Naturschutzgebiet Herrenmoor bei Kleve
Naturschutzgebiet Herrenmoor bei Kleve
Highlight • Naturdenkmal
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Das Naturschutzgebiet Herrenmoor bei Kleve ist ein bedeutendes Naturdenkmal im schleswig-holsteinischen Landkreis Steinburg. Auf einer Höhe von 33 Metern gelegen, stellt dieses einzigartige Gebiet einen alten Hochmoorrest dar, der den Übergang von der Elbmarsch in die Geest markiert. Es wird von den Ortschaften Kleve, Nutteln, Vaalermoor, Moorhusen und Neuendorf-Sachsenbande eingerahmt und ist somit ein markantes Naturwahrzeichen der Region.
Besucher zieht es immer wieder ins Herrenmoor bei Kleve, um die bemerkenswerte ökologische Wiederherstellung und die Möglichkeit zu erleben, ein seltenes, aktiv…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
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Herrenmoor bei Kleve
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Mäßige Radtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.
Details
Informationen
Höhenmeter 30 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Freitag 6 März
16°C
3°C
13 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 4,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
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Mai
Juni
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August
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Oktober
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Dezember
Das Naturschutzgebiet zeichnet sich durch eine vielfältige Landschaft aus, hauptsächlich alte Hochmoorrelikte, umfasst aber auch angrenzende Feuchtwiesen und Teile des Klevhangs. Während einige Bereiche teilweise mit Büschen oder Moorwäldern bewachsen sind, können viele Wege aufgrund von Wiedervernässungsmaßnahmen recht nass und sumpfig sein. Wanderer sollten auf weichen Untergrund vorbereitet sein, besonders nach Regen, und das Tragen von Gummistiefeln in Betracht ziehen.
Ja, das Naturschutzgebiet kann von Gebieten wie dem Nuttelner Vierth aus über Gemeindewege zu Fuß umrundet werden. Es gibt auch einen kleinen Eichenbohlenweg auf der Nuttelner Moorseite, der in die Moorwiesenbereiche führt und einen intimen Einblick in das sich entwickelnde Moor bietet. Diese Routen bieten moderate Wandererlebnisse und ermöglichen eine umfassende Erkundung.
Parkmöglichkeiten gibt es in der Regel an verschiedenen Zugangspunkten rund um das Naturschutzgebiet, zum Beispiel in der Nähe des Nuttelner Vierths. Es gibt auch einen Aussichtspunkt im Süden des Naturschutzgebiets, der mit dem Fahrzeug erreichbar ist. Es ist ratsam, bei der Ankunft die örtliche Beschilderung für ausgewiesene Parkplätze zu beachten.
Das Naturschutzgebiet bietet Familien ein einzigartiges Bildungserlebnis, das ein seltenes und aktiv wiederhergestelltes Hochmoor-Ökosystem zeigt. Kinder können etwas über spezialisierte Pflanzen und Wildtiere lernen. Aufgrund der potenziell nassen und unebenen Wege und der Notwendigkeit, auf ausgewiesenen Routen zu bleiben, um die empfindliche Umwelt zu schützen, ist es am besten für Familien geeignet, die gerne in der Natur spazieren gehen und auf potenziell schlammige Bedingungen vorbereitet sind.
Zum Schutz des empfindlichen Ökosystems und seiner Tierwelt sind Hunde im Naturschutzgebiet Herrenmoor bei Kleve grundsätzlich nicht auf Touren oder unangeleint erlaubt. Besucher sollten die ausgehängten Vorschriften beachten, um den Erhalt dieses wichtigen Lebensraums zu gewährleisten.
Das Naturschutzgebiet wird von mehreren Dörfern umrahmt, darunter Kleve, Nutteln, Vaalermoor, Moorhusen und Neuendorf-Sachsenbande. Während das Naturschutzgebiet selbst keine Einrichtungen hat, finden Sie Cafés, Kneipen und Übernachtungsmöglichkeiten in diesen nahegelegenen Gemeinden, insbesondere in Kleve (Kreis Steinburg).
Das Naturschutzgebiet ist ein wichtiger Lebensraum für eine vielfältige Tierwelt. Dank der Wiedervernässungsmaßnahmen sind Arten wie der Moorfrosch zurückgekehrt, und Kreuzottern sind vorhanden. Vogelbeobachter könnten Sumpfohreulen, Bekassinen, Große Brachvögel, Braunkehlchen und Rotschenkel entdecken. Im Sommer könnten Sie auch 'Moorschnucken'-Schafe und Ziegen beim Grasen sehen, die bei der Vegetationspflege helfen.
Das Herrenmoor bei Kleve ist hauptsächlich ein altes Hochmoorrelikt, das am Rande der Elbmarsch liegt und in die Geestregion übergeht. Seine Einzigartigkeit liegt in seinen hochwertigen, artenreichen Hochmoorresten und den laufenden Wiedervernässungsinitiativen, die seine ursprünglichen Wasserverhältnisse wiederherstellen. Dieser Prozess ermöglicht das Wiederaufleben typischer Moorvegetation wie Torfmoose, die für die Hochmoorentstehung entscheidend sind.
Als Naturschutzgebiet fallen in der Regel keine Eintrittsgebühren für den Zugang zum Herrenmoor bei Kleve an. Von den Besuchern wird jedoch erwartet, dass sie die Naturschutzrichtlinien einhalten, wie z.B. auf ausgewiesenen Wegen zu bleiben und Wildtiere nicht zu stören, um den Erhalt des Gebiets zu gewährleisten.
Während einige Wege kommunal und relativ eben sein können, bedeutet die Natur eines Hochmoors, dass viele Bereiche nass, weich und uneben sein können, insbesondere der Eichenbohlenweg, der in die Moorwiesen führt. Dies könnte für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen oder Rollstuhlfahrer eine Herausforderung darstellen. Es wird empfohlen, die aktuellen Bedingungen zu prüfen, wenn die Zugänglichkeit ein Hauptanliegen ist.
Um die spezialisierte Flora zu beobachten, ist der späte Frühling bis zum Sommer im Allgemeinen ideal. Fleischfressende Pflanzen wie Sonnentau sind typischerweise in den wärmeren Monaten sichtbar. Die Heideblüte, die ein besonders schönes Erlebnis bietet, findet normalerweise im Spätsommer bis Frühherbst statt und verwandelt Teile der Landschaft mit leuchtenden violetten Farbtönen.