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KEMPEN HISTORISCHER ALTSTADTRUNDGANG

Es war mein erster Besuch der Kempener Altstadt, obwohl es gar nicht so weit von meinem Wohnort Mönchengladbach-Rheydt entfernt ist. Absolut empfehlenswert ist es den offiziellen Altstadtrundgang zu folgen. 2025 vollständig überarbeitet: jetzt mit 42 Stationen, davon sind 16 neu. Länge 3,4km (Zum Vergleich ein Rundweg entlang der Stadtmauer und der Burg beträgt ca 2km) Die hochwertigen Informationstafeln liefern sehr viel Wissenswertes. Es folgt immer ein Weganweisung zur nächsten meist nur wenige Meter entfernte Station. Leicht zu folgen. Einstieg in die Runde ist von jeder Station aus möglich.. Der Rundgang findet sich auch auf der Webseite der Stadt Kempen und in der kostenlose App "Future History" incl. Navigation und Sprachführung (QR Code) Die Altstadtsanierung in Kempen gilt als eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte am Niederrhein und hat das heutige Gesicht der historischen Innenstadt maßgeblich geprägt -Der Stadtrat beschloss die Sanierung am 27. Juni 1968 als „Jahrhundertaktion“. Die Arbeiten begannen umfassend ab 1966/1968. - Das Kernprojekt wurde Mitte der 1990er Jahre (ca. 1994 zum 700-jährigen Stadtjubiläum) weitgehend abgeschlossen ZENTRALE ERGEBNISSE DER SANIERUNG: -Fußgängerzone: Die Altstadtgassen mit ihren Bürger- und Fachwerkhäusern wurden zur verkehrsberuhigten Zone ausgebaut, was Kempen heute eine hohe Aufenthaltsqualität verleiht. -Buttermarkt: Der zentrale Marktplatz wurde als Herzstück der Stadt revitalisiert und dient heute als Schauplatz für Märkte (z.B. den Wochenmarkt am Buttermarkt) und Gastronomie. -Denkmalschutz: Der konzentrische Stadtgrundriss mit Wall und Graben blieb erhalten, während viele historische Gebäude grundlegend instand gesetzt wurden Die Stadt Kempen zur Altstadtsanierung https://www.kempen.de/umwelt-wirtschaft-wohnen/stadtplanung/altstadtsanierung Bei einem Bummel durch die Kempener Altstadt fallen immer wieder schmucke alte Häuserzeilen oder mittelalterliche Befestigungsanlagen auf. Diese Zeugnisse vergangener Zeiten zu erhalten und zur Geltung zu bringen, dabei jedoch gleichzeitig die Entwicklung Kempens zu einer jungen, lebendigen Stadt zu ermöglichen, war Ziel der Stadtsanierung der Jahre 1969 bis 1994. Umgerechnet über 110 Mio. Euro wurden von Stadt, Land und Bund sowie privaten Investoren in dieses Projekt gesteckt, bei dem innerhalb der alten Stadtmauern Bausünden bereinigt, Fachwerk- und Patrizierhäuser restauriert und der Kraftfahrzeugverkehr weitgehend ausgelagert wurden - so sind nun fast 80% des gut 190.000 qm großen sanierten Rundlings Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Schließlich wurde vor den Toren der Altstadt der Gürtel der einstigen Wall- und Grabenanlagen wieder freigelegt und in eine zum Spazieren und Entspannen einladende Grünanlage verwandelt. Hierdurch erhielt der mittelalterliche Stadtkern sein geschlossenes Erscheinungsbild zurück. 1989 wurde Kempen in die Arbeitsgemeinschaft Historische Stadtkerne in Nordrhein-Westfalen aufgenommen. Auszuge eines Zeitungsartikel RP vom 29.06.2017 zeigen dass die heute als Paradebeispiel einer erfolgreichen Stadtsanierung nicht so ganz reibungslos ablief: https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/eine-kaputte-stadt-wagt-den-neuanfang_aid-19554115 Eine kaputte Stadt wagt den Neuanfang Kempen · Am Ende der 1950er-Jahre scheint auch die Kempener Altstadt am Ende; ihre Bausubstanz bröckelt. Zahlreiche Gebäude sind einsturzgefährdet. Verfallene Anbauten füllen die Innenhöfe, löchriges Ruckelpflaster bedeckt die engen Straßen; sie ersticken im Autoverkehr. Die Wohnungsnot ist bedrückend. Lärmende Handwerksbetriebe und Kleinfabriken, dazu sieben Bauernhöfe verstärkten den Eindruck des vorsintflutlichen, zerrissenen Stadtbildes. Bereits 1961 stuft die Verwaltung die gesamte Innenstadt als erneuerungsbedürftiges Wohngebiet ein. . . . . 1965 formulieren Rat und Verwaltung die Grundsätze der künftigen Sanierung: Wiederherstellung des historischen Ringmauer-Grundrisses; bauliche Erneuerung, aber Wahrung des Altstadtcharakters; Funktionsverbesserung für die Anforderungen der Zukunft. Motor der Sanierung wird Kempens damaliger Stadtdirektor Klaus Hülshoff, von 1960 bis 1990 im Amt. . . . Bereits 1963 gründet er einen Sanierungsbeirat,. . . 48 Millionen Mark öffentlicher Mittel ziehen allein bis 1990 an die 70 Millionen privater Investoren nach sich. Zahlreiche Eigentümer sanieren nun auf eigene Kosten ihre Häuser. . . Ende 1965 beauftragt die Stadt die jungen Essener Planer Peter und Marlene Zlonicky mit der Ausarbeitung eines Sanierungskonzepts. . . . Was aus heutiger Sicht zum Problem wird: Die zehn Bebauungspläne, die das städtische Planungsamt von 1968 bis 1980 entwickelt, gehen über die ursprünglichen Vorstellungen der Zlonickys weit hinaus. Eine Zeitlang ist sogar beabsichtigt, den Ring vierspurig auszubauen. Das hätte eine radikale Abbruch-Schneise zur Folge gehabt, wird aber durch massiven Bürgerprotest verhindert. . . .rollt in Kempen unbeirrt der Bagger. Konsequent hält der Rat an seinem Beschluss vom 27. Juni 1968 fest, die Altstadt zu "modernisieren". . . Warum hat damals die Stadt geglaubt, so schnell und radikal handeln zu müssen? Es ging ihr darum, das noch zur Verfügung stehende Geld abrufen zu können: "Wenn wir in drei Jahren nichts Fertiges vorlegen, fließen keine Mittel mehr!". . . . Durch den Zeitdruck scheint das Kempener Projekt vielen außer Kontrolle zu geraten, und dagegen regt sich Protest. Widerstand leisten die Arbeitskreise "Stadtbildpflege" (Ingrid Wolters und Dorle Reinartz) und "Bürger für Kempen" (Gudrun Jeske und Viktoria Müllenbusch). Aber von Verwaltung und Politik werden sie nicht ernst genommen. . . . . Widerstand leisten die Bürger vor allem gegen den einstimmigen Ratsbeschluss vom 4. Mai 1978, den historischen Mauerring rund um Kempen zum Grüngürtel frei zu baggern. Das wird zum Abbruch zahlreicher Villen führen wie der Jugendstilhäuser am Moorenring (1980) oder der neubarocken Villa Herfeldt an der Rabenstraße Ecke Donkwall (1981). Darüber wird heute noch viel geschimpft, . . Bereits 1969 hat ein Bebauungsplan Zlonickys Idee aufgegriffen, im Gebiet zwischen Ringstraße und Wall Platz für Parkanlagen zu schaffen. Das wird dann zum Kahlschlag erweitert. 1977 übernimmt die LEG, die Landesentwicklungsgesellschaft, die Kempener Sanierung. Sie befürwortet den Totalabbruch zwischen Wall und Ring, denn: "55 Prozent der Häuser hier sind überaltert, ihre Bewohner würden gerne wegziehen." Dafür stellt sie Fördergelder des Landes in Aussicht, und um die zu bekommen, besorgt die Stadt den dortigen Bewohnern andere Wohnungen und bricht ihre alten Häuser ab. Aber was geschieht mit den schönen Villen in diesem Bereich? Die müssten auch weg, erklärt für die SPD Joachim Nötting. Und begründet das mit sozialer Gerechtigkeit. . . Stehen bleiben dann nur das im Bauhaus-Stil errichtete Haus Dowe am Möhlenwall und die Sparkasse am Viehmarkt. Letztere, weil der Landeskonservator mithilfe des Denkmalschutzgesetzes vom 11. März 1980 ihren Abbruch verhindert. Hier waren schon die Bagger vorgefahren. Weitere Abbruch-Sünden: -das "Hotel Kellersohn" aus dem 17. Jahrhundert Ecke Studentenacker/Peterstraße. Seit 1973 steht hier das Weinhaus Straeten. -Und die wilhelminische Post am Spülwall, abgerissen 1978. -Vor allem aber: Das Jugendstil-Hohenzollernbad an der Burgstraße; 1974 weicht es der neuen Orsaystraße. -Und Kempens ältestes, aus dem 15. Jahrhundert stammendes Fachwerkhaus Ecke Oelstraße/Josefstraße. Im März 1979 wird es dem Bau der Heilig-Geist-Straße geopfert. Sein Pech: Es ragt anderthalb Meter in den geplanten Straßenzug. Insgesamt aber ist die Kempener Altstadtsanierung eine Erfolgsgeschichte. Doch der Weg dahin war mühsam und von Konflikten gezeichnet. Ein Beispiel: In der CDU-Fraktion gab es damals eine Gruppe von Einzelhändlern, fünf von 24 Fraktionsmitgliedern, die das Einkaufen per Auto propagierten. Im Streit um das weitere Zulassen von Parken auf dem Buttermarkt wäre die Fraktion fast zerbrochen. Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, gilt Kempens Sanierung heute als Modellfall und ist Städten wie Remscheid, Bamberg und Münster zum Vorbild geworden.

01:49

7,97km

4,4km/h

40m

30m

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5 giorni fa

1, DAS EHEMALIGE TRAPPISTENKLOSTER ULINGSHEIDE: die Klostergeschichte in Kurzfassung. 1884 errichtet / 1933 zur Abtei erhoben/1928 Klosterkirche errichtet,/1943 Großbrand außer Kirche,/1948 Einweihung nach Wiederaufbau/ 2002 Fusionierung mit der Abtei Lilbosch bei Echt / 2009 Auszug der wenigen verbliebenden Mönche Eine wirkliche Besichtigung des Klosterinneres nicht gegeben. Zugänglich sind 2 Innerhöfe: 1.) im Besitz von Emmaus Fenix befindlich a) mit dem Restaurant ( "De Refter" - Außenterrasse mit Aussicht, Zugang zum Abteigarten (Refektorium ist der Speisesaal eines Klosters) b) "Kringloopwinkel" - (Kringloop: Zyklus ,. Kreislauf) - gebrauchte Möbel, Kleidung, Geschirr u.a. aufgearbeitet, werden nachhaltig der Wiederverwenung zugeführt). Geöffnet: Mittwochs und Wochenende. Es lohnt sich, sich mal mit der Emmaus Bewegung auseinanderzusetzen, die sich Obdachlose annimmt, diese die Möglichkeit bietet dort zu wohnen und unter festen Arbeitszeiten zu arbeiten. Tabu sind Alkohol,, Drogen - ansonsten aber ohne therapeutischen Ansatz. Begründer der Wohltätigkeitsvereinigung Emmaus war 1949 der franz. Priester Abbe Pierre (1912-2007)- Faszinierende Lebensgeschichte: in Frankreich lange Zeit hoch verehrt: wurde 17-mal (1988-2004) ununterbrochen zum beliebtesten Franzosen gewählt, er gehörte nach der Befreiung der Vefassungsgebenden Versammlung an. Tragisch: Posthum wurden im Juli 2024 zahlreiche sexuelle Übergriffe und Belästigungen im Zeitraum von 1950er bis in die 2000er durch diesen einst so verehrten Priesters bekannt und zerstörten sein Ansehen. Erschwerend kommt hinzu, daß der Vatikan wiederum bereits früh über die Beschuldigungen informiert war. 2.) Abteihof mit dem Cafe / Restaurant "Oelingspot" und daran angeschlossen ein Abdij Winkel (Klosterladen) mit Verkauf u.a. von Trappistenliköre. Diese sind seit 2002 in der ehem Weinabfüllungsanlage der. ehem. Trappisten Abtei untergebracht. Der Innenhof mit der heutigen Terrasse war früher Lade- und Entladezone. Hier befindet sich auch der 2025 stark zurückgeschnittener Stamm einer imposanten über 100jährigen Silberahorn. der von Zunderschwamm befallen war. 2: HERENBOEREN ULINGSHOVEN Auf dem Hinweg mit dem Auto ist mir an der Straße zwischen Auxiliatrixpark und dem Kloster ein monumentaler Baum vor einem pittoresken alt anmutenden Haus aufgefallen. Dies war der eigentliche Anlass, daß ich mich zunächst Richtung Auxilitarix Park begab. Alternativ wäre es gewesen mich gleich südöstl. zur orientieren, die A14 zu überqueren und das Gebiet jenseits der Autobahn zu erkunden. Der Baum: eine 1800 gepflanzte Edelkastanie (über 200 Jahre alt), 25m hoch, 6m Umfang Der Haus des zugehörigen Bauernhofes : Geschichte geht zurück bis 1654 - erbaut als "Gasthuishof" Jahresanker im roman. Giebel jetziges Gebäude von 1775 - 1800 Pflanzung der Edelkastanie / Bezeichnung " `t Jachthoes " ?? / 1909 kauften die Ordensschwestern Onze Lievre Vrouw von Tegelen das Haus einschl. dem Land auf dem sie ihr Kloster 1911 errichteten Anstelle des Klosters befindet sich dort jetzt der Auxiliatrix Park Besonders spannend ist die heutige Nutzung als Genossenschaftsbauernhof "HERENBOERDERIJ": ein sich ausbreitender Trend in der NL - der erste Bauernhof war "Herenboeren Wilminapark" in Boxtel 2016 eröffnet. Mittlerweils existieren 24 solcher Höfe und es kommen weitere hinzu. Das Prinzip: Mitglieder kaufen sich mit 2000€ Startkapital ein, bezahlen monatl 44€ zur Abdeckung der laufenden Kosten und produzieren selbst pestizidfrei Gemüse Obst , Eine Genossenschaft besteht aus ca 250 Mitgliedern und bestimmen alles selber im Zusammenwirken mit der Expertise von 1-3 angestellten Landwirte. Alles dient ausschl. der Selbstversorgung , kein Verkauf,. Herrenboern Ulingshof besteht seit 2019 und ist weiterhin noch im Aufbau, beschäftigt seit Mai 2024 nach über 1 jähriger Suche einen Landwirt, zählen z.Zeit 175 Mitglieder (soll bis auf maximal 250Mitgl, erweitert werden) bauen auf 3 ha Freilandgemüse (43 Arten( an, haben einen essbaren 1,5ha großen Waldgarten mit 3500 Bäumen und Sträuchern angelegt, separaten Kräutergarten, zukünftig 2 Tunnelgewächshäusern und geplante Weidetierhaltung. Geplante ganzjährige Selbstversorgung von bis zu 500 Menschen https://herenboeren.nl/

04:05

20,6km

5,1km/h

150m

150m

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2 giorni fa

, mi piace molto come pianifichi le tue escursioni 👍.



In questa escursione di quasi 9 ore, hai integrato natura, arte e molti chilometri 👏👌.

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7 giorni fa

01:56

9,46km

4,9km/h

120m

110m

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6 giorni fa

Bellissime foto scattate lungo la Mosa. Nella Grande Venlo.

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7 giorni fa

01:24

7,54km

5,4km/h

60m

50m

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5 giorni fa

Voglio dire, nella foto n. 15, cosa dovrei immaginare? È un rifugio per animali?

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27 febbraio 2026

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25 febbraio 2026

03:15

17,7km

5,5km/h

390m

380m

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20 febbraio 2026

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15 febbraio 2026

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7 febbraio 2026

03:54

18,7km

4,8km/h

120m

130m

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1 febbraio 2026

FÜHRUNG ABTEI BRAUWEILER TEIL 1 (30Min.) St. Nikolauskirche https://youtu.be/B2iZDC9KukI?si=yOFbaxfzkBFEncph FÜHRUNG ABTEI BRAUWEILER TEIL 2 (30Min.) Fortsetzung St. Nikolauskirche (u.a.von Adenauer gestiftet Fenster indem Hitler aud Adenauer als "Daniel in der Löwengrube" hinabblickt") - Barocke Gebäudekomplexe von 1780 um den Praelaturhof - Marienhof / Kreuzgang / Löwentor/ Kapitelsaal https://youtu.be/Fp8gbtwZxRk?si=zUPRLYOxkXkU3A-y

00:30

2,85km

5,7km/h

20m

20m

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