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austrocrates

Fidischer Abenteuerwanderung

Fidischer Abenteuerwanderung

03:31
9.33 mi
2.7 mph
775 ft
700 ft

Tour Overview

Starting Point
61 yd
77 yd
0.40 mi
0.40 mi
0.89 mi
0.89 mi
0.89 mi
1.35 mi
1.72 mi
2.18 mi
2.61 mi
2.68 mi
2.73 mi
2.99 mi
2.99 mi
3.56 mi
3.90 mi
3.93 mi
3.93 mi
4.26 mi
4.98 mi
5.34 mi
5.70 mi
5.71 mi
6.03 mi
6.03 mi
6.30 mi
6.39 mi
7.04 mi
7.17 mi
7.17 mi
7.64 mi
7.68 mi
7.68 mi
8.12 mi
8.27 mi
8.74 mi
8.75 mi
8.75 mi
9.25 mi
9.33 mi
Destination

Map

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Tour Profile

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Speed Profile

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austrocrates went for a hike.

September 25, 2021

Comments

  • austrocrates

    Heute wars mal wieder soweit. Die Lust auf Wandern hatte uns gepackt. Diesmal zu dritt. Eine Familientour sollte es werden. Nicht zu steil, nicht zu flach, nicht zu wenig, nicht zu viele Kilometer mit ein paar Highlights. Die Tour war tags zuvor im Web schnell von Meinereiner abgesteckt worden. Also packten wir unsere sieben Sachen und los ging es mit dem Auto zum Ausgangspunkt: Dem Schloss Kohfidisch. Just an diesem Tag fand das alljährliche Kramuri Festival im Schloss statt. Das wussten wir nicht, aber immerhin bescherte uns das viele Parkmöglichkeiten. Bei Festivals wird die Wiese neben dem Schloss zum riesigen Parkplatz. Wer möchte kann heute noch kurz entschlossen vorbei schauen, hier der Link dazu: imschloss.at/event/kramuri-im-schloss-2021Wir aber wollten auf Tour gehen. Also die Eichenallee rauf in den Wald unter dem Csaterberg. Die erste Station am Weg - das erste Highlight - ist die Kapelle im Wald. Die Erdödy Gruft. Hier war ich bereits zweimal gewesen, aber erst diesmal fiel mir - anhand der Inschrift am Grab - auf, das der hier begrabene Graf, am selben Tag des Jahres geboren wurde wie ich. Gruselig. Und es sollte nicht das letzte gruselige Erlebnis auf der Tour bleiben.Weiter führt der Weg wieder durch den Wald. Durch schöne lange Alleen, vorbei an Hochsitzen und einem besonders schönen Spinnennetz, auf die Bundesstraße. Diese ist schräg zu queren. Auf der gegenüberliegenden Seite gehts gleich wieder im Wald weiter.Nach abermals einer lange Allee, diesmal abwärts, kommen wir, wieder bei einer Bundesstrasse, an einer Lichtung aus dem Wald heraus. Vor uns breitet sich der Ort Harmisch malerisch aus. Besonders schön bei dem Wetter heute: Strahlener Sonnenschein. Ein perfekter Tag für eine Herbstwanderung.Wir queren wieder die Straße und wandern gegenüber am Waldrand entlang, bergab bis zum Feldweg. Hier wieder bergauf um abermals am Waldrand entlang zu einem besonders schönen Platzerl zu kommen. Ein unverhoffter Aussichtspunkt mit Bankerl. Hier rasten wir und beschiessen uns gegenseitig mit Eicheln, die hier zuhauf liegen. Eigentlich sollte man ja nicht mit Nahrungsmitteln spielen ... aber übermütig und guter Dinge, wie wir zu diesem Zeitpunkt sind, muß auch Spaß mal sein. Aus den Eicheln lässt sich übrigens auch Kaffee zubereiten. Wers mag.Nach dieser Pause, mit großen Schlucken aus den Trinkflaschen, gehts weiter, Richtung Ort Harmisch. Der Feldweg wandelt sich wieder zu Asphalt, wir wandern am Firedhof und den Bienenstöcken vorbei zur Kirche. Einige Fotos später sind wir aber schon wieder unterwegs Richtung Ortsende, den Güterweg entlang, der uns zur Naturhöhle und dem Fischteich führen soll.Bald nach dem Ort findet der Asphalt wieder sein Ende und weiter gehts auf Feldwegen, zuerst am Waldrand entlang, dann in den Wald rein. Der Abschnitt ist - so wie alle bisherigen - gut zu gehen, aber steigt hier merklich an. Und zieht sich. Eine kleine Challenge. Vorbei an einem eingezäunten Christbaumwald und langem Aufstieg haben wir den höchsten Punkt endlich erreicht und nun gehts eben weiter. Hier kommen wir nun an einem schmucken Forsthaus vorbei. Ein kleines, feines Häuschen auf einem Hügel neben dem Weg. Schöne Kulisse.Das Navi am Handy zeigt aber nun bereits an das wir uns ganz in der Nähe der Naturhöhle befinden. Und hier brauchen wir das Navi wirklich. Der Weg in den Wald zur Höhle ist fast zu übersehen und der am Navi abgebildetet Weg durch den Wald ist hier kaum wahrzunehmen. Aber es geht. Und keine fünf Minuten später erblicken wir sie schon. Die Höhle. Oder sollte man besser sagen: Die Bodensenke?Der Begriff "Höhle" ist hier sehr weit ausgelegt. Es handelt sich um eine Vertiefung in einer, durch Erosion entstandenen, Wand. Hier dürfte es eine starke Senkung gegeben haben, was eine steil aufragende, grossteils von Wurzeln gehaltene, Wand produzierte. Und darin befindet sich eine kleine Vertiefung. Die besagte und auf Google ausgewiesene "Naturhöhle". Soll so sein. Viel interessanter finden wir aber die Umgebung. Die Senkung scheint auf einen Hohlraum unter dieser hinzuweisen. Was das wohl sein mag? Um das herauszufinden ist wohl schweres Gerät nötig. Bagger und Co. Beides haben wir aber nicht mit und auch keine Grabungsrechte. Also bleibt es beim Gucken.Nicht ganz. Hier hats mich auch richtig "gscheit" auf den Allerwertesten bzw das Kreuz geklatscht. Man sollte halt gucken wo man hinsteigt. Die Wurzel hab ich nicht gesehen. Und schon ... klatscht. Inklusive eine, von einem spitzen Stein, aufgeschlitzte rechte Hand. "Das ist nur ein Kratzer" - der Rambo in mir zeigte keinerlei Schmerzen oder machte Anstalten von Drama. Im Grunde wars das ja auch. Blutete zwar ein wenig aber nichts Dramatisches. Weiter gehts.Abermals mit Gebrauch des Handys finden wir wieder zurück zum Weg und orientieren uns weiterhin am Navi. Vorbei an richtig imposanten, mächtigen Eichen wollen wir zum Fischteich, der auf der Landkarte zu sehen ist.Wegweiser gibts hier keine, aber immerhin einen Weg. Und wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel. Bald wandelt sich die Waldlandschaft zu einem Sumpfgebiet, wie wir unschwer an den "Sumpf- oder Mooreichen" erkennen können. Bizarre Gebilde die mit abgestorbenen Ästen in den Himmel ragen.Der Weg ist auch hier grundsätzlich gut zu gehen und trittfest. Spuren zeigen uns das hier offensichtlich auch Autos fahren. Also fest genug um eine Gefahr durch versinken auszuschliessen. Aber manchmal ist auch Geschick erforderlich und vor allem Achtsamkeit um nicht wieder den "Boden zu küssen".Und dann liegt er vor uns. Der See. Bzw. Fischteich. Wie wir finden - wunderschön. Ein besonderes Stück Natur. Mitten im Wald. Vom Menschen vermutlich künstlich nachgeholfen, aber das sieht man nicht. Also ob der Teich schon ewig hier wäre. Toll. Hier rasten wir ein wenig, am Boden sitzend. Und ich mach einige Fotos.Doch nicht zu lange. Die Sonne zeigt bereits Anstalten unter zu gehen und wir haben noch ein gutes Stück Weg vor uns. Also hopp, hopp, wieder in die Gänge und den Weg weiter. Welchen Weg?! ... Zurück? Möchten wir nicht. Ich persönlich mag es zum Beispiel überhaupt nicht einen Weg zweimal zu gehen. Und auch Family ist für Abenteuer aufgeschlossen. Also - dann mitten durch den Wald. Mit dem Handy in der Hand bahnen wir uns den Weg zwischen den Bäumen hindurch auf der Suche nach dem Anschlussweg. Hier merke ich noch ein weiteres Problem, zusätzlich zur untergehenden Sonne: Mein "untergehender" Akku. Schon rot leuchtend. Und intelligenterweise hatte ich meine Powerbank zu Hause gelassen. "Sind ja "nur" 13 Kilometer geplant", war mein Gedanke. Aber das mit meiner Fotowut ... also merken fürs nächste Mal: Akku mitnehmen. Egal wie kurz die Tour ist.Aber noch hält der Akku. Alle nicht benötigten Programme schnell deaktiviert, finden wir aber bald wieder auf den Weg zurück. Und nun gehts Richtung Kirchfidisch weiter. Mitten im Wald stossen wir dann auch noch auf einen verlassenen Steinbruch, der offensichtlich seine Bestimmung jetzt in einem Rallyeparcour gefunden hat. "Richtig geile Strecke", denke ich mir. Die würd ich gerne mal mit einem Quad oder Buggy fahren. Steil bergab, steil bergauf. Risikoreich. Eine Herausforderung.
    Aber der Steinbruch an sich ist schon eine imposante Erscheinung. Durch die grosse Schürfgrube blickend, erhebt sich am gegenüberliegenden Ende eine Felsformation a la "Grand Canyon". Richtig schön. Und viele Fotos wert. Soviel Akku muss sein.
    Nach kurzer Pause auf der Terrasse des Vereinsgebäudes wandern wir weiter den Weg entlang nach Kirchfidisch. Es dämmert bereist merklich. Das unsere "Orientierungssangst ohne Akku" aber unbegründet ist, beweist uns kurze Zeit später die Brücke, hinter der sich, gleich darauf, der Ort Kirchfidisch zu erkennen gibt. Und nicht nur das. Aus dem Wald heraus tretend, erblicken wir zu unserer Linken ein grosses Wildgehege mit Bewohnern. Hirsch-Junge? Rehkitze? Wir könnens nicht eruieren. Aber sie sind unendlich süß.Geradeaus weiter gehts nun in den Ort rein um bei der ersten Gelegenheit rechts abzubiegen. Am Sportplatz vorbei, wo grade offensichtlich das lokale "Champions-League-Finale" stattfindet. Nach der Anzahl der hier stehenden Autos nach ... müßte es zumindest so sein.Unser nächstes Highlight ist die Kirche in Kirchfidisch, die wir über eine schmale Gasse und eine Art "Himmels-Treppe" hinauf erreichen. Der Aufstieg und die Bank, vermittelt der Family wieder: Rasten. Und Kondition sammeln für die letzten Meter. Meinereiner macht wieder etliche Fotos. Muss sein. Auch wenn der Akku mahnend nur mehr einen kleinen roten Strich zeigt.Weiter gehts. Gerüstet für die letzten zwei Kilometer. Raus aus dem Ort, bei der Kastanien-Allee Kapelle vorbei, an der Bundestraße entlang. Bald darauf zeigt uns eine "Asphalt-Nase", von der Straße wegführend, das hier der Weg links rein führt. Hier wollen wir rein. Am Navi scheint dieser Weg genau am Schloss raus zu kommen.Und es wird finster. Durch teils hohes Gras gehts nun weiter. In der Dunkelheit. Durch unbekanntes Terrain. Die tiefliegende Ebene und üppige Flora sagt uns auch das es hier nicht nur trocken ist. Ein Bachlauf in der Nähe bestätigt dies. Und die vielen Brennesseln.Auf einer Wald-Lichtung im Mondlicht stehend, sehen wir nun ringsherum nur mehr viele, viele Brennesseln. Speziell in die Richtung wohin wir gehen wollen. Umkehren und einen anderen Weg suchen? Keine Option. Also - jeder Schritt mit Bedacht gesetzt - bahnen wir uns einen Pfad, mitten durch die hohen Brennesseln hindurch. Weil Weg ... gibts hier keinen. Aber unser Mut wird belohnt. Nach einem relativ kurzen Abschnitt der brennenden Dinger (wir hatten gottlob lange Hosen an) treten wir wieder in den Wald hinein. Waldboden. Ohne Unkraut.Hier sehen wir im Mondlicht eine Art Waldweg oder Allee, die wir entlang gehen um bald darauf eine Brücke zu erblicken, die über den Bach führt. Erleichterung macht sich breit. Auch das Schloss können wir nun erkennen. Dieses erhebt sich nun, umrandet vom Schlossgarten, im Mondlicht vor uns.Mächtige Eichen sind auch hier Teil der Parkanlage und es ist richtig, richtig mystisch. Als unser Junior mit ängstlicher Stimme sagt: "Was ist das??" ... und in eine Richtung zeigt, wende meinen Blick und sehe eine Gestalt in der Dunkelheit. Regungslos. Mit breiten Beinen stehend, uns den Rücken zugewandt, still stehend. So sieht es zumindest schemenhaft aus.Und ich muß sagen, ich hatte keine Ahnung. War es ein Mann der sich, uns den Rücken zugedreht, gerade erleichterte? Eine bronzerne Statue? Oder gar der Schlossgeist? Zu erkennen wars nicht eindeutig. Aber da wir nun alle schon am liebsten wieder beim Auto wären und auch noch dazu der Weg durch den Schlosspark zum Ausgang nicht ganz ersichtlich war, verschwendete ich keinen weiteren Gedanken daran und suchte im Mondlicht nach dem weiteren Wegverlauf.Aber ich muß gestehen: So ganz ohne wars auch für mich nicht zu dem Zeitpunkt. Ein wenig gruselig eben. Wobei ich ja eher Fan von rationellen Erklärungen bin, aber eben auch für das Irrationale aufgeschlossen. Was weiß man schon ...Eine schmiedeeiserne Tür brachte uns dann die endgültige Entspannung. Hier gehts aus dem Schlosspark raus. Und wieder mitten rein ins Kramuri Festival. Das jetzt, um etwa 19:30h, grade seinen Ausklang fand. Wir waren wieder unter Menschen.Die letzten Meter zum Auto waren nur noch Formsache. Und ich hatte das Glück noch schnell zwei - richtig geile - Sport-Oldtimer ablichten zu dürfen, die grade den Parkplatz verliessen.Eine richtig schöne Wanderung ging nun zu Ende, an die wird uns, alleine schon wegen dem Abenteuerfaktor, noch lange zurück erinnern werden. Nachtrag: Und der Schlossgeist? ... entpuppte sich bei späterer Google-Earth Recherche zu Hause, als das war er ist: Eine Statue im Park :)

    • September 26, 2021

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