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Saddle Stories and Elberadweg went gravel riding
3 days ago
04:50
79.8km
16.5km/h
33.1km/h
260m
220m
ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Als wir heute Morgen den Campingplatzbetreiber nicht finden konnten, um für die Nacht zu bezahlen, haben wir einen Stammgast um Hilfe gebeten. Er hat den Betreiber kurzerhand angerufen, ein paar Worte auf Tschechisch mit ihm gewechselt, wieder aufgelegt, mich angelächelt und nur gesagt: „Rezensiona“. Anhand seiner Gestik war sofort klar – wir müssen nichts bezahlen, aber er würde sich über eine Rezension bei Google freuen. 😍 Wow!
Der gute Start in den Tag bringt auch eine große Portion Motivation mit sich und so radeln wir mit extra starkem Rückenwind nach Nimburg. Heute ist Markttag und die Leute tummeln sich rund um die vielen Stände am Marktplatz. Wir können den handgemachten Süßspeisen von „Štrúdelník“ nicht widerstehen – große Empfehlung, solltet ihr den Markt in Nimburg besuchen. 🤤
Auf perfektem Asphalt radeln wir weiter zum Kurort Podebrady und nach Kolin, dessen Kirche schon von Weitem zu sehen ist. Gleich hinter dem schönen Marktplatz mit seinen eleganten Bürgerhäusern finden wir das kleine vegane Restaurant Klíček – ideal für unsere Mittagspause.
Nach unserer Pause dauert es nicht lange und der Radweg beginnt sich langsam in eine ruppige Piste zu verwandeln. Erst fahren wir noch über gut fahrbare Singletrails, doch irgendwann wird die Oberfläche derart rau, dass wir uns irgendwo bei 10 km/h einpendeln. Zum Glück ist es staubtrocken, denn bei Regen könnten sich diese Wege durchaus in unüberwindbare Schlammpisten verwandeln!
Kurz vor Kladruby nad Labem haben wir aber endlich wieder perfekten Asphalt unter den Reifen. Mit viel Rückenwind rollen wir in die Stadt, um vielleicht doch noch rechtzeitig am Nationalgestüt Kladruby nad Labem anzukommen. Das als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnete Gestüt züchtet die älteste original tschechische Pferderasse, den „Altkladruber“, bereits seit 1579 und zählt zu den ältesten Gestüten Europas. Wir bekommen die Schimmel und Rappen leider nur aus der Ferne zu Gesicht und für eine Führung durch das Gestüt sind wir viel zu spät dran. Deswegen: Wer sich für Pferde interessiert, sollte einen Besuch unbedingt im Zeitplan berücksichtigen.
Wenige Kilometer hinter dem Gestüt erreichen wir den ebenso traumhaft gelegenen Campingplatz „Autokemp Buňkov“. Unser Zelt stellen wir direkt am See auf und die Nacht kostet umgerechnet etwa 12 Euro für uns zusammen (nur Barzahlung).
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (240 m)
Lowest point (170 m)
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