Highlight • Religiöse Stätte
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4.9
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Die Maria am Gestade, oft auch als „Maria am Ufer“ übersetzt, ist eine geschichtsträchtige gotische Kirche in der Wiener Innenstadt, Österreich. Auf einer Höhe von etwa 190 Metern nahe dem malerischen Donaukanal gelegen, ist dieses architektonische Juwel eine der ältesten Kirchen der Stadt und ein seltenes erhaltenes Beispiel gotischer Baukunst in Wien. Ihr markanter Name spiegelt ihre ursprüngliche Lage auf einer Flussterrasse eines ehemaligen Donauarms wider, was sie zu einer traditionellen spirituellen Heimat für Donauschiffer und Bootsleute macht.
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Details
Informationen
Höhenmeter 190 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Sonntag 19 April
17°C
8°C
14 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 19,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Während die Kirche selbst in 20-30 Minuten erkundet werden kann, dauert eine umfassende Führung, die die Kirche und ihre unmittelbare historische Umgebung, wie den Judenplatz und den Donaukanal, einschließt, typischerweise zwischen 1,5 und 2 Stunden. Dies ermöglicht ausreichend Zeit, um die Architektur, den historischen Kontext und nahegelegene Sehenswürdigkeiten zu würdigen.
Die Maria am Gestade Kirche liegt verkehrsgünstig in der Wiener Inneren Stadt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Sie erreichen sie mit den U-Bahnlinien U1 oder U4 bis zur Station Schwedenplatz, die etwa 5-10 Gehminuten entfernt ist. Alternativ halten auch die Straßenbahnlinien 1 oder 2 in kurzer Gehdistanz.
Da die Kirche im Herzen des ersten Wiener Bezirks liegt, sind die Parkmöglichkeiten auf der Straße sehr begrenzt und oft eingeschränkt. Es wird dringend empfohlen, öffentliche Parkgaragen in der Nähe zu nutzen. Optionen sind die Garage am Hohen Markt oder Am Hof, beide in angemessener Gehdistanz. Öffentliche Verkehrsmittel sind im Allgemeinen der stressfreiste Weg, um anzukommen.
Während die Kirche selbst eine historische Stätte ist, bietet die Umgebung familienfreundliche Optionen. Der nahegelegene Donaukanal lädt zu einem Spaziergang ein, und es gibt oft saisonale Aktivitäten oder Märkte. Für ein strukturierteres Erlebnis bietet das Jüdische Museum Wien am Judenplatz, nur einen kurzen Spaziergang entfernt, lehrreiche Ausstellungen, die für ältere Kinder interessant sein können.
Der Zugang zur Kirche selbst kann aufgrund ihres historischen Charakters und der beliebten Stufen, die zu ihr hinaufführen (Maria Stiegen), schwierig sein. Während das Innere einige zugängliche Bereiche haben mag, beinhaltet der Eingang oft Treppen. Die umliegenden Straßen in der Inneren Stadt sind im Allgemeinen gepflastert, aber einige Kopfsteinpflasterabschnitte könnten uneben sein. Es ist ratsam, sich direkt bei der Kirche nach spezifischen Zugänglichkeitsdetails zu erkundigen, wenn ein Besuch des Innenraums geplant ist.
Für jede Führung in Wien, insbesondere eine, die historische Stätten wie die Maria am Gestade Kirche einschließt, sind bequeme Wanderschuhe unerlässlich. Kleiden Sie sich im Zwiebellook, da sich das Wetter ändern kann, und berücksichtigen Sie die Jahreszeit. Obwohl es keine strenge Kleiderordnung für die Kirche gibt, ist bescheidene Kleidung an religiösen Stätten immer respektvoll.
Aufgrund ihrer leicht erhöhten Lage und der umliegenden Gebäude sind direkte Panoramaaussichten auf die Kirche von Cafés aus selten. Viele charmante Cafés und Restaurants befinden sich jedoch nur wenige Gehminuten entfernt in der Inneren Stadt und bieten eine angenehme Atmosphäre zum Entspannen nach Ihrem Besuch. Von bestimmten Straßenecken aus können Sie vielleicht einen Blick auf ihren markanten Turm erhaschen.
Für einzigartige Perspektiven versuchen Sie, die Kirche vom Concordiaplatz aus zu betrachten, der einen beeindruckenden Blick auf ihren gotischen Turm bietet. Ein Spaziergang entlang des Donaukanals bietet ebenfalls interessante Fernblicke, besonders da die Kirche sich von der Stadtsilhouette abhebt. Die Erkundung der engen Gassen um die Salvatorgasse kann charmante, detaillierte architektonische Einblicke offenbaren.
Absolut! Das Äußere der Kirche, insbesondere ihr ikonischer durchbrochener Turm, ist das ganze Jahr über wunderschön. Im Winter, besonders mit einer Schneedecke, kann ihre gotische Architektur noch dramatischer wirken. Die Gegend ist gut gepflegt, aber Gehwege können rutschig sein, tragen Sie daher geeignetes Schuhwerk. Die Kirche ist im Winter oft weniger überlaufen und bietet ein ruhigeres Betrachtungserlebnis.
Maria am Gestade zeichnet sich durch ihren schlanken, leicht abgewinkelten Grundriss aus, der auf ihre historische Lage auf einer schmalen Flussterrasse zurückzuführen ist. Ihr markantestes Merkmal ist der 56 Meter hohe durchbrochene Turm, ein seltenes Beispiel gotischer Maßwerkarchitektur aus dem 15. Jahrhundert. Im Gegensatz dazu ist die Ruprechtskirche, obwohl ebenfalls alt, romanischen Stils, gekennzeichnet durch ihre robusteren, einfacheren Formen und ihren älteren, weniger verzierten Turm, was eine andere architektonische Epoche und Ästhetik widerspiegelt.
Die Kirche ist eine der ältesten Wiens und ein seltenes erhaltenes Beispiel gotischer Architektur. Ihre Errichtung erfolgte hauptsächlich zwischen 1394 und 1414, wobei der Chor aus den Jahren 1330-1355 stammt. Der einzigartige abgewinkelte Grundriss wurde durch den ehemaligen Verlauf der Donau bestimmt. Ihr 56 Meter hoher durchbrochener Turm, erbaut 1419-1428, ist ein gotisches Meisterwerk und ein Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche diente während der napoleonischen Besatzung auch als Arsenal, was zu ihrer reichen, vielfältigen Geschichte beiträgt.