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Armin
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Forcella Campidello (3265)

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Forcella Campidello (3265)

bir maceraya çıktı

31 Ağustos 2025

Forcella Campidello (3265)

03:02

35,0km

11,6km/h

46,1km/h

1.390m

1.370m

Die Tour startet in Resiutta, man folgt den Rad- und Forstwegen bis nach Venzone, da die Radwege immer wieder durch Tunnel führen und auch später bei der Auffahrt ein Tunnel zu durchqueren ist, ist ein Vorderlicht am Bike ein Vorteil, es geht aber auch ohne. Bei Venzone folgt man zuerst der Asphalt Straße und später immer wieder Schotterwegen bis zur Malga Confin, die von Ende Juni bis Mitte September geöffnet hat. Von dort folgt man dem Weg 726, der hinter der Malga beginnt. Der Weg ist teilweise zu fahren und teilweise zum zuschieben. Vom höchsten Punkt geht’s über einen alten, harmlosen Trail (S1) bergab – spaßig, flowig, richtig zum Lächeln. Zwei bis vier Gebirgsbäche (je nachdem, ob man sie mitzählt) und ein paar Schotterhalden sorgen für Abwechslung, bevor man bei der Casera Rio Nero ankommt – einer Alm wie aus dem Bilderbuch.

Weiter geht’s unscheinbar, doch dann macht der Trail klar: Jetzt ist Schluss mit lustig. Am Rio Nero wartet eine Mischung aus Abenteuerpark und Survival-Training. Der Weg ist ausgesetzt, das Bike bleibt öfter unterm Arm als unter dem Hintern. Eine kurze Schiebepassage nach oben ist noch harmlos, aber die lange, steile Passage nach unten über felsige Stufen bringt einen schnell an den Punkt, wo man sich fragt, ob es nicht klüger gewesen wäre, Wanderschuhe statt Bikeschuhe mitzunehmen.

Unten angekommen, trifft man auf die Flussvereinigung von Rio Laciment, Rio Nero und Rio Oucie – ein traumhafter Platz mit glasklaren Dümpeln, ideal für eine Pause. Wäre da nicht der Gedanke: „Wie komme ich hier eigentlich wieder raus?“

Die Antwort: schieben, tragen, keuchen. Der folgende Trail ist so ausgesetzt, dass man froh ist, sein Testament schon gemacht zu haben. Morsche Balken sollen den Weg sichern – sehr vertrauenerweckend. Immer wieder kurze Schiebe- und Tragepassagen, bis man schließlich das Bachbett des Rio Nero erreicht. Von dort biegt man erleichtert auf den Radweg ab, der sich herrlich bis fast nach Resiutta schlängelt. Wer immer noch nicht genug hat, kann ab und zu auf die kreuzenden Trails ausweichen.

Fazit:
Eine Tour für echte Abenteurer, die ihr Mountainbike nicht nur fahren, sondern auch tragen, schieben und verfluchen wollen. Wer Freude daran hat, von Wanderern für verrückt erklärt zu werden, kommt hier voll auf seine Kosten. Wer hingegen eine entspannte Feierabendrunde sucht sollte lieber woanders fahren.

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