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하이킹
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마지막 업데이트: 3월 6, 2026
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등산객
6.01km
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초급용 하이킹. 모든 체력 수준에 적합. 실력과 관계없이 누구나 쉽게 갈 수 있는 길.
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등산객
8.30km
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보통 하이킹. 좋은 체력 필요. 실력과 관계없이 누구나 쉽게 갈 수 있는 길.
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등산객
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등산객
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초급용 하이킹. 모든 체력 수준에 적합. 실력과 관계없이 누구나 쉽게 갈 수 있는 길.
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This gem of a castle in the province is sure to be passed by many hikers
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Geschichte: Greuterhof Islikon, Hauptstrasse 15,8546 Islikon TG Im GREUTERHOF wurde Schweizer Industrie- und Wirtschaftsgeschichte geschrieben Der Greuterhof war eine der ersten Fabriken der Schweiz. Bernhard Greuter, von Beruf Stofffärber und -drucker, richtete hier ab dem Jahre 1777, vor rund 230 Jahren, eine Indigo-Färberei ein. Sein unternehmerischer Erfolg beruhte auf Kreativität und Innovation und schrieb Schweizer Industriegeschichte. Diese Fabrik wurde vor, während und nach der französischen Revolution erstellt. Die Anlage war nämlich 1799, 22 Jahre nach der Firmengründung, vollendet. In vier Bauetappen verband er die schon bestehenden drei Einzelhäuser. Dadurch entstand die klosterähnliche Anlage, welche den damaligen Schutzbedürfnissen entgegen gekommen ist. Der Abschluss war der Einbau vom Riesenwasserrad. Im Jahre 1802 wurde das 25-jährige Firmenjubiläum gefeiert. Aus diesem Anlass gründete der Unternehmer Bernhard Greuter die erste betriebliche Sozialversicherung unseres Landes, bestehend aus: Betriebskrankenkasse, Militärversicherung, Alterssparkasse und einer Reisekasse zu Ausbildungszwecken, sowie eine Viehversicherung und einen Schulfond. Greuter war der Meinung, dass alle Kinder lesen, rechnen und schreiben lernen sollten. War doch einer der Gründe seines Erfolges, dass er als Waisenknabe in Wattwil die Schule besuchen konnte. Um 1810 beschäftigten die Unternehmungen Greuter zusammen mit den Kompagnons Ziegler und Rieter über insgesamt 3300 Arbeitnehmer. Der eine Standort war hier in Islikon, an welchen sich um die Fabrik herum sich in 32 Häusern noch weitere Fertigungsräume und Spezialabteilungen befanden. Ferner in Frauenfeld und in Guebwiller im Elsass. Dieser letztere Sitz diente dazu, die napoleonischen Zollschranken zu überwinden! Greuters Sozialversicherung machte erst 21 bis 100 Jahre später lokal und national Schule. 1823 waren die kleinen und mittleren Unternehmungen, KMU, in Frauenfeld gezwungen, ihre Gesellen auch gleich zu versichern. Selbst auf nationaler Ebene löste die Sozialversicherung von Greuter Echo aus. Der Enkel eines Koloristen dieser Firma, der mangels Altersvorsorge auch im hohen Alter von 80 Jahren noch hier arbeiten musste, wurde Nationalrat und später Bundesrat, sein Name war Ludwig Forrer. Da er als Jurist laufend mit Haftpflichtfällen auf dem Platz Winterthur beschäftigt war, kam ihm der Gedanke, dass eine Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung notwendig sei. Der Bundesrat hat ihm dann 1890 den Auftrag gegeben, dieses Gesetz zu entwerfen. Er stellte es fünf Jahre später dem Parlament vor und plädierte in den letzten Sätzen seiner Ansprache noch für eine Alters- und Hinterbliebenenversicherung sowie Invalidenversicherung (AHV/IV), die aber schlussendlich erst 52 Jahre später die Hürde der Volksabstimmung genommen hat. Wenige Tage vor dieser denkwürdigen Abstimmung im Jahre 1947 erschien in den Tageszeitungen ein unterstützendes Gedicht. Es stammte vom Sohn eines anderen Mitarbeiters der Greuterschen Fabrik ab – Alfred Huggenberger. Der Ostschweizer Dichter und Bauer, dem in den letzten Jahren wieder zunehmend Beachtung geschenkt wird. Alfred Huggenberger ist 1960 im hohen Alter von 93 Jahren gestorben. Bernhard Greuter hat seinerzeit auch der Landwirtschaft Impulse gegeben. Noch vor 1800 baute er nebenan die damals grösste Scheune der Schweiz. Bernhard Greuter, Ludwig Forrer und Alfred Huggenberger haben in wichtigen Momenten ihres Lebens – unabhängig voneinander – am gleichen Strick gezogen, nämlich in Richtung Freiheit, Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Solidarität. Der Erfolg von Bernhard Greuter und seiner Nachfahren war das direkte Ergebnis seiner Kreativität, Vertragstreue, Qualität und Innovationskraft. 3000 Geschäftspartner rund um die Welt wurden einwandfrei beliefert, wohlverstanden ohne Telefon, Radio, Fax, Mobiltelefon, Fahrrad, Eisenbahn, Auto und Flugzeug. Und heute? Trotz dem Zeitalter der Informatik, Normierung und Qualitätssicherung scheint die Luft der Wirtschaft weg zu sein! Umso mehr lohnt es sich diese historische Stätte der Schweizer Industriegeschichte zu bewahren und mit Veranstaltungen in den Bereichen Bildung und Kultur zu beleben. Und Dabei im Besonderen die Begegnung der Generationen zum Zweck des Austausches von Wissen und Erfahrung zu fördern. Nach dem Erwerb der heruntergekommen Liegenschaft im Jahre 1978 durch den Islikoner Unternehmer Hans Jossi, 1928–2004, wurde sie 1981 durch Ihn als Initiant und Mitbegründer der damaligen Stiftung Bernhard Greuter für Berufsinformation, in die heutige Stiftung Greuterhof Islikon. greuterhof.ch/geschichte greuterhof.ch
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