Warum ich gerne Mammutmärsche mache
Mammutmärsche sind für mich mehr als nur lange Wanderungen – sie sind ein persönlicher Kampf und zugleich ein Zeichen meiner Entschlossenheit. Meist gehe ich Distanzen von rund 50 Kilometern, um mich bewusst aus meiner Komfortzone zu bringen. Es geht mir nicht nur um die körperliche Anstrengung, sondern auch um den mentalen Aspekt: Durchzuhalten, wenn es weh tut. Weiterzugehen, wenn der innere Schweinehund schreit.
Ein wesentlicher Antrieb für mich ist mein Gewicht – ein Thema, das mich schon lange begleitet. Ich kämpfe dagegen an, Schritt für Schritt. Vor einigen Jahren habe ich gesundheitlich einen deutlichen Warnschuss erhalten. Seitdem ist mir klar, dass ich aktiv etwas tun muss, wenn ich gesund bleiben will.
Was mich besonders freut: Meine Frau begleitet mich auf vielen dieser Märsche. Sie teilt mein Interesse daran und steht mir nicht nur zur Seite, sondern geht diesen Weg im wahrsten Sinne des Wortes mit mir. Das gemeinsame Erlebnis, sich zusammen durch Höhen und Tiefen zu kämpfen, gibt mir zusätzliche Motivation und verbindet uns noch mehr.
Die Mammutmärsche sind für mich eine Form der Selbstherausforderung. Ich will meinem Körper und meinem Geist beweisen, dass ich die Kontrolle habe – nicht die Umstände, nicht meine Vergangenheit. Jeder zurückgelegte Kilometer ist ein kleiner Sieg. Und diese Siege sammeln sich. Sie geben mir Kraft, Selbstvertrauen – und manchmal sogar ein bisschen Stolz.
16. juli 2023
Looks great, always a great view
Oversat af Google •
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