Route Planner
32

Passo Falzarego

Bike Touring Highlight

Created by komoot users
Recommended by 74 out of 76 cyclists

Tips

  • Arnau Codina (gravel_roads)

    Nice neck that can be combined with the Passo Giau

    translated byView Original
    • May 5, 2019

  • Alex G.

    Der Passo di Falzàrego (auch Passo Falzarego, Falzarego, deutsch Falzaregopass; buchensteinisch-ladinisch Jou de Fauzare, ampezzanisch-ladinisch Fouzargo) ist ein 2105 m s.l.m. hoher Gebirgspass in der italienischen Provinz Belluno. Er verbindet sowohl das Fodom (dt. Buchenstein) als auch das untere Cordevole-Tal mit Cortina d’Ampezzo im Valle del Boite sowie (über den Valparolapass) mit Abtei (Südtirol). Er liegt somit innerhalb des ladinischen Gebiets. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist die Passstraße auch im Winter geöffnet.

    er Pass ist ein breiter, mit Felsbrocken übersäter Sattel südwestlich des Dolomiten-Hauptmassivs der Tofane; diesem vorgelagert ist der Felsstock des Kleinen Lagazuoi (2.762 m), der die Sicht auf sie verdeckt. Im Westen ist die vergletscherte Marmolata zu sehen, und im Süden erheben sich der Monte Averau (2.649 m) in der Nuvolaugruppe sowie die fünf Zacken der Gruppe Cinque Torri.

    Der Name Falza Rego bedeutet „falscher König“ und bezieht sich auf den König des Reiches der Fanes, welcher der Sage nach wegen seines Verrates zu Stein wurde und so noch heute vom Pass aus am Lagazuoi zu sehen ist. Außerhalb dieser Sage ist über die Bedeutung des Passes im Mittelalter und in der frühen Neuzeit nichts Gesichertes bekannt.

    1909 wurde die Passstraße gebaut und damit der letzte, straßenbautechnisch schwierigste Abschnitt der Großen Dolomitenstraße zwischen Bozen und Cortina d’Ampezzo vollendet.

    In die Schlagzeilen der Geschichte geriet der Passo Falzarego im Ersten Weltkrieg. Im Gebirgskrieg 1915–1918 verlief die Front über den Passo Valparola, den Hexenstein, den Kleinen Lagazuoi und den Passo Falzarego. Der Hexenstein und die österreichische Stellung (Werk Tre Sassi) sperrten von Nordwesten die Große Dolomitenstraße gegen das Gadertal ab. Nachdem mehrere Vorstöße der Italiener gescheitert waren, die Stellung einzunehmen, verschanzten sie sich in der Ostwand des Lagazuoi, wo 1916 der Minenkrieg begann. Nach drei österreichischen Sprengungen am 1. Januar 1916, 14. Januar 1917 und 22. Mai 1917 trieben die Italiener vom Fuß des Berges einen über 1000 m langen Stollen bis unter die österreichische Stellung und sprengten diese am 20. Juni mit mehr als 33 t Sprengstoff in die Luft. Am 16. September folgte eine fünfte und letzte österreichische Sprengung. Die Sprengungen brachten für keine Seite der Front einen Bodengewinn.

    • June 17, 2019

  • Alpvelo

    First leg to the Valparola. There is a small shop here.

    translated byView Original
    • December 14, 2018

  • loading
  • Elevation2,110 m
loading