisch beobachtet von den Wächtern auf den Zinnen der Wartbug-Kampfstation.Der Planetenaufgang am Mondfirmament war schon weit fortgeschritten, als unsere Helden sich ins Abenteuer stürzten, sie mussten sich nun sputen!
      „Ins Abenteuer stürzen“ war die korrekte Beschreibung für die Strecke, die direkt vor ihnen lag. Über tückisches Mondgestein schlitterten die Orbiter den Abhang hinab.
      Schon bald erreichten sie eine wunderschöne Siedlung am Hang der Berge. Hier hatten die Bewohner in einem Zufallsfund einst eine unermesslich ertragreiche Erzader entdeckt, welches den Entdecker zu dem überlieferten Ausruf „Eisen…, ach!“ verleitete.Nach einer durchwachsenen Strecke aus Steigungen und Gefälle erreichten sie bald eine Hochebene. Von hier aus hatte man einen guten Blick auf die Wartbug und die umliegende Tiefebene. Hier hatten die Rebellen extra eine Schneise in den alten Wald geholzt und einen Wachtturm errichtet, um die Bewegungen der Imperialen Truppen und den Materialtransporter zum braunen Todesstern besser überwachen zu können.Denn schon damals in den Zeiten des alten Imperiums war diese abgelegene Gegend der perfekte Ort, Rebellionen und geheime Projekte auszuhecken. So ließ der braune Lord, der Grövaz (Größter Vader aller Zeiten) hier seinen Todesstern erbauen. Und noch heute lockte der finstere Wald des Thuringiamondes noch finsterere Gestalten an.Damals war hier der erste Pakt zwischen den braunen Sith und der bürgerlichen Allianz geschmiedet worden, welche zur Unterwanderung des gesamten Imperiums führte. Noch heute brütet der eine oder andere Westentaschen-Vader in seinem dunklen Kemmerich an Umsturzplänen.Wenn man sich moralisch ganz rückgratlos verbiegt und ganz tief in die Höcke geht, dann kann man unten im finsteren braunen Gehölz eine Kreatur mit bösen stahlblauen Augen entdecken, welche
      erneut danach trachtet, das Imperium zu unterwandern mit seiner Schar hirnloser, gewaltbereiter Klonkrieger.
      Ja, es ist viel los im dunklen Dickicht des Thuringiawaldes!Dies soll unsere Helden vorerst aber nicht weiter erschüttern.Viel mehr Sorge bereitet Wan Basti die Befürchtung, erst in der Dunkelheit den Lander an der Wartbug wieder zu erreichen. Leider konnte der Scheinwerfer nicht vollständig geladen werden, weshalb Wan Basti die Entscheidung trifft, diesen über das Notstromaggregat zu laden. Eine fatale Fehlentscheidung!Der Weg, - ist es einer? - bewegt sich plötzlich haarscharf entlang einer Abbruchkante, neben der es hunderte Meter in den Abgrund hinabgeht. Das Felsgestein neigt sich mit seinen glitschigen, harten Zähnen wie ein Haigebiß Richtung Abgrund.
      Die Orbiter rutschen und schlittern über die spitzen Grate - wäre die Macht nicht mit ihnen, es wäre ein kurzes Abenteuer!
      Plötzlich wird Wan Basti sich gewahr, dass es auf diesem Mond durchaus Wetter gibt. Und was für welches! Es schifft! Es eimert! Es kübelt! Es rinnt!
      Eiligst streifen unsere Helden ihre Perlator-Schutzmontur über. Leider hat dies auf die Schuhe keinen Effekt, welche sich in tragbare Badewannen verwandeln.
      Sie brettern mit ihren Orbitern auf schmalen Wegen durch wassergetränkte Rinnen und lassen sich die nackten Beine von klitschnassen Ranken durchpeitschen. Sie taumeln durchs Dickicht.
      „Lass Dich einfach von der Macht…“
      „Ach, das ist doch Scheiße, Master Wan Basti! Das macht doch keinen Spaß so!“
      Sorge macht vor allem, dass sich elektrische Entladungen zwischen Notstromaggregat und Lampe ereignen und das Anfassen des Steuerknüppels ein elektrisierendes Erlebnis wird. Oder ist es doch das Navigationsmodul?
      Die angeblich wasserdichten Gerätschaften werden durchgetrocknet und teilweise wasserdicht verpackt.
      Doch jetzt beginnt der Kettenvortrieb zu knirschen. Das Leitblech wurde von den Ranken seitwärts gerissen und die Kette kaut sich durch eine dicke Portion Sandkuchen. Der Gangwechsel wird zu einem nervenaufreibenden Glücksspiel!Und noch immer kein Anzeichen von irgendwelchen Lunaren Kreisen!Das Wetter beruhigt sich. Was die Pfützen nicht weiter tangiert.Hinauf geht es nun, hinauf! Der Wald wird dichter, und unsere Helden lassen sich von der Macht ihrer Waden leiten und die Bergwand hinauftragen - durch das Luisental vorbei an einer Talsperre. Welch ein Ausblick!Nach unfassbar anstrengenden Anstiegen bewegen sich die Orbiter an einer Art Abschussrampe vorbei. Hier werden Geschosse zuerst den Abhang hinab beschleunigt, um dann auf eine weite Flugbahn geschickt zu werden. Wozu? Dies erschließt sich nicht sofort. Jedenfalls ist ja Allgemeingut, dass der Mond oft einen Hof hat. Dieser hier hat auch einen: Den „Oberhof“. Und den erreichen wir jetzt.Hier sehen wir nun auch auf Enblemen fünf ineinander verschränkte Ringe. Sind dies die ominösen lunaren Ringe?Bald erreichen Wan Basti und sein junger Paderwan eine Expressroute auf einem Höhenrücken. Alles hier gemahnt zur Eile - unzählige Schilder weisen darauf hin, dass hier Eile statt Weile angesagt ist: Willkommen auf dem Rennsteig!Und Eile treibt unsere beiden Helden wirklich plötzlich an. Es zeigt sich nämlich, dass sich der Stromvorrat des Navigationsmoduls bedenklich schnell leert. Also schnell ans Notstromaggregat angeschlossen! Doch dieses ist bereits komplett entleert.
      Jetzt ist wirklich Eile geboten… es gilt, den Track zu beenden, bevor die Daten gelöscht werden und unsere Helden ohne Orientierung über den dunklen Mond irren.
      Der Planetenuntergang hat bereits begonnen und das Firmament färbt sich rötlich. Die fahlen Bäume beginnen, lange Schatten zu werfen. Also rennt!Aber nur weil es gut ausgeschildert ist, ist es noch lange kein Expressweg. Dicke Brocken Mondgesteins knirschen und Schottern unter den Orbitern hindurch. Wan Basti prescht mit großer Hast vorwärts, die Uhr im Nacken. Doch plötzlich klingt ein schrilles Pfeifen an Wan Bastis Ohr, weiße Flüssigkeit spritzt ihn entgegen. „Wir haben ein Sauerstoffleck!“
      Nichts ist gefährlicher für eine Orbiterexpedition jenseits der Zivilisation als ein Leck mit dem Verlust lebensnotwendiger Luft!
      Jetzt zeigt sich, ob man ausreichend Notfallequipment an Bord hat, die Mission zu retten.
      Wan Basti hat ein brandneues Werkzeug am Start, welches seine Tauglichkeit nun beweisen darf. Mit einer breiten Ahle kann eine Versiegelungswurst in das Leck verbracht und im gleichen Zuge per Gaskartusche der überlebenswichtige Gasdruck wieder in den Gasring gepresst werden.
      So die Theorie.
      In der Praxis wehrt sich der Mantel standhaft, sich bis zur Breite der Ahle aufweiten zu lassen. Der Gasdruck ist nicht ausreichend, um wieder eine ausreichende Druckumgebung herzustellen.
      Also muss die Handpumpe den Rest erledigen.
      Nun hat der Gasring zumindest die Federkraft einer matschigen Pflaume! Dies bringt die Erkenntnis, dass sich ein Orbiter mit weit weniger Gasdrücken durch den Orbit bewegen lässt als allgemein angenommen.
      Weiter geht der Stolperpfad durch die zunehmende Dunkelheit. Der Orbiter hüpft und witscht über die unwegsame Route. Auch ein Erdrutsch auf abgelegenen Trail erleichtert das Fortkommen nicht sonderlich.
      Derweil entleert sich das Navigationsmodul zusehends!
      Die Nacht senkt sich über den Rennsteig.
      Im Lichte des Scheinwerfers taumelt das Gefährt über kaum noch auszumachende Pfade.
      „Lass Dich einfach von der Macht…“„Bleibt mir ja nichts übrig, bei der Finsternis, Master!“„Ich spüre Zorn in Dir aufsteigen…“„Ja, aber HALLOO???“„Lass Dich nicht auf die dunkle Seite…“„Also, wenn das nicht längst die dunkle Seite ist auf der wir hier taumeln, dann weiß ich auch nicht!“Ein letzter Anstieg noch, … ein letzter ANSTIEG? Wieso schon wieder ANSTIEG?
      Hektisches Schalten unter Last, Knirschen, STOP!
      Die Kette hat sich in Schleifen gelegt und sich als unlösbarer Knoten um das Tretlager gewickelt!
      Der Akku hat noch 10 Prozent, also die letzten zwei Kilometer mit den Orbiter geschultert zum Ziel gejoggt, nein, gestolpert und getaumelt, die Lampe irrlichternd den Weg suchend, ein Blinken der Station Wartbug zwischen den Bäumen…
      Ziel erreicht! Route speichern, die Schweißtropfen von der Stirn gewischt, ALLE! Total ALLE!Wan Basti und sein junger Paderwan begutachten die unzähligen Mondschleifen in der Kette, die sich in lunaren Loops unverrückbar um das Tretlager drapiert hat.„Seid Ihr sicher, dass dies die geheimnisvollen Mondschleifen sind, Master? Für mich sieht das eher nach Mondknoten aus - und zwar nach gordischen…“„Ach, halt die Klappe, Du ungehöriger, dummer junger Paderwan! Das sind MondSCHLEIFEN! Nicht KNOTEN!
      Und außerdem: Nochmals absolviere ich diese verdammte Strecke nicht.
      Das sind SCHLEIFEN!“
      „Also für mich sind das eindeutig KNOTEN!“Grimmig, erschöpft und irgendwie gar nicht siegestaumelnd wanken Wan Basti und sein Paderwan zum Millennium Caddy zurück und kauern sich zum Schlaf in der Ladebucht des Raumers zusammen; neben den verdreckten Orbitern.
      Es wird kein Wort mehr gesprochen, bis Sie am Fuße der Wartbug fest eingeschlafen sind.
      Vielleicht träumen sie noch von den Ringen des Mondes…

      • July 5, 2021

  7. Jan Bastian and 2 others went gravel riding.

    June 23, 2021

    09:34
    119 mi
    12.4 mph
    5,825 ft
    5,950 ft
    strndkrb, christine_vds and 13 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #6 Gravitation Gravel - 🪐Missionsprotokoll - Sternzeit 23-06-21, sehr sehr früh.Das Zentralgestirn hebt sich schwerfällig über den Horizont des eigentümlichen Planeten Sachsen.
      Ebenso schwerfällig erhebt sich Commander Bastian von seiner Schlafstatt im Laderaum des Raumkreuzers Caddy.
      Ein innerlich gebrochener Mann reibt sich die müden Augen - Die Schmach der just gescheiterten Mission steckt Commander Bastian noch in den Knochen.
      Der Komplettausfall der Bremsschubraketen hatte seiner Mission auf der Suche nach der Gravitationsanomalie ein jähes Ende beschert.
      komoot.de/tour/403946029Er steht jetzt wieder ganz am Anfang. Gehe nicht über Los, ziehe keine 4.000 Dollar ein.Doch er wäre kein gestandener Orbiter, wenn er dem widrigen Schicksal nicht grimmig ins Gesicht lachen würde! Immerhin gibt es noch genug Zeit und finanzielle Mittel, um einen neuen Versuch zu wagen.Da ist jetzt nur noch das Problem mit den zerstörten Deflektoren der Bremsschubraketen zu lösen.
      Frische Deflektoren liegen bereit, das TORX-Spezialwerkzeug liegt bereit - fehlt nur noch die technische Expertise.
      Leutnant Uhura, eigentlich Bordtechnikerin, steht mit verschränkten Armen abseits und schmollt. Der jüngste Rüffel ihres Commanders bezüglich vernachlässigter Wartungsintervalle hat sie persönlich getroffen. Und Commander Bastian fehlt, das muss er sich nun leider eingestehen, schlichtweg die Autorität. Und entschuldigen kommt gar nicht in Frage!Also sich dem Problem mit frischem Geist genähert.
      Geschickterweise hat unser Held den Caddyraumer direkt vor einem Händler mit Wartungsservice für Orbiter in Parkposition gebracht und beginnt dort seine provisorische Werkstatt aufzubauen. Sollte er mit dem Deflektorwechsel bis zur Ladenöffnung des Händlers nicht erfolgreich sein, dann, so das Kalkül, würde der mitleiderregende Anblick den Händler vielleicht zur Hilfe animieren?
      Ein entwürdigender Plan! Es gelingt Commander Bastian allerdings, den Wechsel alleine vorzunehmen.
      Der Orbiter ist wieder einsatzbereit.
      Leutnant Uhura schmollt jetzt noch mehr: Sie fühlt sich nutzlos und übergangen.Dies ist einer jener Augenblicke, in denen sich Commander Bastian fragt, ob er WIRKLICH mit einer Crew unterwegs ist. Ist dies vielleicht alles ein Hirngespinst seines von den Entbehrungen des Orbits unterversorgten Hirns? Halluziniert er, um die Einsamkeit zu verdrängen? Wenn er es genau betrachtet, musste er bisher alles selber machen!
      … und er hatte dies stets auf seine mangelnde Autorität geschoben.
      Vielleicht war es aber auch das Solaris-Syndrom. Manche Planeten konnten die Wünsche und Gedanken ihrer Bewohner materialisieren. Dies war das so genannte Wunschdenken. Der Planet Sachsen war berüchtigt für weit verbreitetes Wunschdenken, welches manchmal in seine Wahnform umschlug; - das Querdenken.Commander Bastian schiebt diesen beunruhigenden Gedanken erstmal zur Seite und beschließt, Leutnant Uhura einfach zu ignorieren.Erstmal Frühstück!Unser Held genießt die Gastfreundschaft eines Einheimischen, dessen Bekanntschaft er im Sektor DD bereits auf früheren Missionen gemacht hat.Frisch gestärkt, aber sehr spät, bringt die Crew den Orbiter in Startposition.🪐 Der Murmeltiertag 🪐Missionsstart! Die zwei Schubdüsen zünden sofort. Der Orbiter bewegt sich vom Alaunpark erneut durch eine Gravitationsanomalie, einen so genannten Gravel. Es schottert und holpert wie ein Interkontinentalflug durch wechselnde Luftschichten.Was Commander Bastian nicht ahnt: Er ist bereits in Gefahr, im Kraftfeld einer seltenen Anomalie im Quantenschaum gefangen zu werden - Es ist die so genannte Gravel-Singularität!Doch was genau verbirgt sich dahinter?Astrophysiker bemühen gerne das Bild der Single „I got you babe“ von Sonny und Cher, die auf einem Plattenteller liegt und dessen Track bereits
      so oft gespielt wurde, dass die Plattennadel immer an derselben Stelle wieder und wieder in dieselbe Rille hineinspringt.
      Deswegen heißt es auch „Singularität“.Eine Gravel-Singularität ist folglich eine Zeitschleife, die durch einen Gravel induziert wurde. Wenn man einen Track in ähnlicher Form in einer orbitalen Bahn erneut kreuzt, ist dieser bereits so ausgewetzt, dass man zwar mit unterschiedlichem Handeln eine scheinbar andere Handlung erlebt, an einer bestimmten Stelle findet man sich aber an plötzlich an der exakt selben Stelle wieder.
      Bill Murray kann ein Lied davon singen!
      Erneut keult der Orbiter durch den Dschungel mit den seltsamen, trichterförmigen Blumen, erneut frisst sich der Orbiter im Gneis fest, erneut muss der Orbiter mehrfach aus dem Schlamm geborgen werden, erneut wird die Anomalie „Keulenberg“ getauft. Erneut lässt die Anomalie plötzlich nach und der Orbiter springt unkontrolliert vorwärts.
      Doch diesmal schalten die Düsen erfolgreich auf Gegenschub. Welch Genuß, mit perfekt arbeitender Technik am Start zu sein!
      In voller Fahrt eilt das Gefährt erneut an der Raumer-Montagehalle vorbei… leise und unbemerkt diesmal.
      Es durchkreuzt den schönen Ort Häslich und durcheilt lange Strecken mit ungebremstem Vortrieb. Die Mission lässt sich auch nicht von seltenen, sehenswerten Hinterlassenschaften bremsen wie eine von einer untergegangenen Zivilisation errichteten Burg auf einer Anhöhe.
      Die Rille des Tracks ist bereits so ausgewetzt, dass die Mission viele Umwege ausspart und bereits ohne Abgleich der Geoposition den richtigen Weg findet, ohne Orientierungsstopps. Der Punkt, an welchem die letzte Mission gescheitert ist rückt näher, und bereits jetzt ist klar, dass die zweistündige Verspätung im Vergleich zur Vorgängermission bereits zeitlich aufgeholt ist. Es ist absehbar, dass der Ort der Havarie zu fast exakt dem gleichen Zeitpunkt erreicht werden wird. Ist das nicht Grund zur Freude?
      … ist es nicht?
      🪐 Deja vu 🪐Während der gescheiterten Mission freute sich Commander Bastian über einen großen weißen Wasservogel mit langem Hals, der mit breiten Schwingen und einem bösen Zischen seine Brut verteidigte - und kurz darauf hechtete eine fuchsähnliche Gestalt von rechts nach links über den Trail. Das Herz ging ihm auf.Selbe Stelle, gleiche Zeit…
      Da ist er wieder, der Wasservogel. Zischend nähert er sich mit breiten Schwingen. Eine Minute später hechtet eine fuchsähnliche Gestalt von rechts nach links über den Trail.
      „Deja Vu.“
      „WIEBITTE?“
      „Ich sagte: Deja Vu. Da lief das gleiche Tier wie gestern…“
      Adrenalingesteuert zückt die Mannschaft ihre Waffen und bildet einen Kreis. Der Blick geht suchend nach einer Telefonzelle mit einem klingelnden Telefon. Warum auch immer. Ist vermutlich ein Reflex. Aber da ist keines!
      Es gibt keinen Ausweg.
      Hier stimmt etwas ganz und gar nicht!
      Alle stecken ihre Waffen weg. Eine Zeitschleife kann man nicht erschießen.
      Wird die Crew des Orbiters der Zeitschleife entkommen und die Mission erfolgreich beenden können?
      Sehen Sie dies und Weiteres nach der Werbung.

      • July 16, 2021

  8. Jan Bastian and 2 others went gravel riding.

    June 22, 2021

    Albi, S. Dekind and 4 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 # 6A Gravitation Gravel🪐Damage report"Dear Galactic Alliance, we are standing before your high council today to report what happened on our mission in Sector" DD "- and how the catastrophe in orbit came about so suddenly.We would like to humbly state that Commander Bastian acted responsibly by breaking off the mission in order not to endanger the crew any further. - After all, we were able to recover the orbiter module intact and bring the team home safely. "“Go on with your report, Commander! Afterwards we will withdraw and, according to the interstellar statutes of our insurance company, decide whether we will finance another mission in the event of insurance and send it back into orbit with the same crew.Report it!
      And don't leave anything out! "
      "Very well."

      translated byView Original
      • July 3, 2021

  9. Jan Bastian and ORBIT 360 went gravel riding.

    June 15, 2021

    09:02
    99.2 mi
    11.0 mph
    10,175 ft
    9,750 ft
    strndkrb, Thorsten Graf and 21 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 #5 Plutonic Piste🪐Das Fauchen der Triebwerke weckt mich aus meinem Powernap, als das Orbitshuttle aus der Planetenekliptik hinausschwenkt.
      So wie ein Jäger sich hinter seiner Beute in Position bringt, klemmt sich das Shuttle im Bahnschatten hinter den träge durch den dunklen Raum dümpelnden Pluto, um sich im nächsten Schritt mit einer 360-Grad-Schleuderbewegung in dessen Orbit zu schwingen.
      Ein heikles Manöver! Es ist so, also ob man soeben mit einem Sportwagen bei Hannover mit Maximalgeschwindigkeit über die leere nächtliche Autobahn rast, um in einer fließenden Kurve auf einen Feldweg Richtung Goslar einzubiegen und gleichzeitig auf Schrittgeschwindigkeit abzubremsen ohne zu driften.Pluto liegt nicht gerade um die Ecke, von der Erde aus betrachtet. „Dat is sowat von weit ab vom Schuß!“ scherzte unser Raketenballistiker Axel Gerbrandt in seiner unnachahmlich flapsigen Art, nachdem er die Anflugroute freigegeben hatte.Warum hat es mich so weit von zuhause weggetrieben? Nun - ich hatte zuletzt die Berge des Mars erkundet, wie viele andere vor mir, aber Pluto - das ist noch immer etwas ganz besonderes. Es ist quasi das Island des Sonnensystems: Schwer erreichbar, saukalt und eigentlich total öde; es sei denn, man sucht genau dies.Pluto ist schon ganz besonders: Nicht nur verweigert er sich standhaft der üblichen Ekliptik der Planeten, zudem taumelt er in einem ewigen Tanz mit seinem Aufpasser, dem wachsamen Höllenhund Charon, im Kreis, wie ein übergewichtiger Tangotänzer, der seine zarte Partnerin übers Parkett schleudert. Und in seiner Coolness sucht er im Sonnensystem seinesgleichen: An der Landestelle sollen es heute üppige 25 Grad Kelvin sein. Es verbindet mich eine innige plutonische Liebe mit diesem kleinen Gesellen.Das Shuttle schwenkt in den Orbit, - es ist der fünfte, den ich umkreise -, und langsam trudele ich hinab Richtung Oberfläche. Pluto kommt sehr schnell näher und näher. Wie ein schneebedeckter Basketball, den mir jemand Richtung Gesicht wirft. Und diese Schneedecke ist mein Ziel. Pluto ist so klein, dass man kaum nennenswerte Erhebungen erwarten würde. Aber es erhebt sich hier ein Mittelgebirgsrücken, den findige Astro-Geologen „HARZE“ getauft haben - „Höher Als Rational Zu Erwarten“. Hier will ich hin! Ich freue mich drauf, mit dem zweirädrigen Rover über die Berghänge aus gefrorenen Stickstoff und Wasser zu brettern, vorbei an Quellen von gluckerndem Methan…Die Rampe öffnet sich, und vor mir liegt die „Plutonic Piste“. Es ist quasi die Route 66 des Pluto: Der Weg zur Freiheit!Ich rolle los in den dunklen Morgen, den Restlichtverstärker auf Maximum eingestellt. Hier ist wenig Restlicht zu verstärken, da die Sonne wie ein Stecknadelkopf nur irgendwo in der Ferne vor sich hin blinkt. Auch Wärmesignaturen gibt es keine zu erfassen, außer in homöopathischen Dosen. Deshalb ergänzt der Radar das Bild für mich.Der Schotter aus granithartem Stickstoff fliegt unter den Rädern hinfort, weit getragen in der dünnen Atmosphäre aus Methan. Die Steigungen erscheinen zunächst noch moderat auf dem Weg zur ersten großen Bergbau-Basisstation. So eine Bastion der Zivilisation inmitten von schroffen dunklen Bergketten ist wie eine Offenbarung. An diesem Ort erholen sich die Minenarbeiter bei einem Schlückchen „Grubenlicht“ (ein synthetischer Fusel mit Kräuteraromen) und einer schnellen Rodelabfahrt mit teflonbekuften Schlitten. Auf diese geniale Idee kam der erste stationäre Astronat Werner (Werni), der hier als erster oft und gerne rodelte. Deshalb heißt die Station noch heute „Wernigernrodel“. Sehr beeindruckend hier ist das tollkühn auf einer Stickstoffklippe hoch über der Station thronende Kommandomodul mit pittoresken in den Himmel gereckten Funktürmen.Weiter geht es die kalten Bergflanken hinauf, und zum ersten Mal komme ich so richtig derbe ins Schwitzen. Nur, weil auf dem Raumanzug „Gore“ draufsteht, ist der noch lange nicht atmungsaktiv! Der Schweißrezyklator gluckert leise. Er kommt kaum hinterher mit der Entsalzung und Aufbereitung als Sprudelwasser. Ich schnaufe.Je höher ich mich hinaufarbeite, desto trister wird der Anblick: Fahle spitze Nadeln aus Methan recken sich gen Himmel, tot und bleich wie die Gerippe von Bäumen, wie wir sie einst auf der Erde kannten.Mechanische Ernter brechen die Nadeln im Akkord, um sie zu den Methansägewerken zu transportieren, von wo sie Richtung Mars verschifft werden. Methan ist teuer und wertvoll, deshalb sind die Preise gerade richtig durch die Decke gegangen. Wer im Augenblick einen Planeten terraformen möchte, muss für eine Tonne Treibhausgas sehr tief in die Tasche greifen!Gottseidank hat unsere Spezies im 21. Jahrhundert sehr viel Expertise beim Aufheizen von Planeten angehäuft, welche uns nun bei der Urbarmachung des Mars sehr zugute kommt. Mittlerweile kann man schon ohne Anzugheizungvam Marsäquator flanieren gehen - wenn man sich ausreichend gegen Rötgenstrahlung eingerieben hat - Ambre Solaire, LSF 32.000.Überall um mich herum gluckert und rauscht es, wo das Schmelzwasser aus Methan aus den Spalten gluckert. In einem tunke ich meine verdreckten Raumstiefel - Herrlich!Auf der letzten Anhöhe folge ich kilometerweit einem Bach, der mit rostrot gefärbter Flüssigkeit über die Steine plätschert. Hier leiten die Minenarbeiter aus den Erzminen das einsickernde Methan heraus und leiten es in den so genannten Eisenbach.Zum Schluss geht es noch einmal in steiler Schußfahrt hinab über eine gut planierte Piste, über die auch unzählige Ernter und Transporter mit ihren Ketten walzen. Wie gut, dass meine Bremsen ihren Dienst tun! Ich hatte auch keinen Bruch spröden Materials zu verzeichnen.Erschöpft und zufrieden beende und ich meine Expedition am inneren Rand des Kuipergürtels. Es hat sich gelohnt!

      • June 17, 2021

  10. Jan Bastian and 2 others went gravel riding.

    June 12, 2021

    07:20
    95.7 mi
    13.1 mph
    3,725 ft
    3,600 ft
    Thorsten Graf, Skywalker and 27 others like this.
    1. Jan Bastian

      🪐 # 4 Marsian Mountains 🪐The noise of the brake jets hisses in my ears as the lander moves down from orbit to the predicted landing site in the red dust of the small, oxidized rocky planet.Now my vacation can begin! But how did I come up with the idea for this trip?One night I dreamed of electric heather sheep. It was so surreal that I doubted my sanity. My last Voigt-Kampff test was a while ago. Who knows if I would have survived an encounter with a blade runner in this condition? So vacation.You don't always have to go to such exotic destinations. Is it just a vacation when you're riding sandworms through the desert on arrakis and sucking mind-expanding spice through your nose? There are also worthwhile destinations in the neighborhood: Our own solar system also hides scenic treasures!I felt like going to the mountains. So what could be more natural than to visit the planet with the highest mountain in the solar system?The captain of our spaceship, Arno Sebbel, has put together an ambitious route for us, all-inclusive adventurers, so that we can pound our rovers over red, dusty slopes.The nozzles are silent, the braking parachute has sunk to the ground and the ramp of the lander releases our two-wheeled rovers.Briefly check the equipment. Water, oxygen, battery heating, my wooden horse talisman ... we're ready to go.Let's go on an adventure!

      translated byView Original
      • June 12, 2021

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