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Frankreich-Wanderung Part 2 // Tag 8 // Montbrun-les-Bains - Bergerie Joy
Frankreich-Wanderung Part 2 // Tag 8 // Montbrun-les-Bains - Bergerie Joy
Silvana 🥾🥾 był(-a) na wycieczce pieszej
31 sierpnia, 2026 o 07:20
10:21
27.4km
2.6km/h
790m
580m
Garmin Instinct 2
In dieser Nacht hatte ich nicht so gut geschlafen. Draußen hörte man immer wieder Hunde und Katzen, gegen Morgen auch einen Esel und ich hatte schlecht geträumt. Kurz nach 7 Uhr stand ich auf, nahm eine Dusche und verarztete meine, noch immer etwas offenen, Fersen nun doch nochmal mit Blasenpflastern. Uwe schlief bis kurz nach 8 Uhr, dann gingen wir rüber in den Raum, der wohl das Wohnzimmer der Gastgeber war, und frühstücken dort gemeinsam mit zwei netten, älteren Damen, mit denen wir uns allerdings kaum verständigen konnten. Es gab Brot mit interessanten, selbstgemachten Marmeladenkombinationen wie Abrikose-Basilikum, die Hausbesitzerin zeigte uns voller Stolz ihren Garten und den Flaschenzug an dem 5-stöckigen Gebäude. Auf der Rechnung war ein Foto ihrer Katze. Sehr nett und beschaulich alles hier.
Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und starteten in den Tag. Auf dem Weg durch's Dorf trafen wir einen der netten, jungen Männer, die uns am Vorabend den Weg zu unserer Unterkunft gewiesen hatten. Er erkundigte sich, ob wir noch gut angekommen waren.
Wichtige Zwischenstation; der örtliche Supermarkt, wo wir uns mit Getränken eindeckten, bevor es richtig los ging. Wir machten uns an die Überquerung eines kleinen Passes. Es war schon recht warm und der Aufstieg recht schweißtreibend, aber so viele Höhenmeter wie an den vorangegangenen Tagen waren es lange nicht mehr. Ein Großteil des Weges führte durch Wald und es gab nicht viele Abzweigungen, was die Navigation erleichterte. Gegen Mittag erreichten wir Aurel. Hier hatte leider nichts geöffnet, wo man eine Pause hätte einlegen können, aber wir hatten ja noch ausreichend Vorräte und so setzten wir uns in dem beschaulichen Dorf auf eine Bank unter einer großen Linde und entspannten ein wenig neben dem plätschernden Dorfbrunnen und schauten uns den weiteren Tourverlauf an und überlegten, wo ein mögliches Etappenziel sein könnte und erkoren (obwohl nicht ganz auf unserer Strecke) Saint-Christol d'Albion aus, da es eine etwas größere Ortschaft zu sein schien.
Ein gutes Stück folgten wir einem etwas breiteren Waldweg ohne viel Höhenunterschied, was zwar ein wenig eintönig war, aber immerhin kamen wir ganz passabel voran. Immer wieder brauchte ich wegen meiner schmerzenden Füße kleine Pausen, in denen ich -wo immer möglich- zumindest den rechten Wanderstiefel auszog. Wir kamen an einigen abgeschiedenen Höfen vorbei, manchmal kam gleich ein Wachhund um die Ecke und eine Zeit lang waren plötzlich rings um uns herum jede Menge Kaninchen unterwegs. Ich hatte noch gerätselt, wer wohl die ganzen, vielen Löcher entlang des Wanderwegs zu verantworten hatte.
Bei der letzten Pause vor dem geplanten Ziel, entschloss ich mich, noch ein Ibuprofen zu nehmen - woran ich auch noch froh sein sollte. In der angepeilten Ortschaft, in der ein früher Feierabend angedacht war, hatte nämlich nichts geöffnet. Kein Laden, kein Bäcker, kein Restaurant und keine Unterkunft. Wir fanden einen Campingplatz, aber dort musste man sich vorher bei einem Betreiber anmelden, der nicht zugegen war. Also auch hier eine Pleite. Uwe rechecherchierte, was uns noch für Optionen blieben. Ein Hotel, in 5 Kilometern Entfernung zwischen zwei Ortschaften, hatte gute Google-Rezensionen, aber die letzte vor drei Jahren. Sicher kein gutes Zeichen. Schließlich buchte er ein Zelt (angeblich mit Bad und Frühstück) in der eigentlich entgegengesetzten Richtung zu unserer Route. So verließen wir den Ort wieder, liefen nochmal eine gute halbe Stunde in die falsche Richtung und wurden schließlich von zwei netten Frauen freundlich in Empfang genommen. Wir bekamen ein Getränk mit Lavendelsirup und Uwe noch zwei Gläser Rotwein. Dann wurde uns das Zelt gezeigt, das natüelich schon etwas geräumiger war als das, in meinem Rucksack. Es stand ein Bett darin und es gab ein Trocken-WC und eine Außendusche mit Solarsack - kein Strom, kein Frühstück. Nach einer mehr als erfrischenden Dusche (quasi im Wald) zogen wir uns ins Zelt zurück und beratschlagten, wie es am nächsten Tag weitergehen sollte. Uns ging alles so langsam aus, also brauchten wir am nächsten Tag möglichst früh wieder eine Einkaufsmöglichkeit und spätestens am Abend Stromanschluss. Während wir noch bereiten war es draußen dunkel geworden und wir hörten die Wildschweine direkt vor unserem Zelt. Ich war gespannt, ob ich in dieser Nacht wohl viel Schlaf bekommen würde...
Bianca 🥾🚴♀️ polubił tę trasę.
Punkty na trasie
Zdobyte szczyty
Szczegóły Wyprawy
Wysokość
Najwyższy punkt (890 m)
Najniższy punkt (590 m)
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