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Saddle Stories and Elberadweg went gravel riding
4 days ago
05:04
80.3km
15.9km/h
26.6km/h
190m
160m
ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ Heute Morgen fällt es uns sehr schwer, aus dem Zelt zu kriechen. Mittlerweile sind wir seit fast zwei Monaten unterwegs (davon zwei Wochen auf dem Elberadweg) und der langsame körperliche Zerfall ist nicht mehr aufzuhalten 😆 Gut, so schlimm ist es nicht, aber wir können nicht leugnen, dass uns die Reise etwas in den Knochen sitzt.
Die müden Knochen sind aber sofort wieder vergessen, als wir von Radonice der Elbe entlangradeln und sich eine herrliche Stille um uns ausbreitet. Das Wasser ist spiegelglatt und außer dem Vogelgezwitscher ist nichts zu hören. Eine traumhafte Strecke am Morgen, die wir noch einige Kilometer genießen können.
In Melnik nehmen wir den kurzen Anstieg zum Schloss in Angriff, das hoch über der Elbe thront. Auf dem Weg nach oben bekommen wir die Mündung von Elbe und Moldau zu sehen. Fun Fact: Da die Moldau im Vergleich zur Elbe der längere Fluss ist und auch mehr Wasser führt, müsste die Elbe eigentlich Moldau heißen! Doch irgendwie hat sich historisch betrachtet die Elbe durchgesetzt und somit fließt sie bis heute (quasi unter falschem Namen) in die Nordsee.
Melnik ist ein hübsches, ruhiges Städtchen und wir kehren in eines der gemütlichen Restaurants direkt hinter dem Schloss ein. Der ideale Ort für eine Mittagspause.
Der Radweg führt weiter über traumhafte Wege, wir kommen durch kleine Dörfer und begegnen hier und da anderen Elberadlern. Bei Kilometer 45, kurz hinter Neratovice, beginnt eine große Baustelle entlang des Elberadwegs und auch wenn die ersten Kilometer verlockend gut aussehen, muss man diesen Abschnitt unbedingt über die Straße umfahren. Wir bemerken die Baustelle viel zu spät und landen am Ende irgendwo im Dickicht, fahren über Stock und Stein, bis wir die Straße doch noch erreichen.
Überhaupt wird es ab jetzt etwas abenteuerlicher, als wir das bisher vom Elberadweg gewohnt sind. Perfekter Asphalt wechselt sich mit Singletrails und löchrigen Schotterpisten ab. So wissen wir nie so ganz genau, was uns hinter der nächsten Kurve erwartet.
Unser Zelt schlagen wir am See gelegenen Kemp Ostra auf, das auch mit dem Zertifikat “Cyklisté vítáni” (Radfahrer willkommen) ausgezeichnet ist
Waypoints
Route Details
Elevation
Highest point (200 m)
Lowest point (150 m)
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