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Klosterruine Limburg

Klosterruine Limburg

Mountain Biking Highlight

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Recommended by 92 out of 93 mountain bikers

Tips

  • Katarzyna

    former Benedictine abbey

    translated byView Original
    • April 17, 2020

  • Arno

    Das älteste festgestellte Bauwerk auf dem späteren „Linthberg“[Anm. 1] ist eine keltische Höhensiedlung.[6][7] Archäologische Ausgrabungen sollen weitere Erkenntnisse zu diesem keltischen Zentrum erbringen.[8] Weitere Zeugnisse der keltischen Epoche im Umland sind das 1864 beim Bau der Pfälzischen Nordbahn zwischen Bad Dürkheim und Wachenheim an der Weinstraße entdeckte Fürstengrab auf dem Heidenfeld sowie Anzeichen für weitere fünf mögliche Fürstengräber und der Fund einer Carnyx, eines keltischen Blasinstruments, bei Umbauarbeiten im Bereich der heutigen Gaststätte im Klosterbezirk. Auch aus der römischen Zeit gibt es Funde.[9]HochmittelalterMittelschiff gegen Westen, im Vordergrund das Grab der Königin GunhildGrab der Königin GunhildKlosterwappen: Kreuz mit Dornenkrone
    Im 9. Jahrhundert legten die in Worms residierenden Gaugrafen aus dem Geschlecht der Salier eine Burg an, die den Eingang des Isenachtals beherrschte. Wie die Burg ausgesehen hat, ist weitgehend unbekannt.[Anm. 2] Die archäologisch ausgegrabenen Relikte sind spärlich, und die ergrabenen Befunde erfassen nur einen Teil der Anlage. Sie lassen eine Rekonstruktion nicht zu.[10] Es ist nicht bekannt, ob die Burg zur Zeit der Klostergründung noch genutzt oder schon aufgegeben war.[11] Deren militärische Funktion übernahm gut 300 Jahre später die Hardenburg, die 2 km weiter westlich errichtet wurde.
    Unter Beibehaltung des Namens in der Umgangssprache, der offiziell allerdings Kloster zum Heiligen Kreuz lautete,[12] wurde die Limburg ab 1025[13] als Hauskloster der Salier zu einer Abtei des Benediktinerordens mit Basilika umgebaut. Einige Jahre später begann der Bau des Doms zu Speyer.[Anm. 3] Als Baumeister der Anlage auf der Limburg wurde ein Mönch namens Gumbert identifiziert, der 1035 auch kurzfristig als dritter Abt amtierte und dessen Grabplatte erhalten ist, von dem aber sonst kaum etwas bekannt ist.[14]Das Kloster erhielt eine reiche Ausstattung, die sich weit über die Region hinaus erstreckte. Erste Teile der Kirche wurden 1035 in Anwesenheit Kaiser Konrad II. der Gottesmutter Maria geweiht. Es handelte sich um drei Altäre in der Krypta. Die Weihe der gesamten Kirche erfolgte 1042. Als Patrozinium wurden das Heilige Kreuz, die Jungfrau Maria und der Evangelist Johannes gewählt.[15] Die offizielle Bezeichnung der Abtei lautete: „Stift zum Heiligen Kreuz“. Darauf bezieht sich auch dessen Wappen, ein schwarzes Kreuz auf silbernem Feld.[16]Vorübergehend, von 1042 bis 1056, wurden die Reichskleinodien im Kloster aufbewahrt.[17] Als Gunhild von Dänemark, die Gattin des späteren Kaiser Heinrich III., 1038 in Italien starb, wurde ihr Leichnam über die Alpen gebracht und im Kloster beerdigt.[18] Ob das 1935 archäologisch untersuchte Grab, das sich in prominentester Lage fand, direkt vor dem zentralen Altar vor dem Lettner, ihr zuzurechnen ist, bleibt aufgrund der Differenzen zwischen dem anthropologischen Befund und der historischen Überlieferung unsicher.[19]Am 3. Dezember 1038 beschloss eine Synode im Kloster Limburg in Anwesenheit des Kaisers die heute noch geltende Regel, wie die Adventsonntage im Kirchenjahr liegen und zu berechnen sindUnter Abt Einhard II., der ab 1060 zugleich Bischof von Speyer war, wurde das Kloster Limburg 1065 dem Bistum Speyer unterstellt. Seine Schätze, darunter zahlreiches goldenes liturgisches Gerät und 34 Pfund unverarbeitetes Gold, ließ Einhard II. nach Speyer abtransportieren. Erst 1120 wurde das Kloster wieder vom Bistum unabhängig,[22] die materiellen Verluste aber wurden nicht erstattet.In der Auseinandersetzung zwischen dem späteren Kaiser Lothar III. und dem staufischen Herzog Friedrich II., dem Erben der ausgestorbenen Salier, kam es 1128 zu einer – letztendlich folgenlosen – wochenlangen Belagerung des Klosters, in dem sich Anhänger der Staufer verschanzt hatten.

    • April 20, 2020

  • Katarzyna

    there are seating options -> benches with a view of Bad Dürkheim

    translated byView Original
    • April 24, 2020

  • Jens M.

    A place steeped in history, with the Mtb a small circuit and then towards Bad Dürkheim the hiking trail with a lot of stairs very technical (rear wheel repositioning)

    translated byView Original
    • June 28, 2020

  • Jens M.

    There is a small Circular path around the monastery, there are several benches with a view of Bad Dürkheim

    translated byView Original
    • June 28, 2020

  • Zoppo59⚡️

    Well "preserved" ruins over the town of Bad Dürckheim with an eventful history. Recommendable!

    translated byView Original
    • August 17, 2020

  • Andreas

    Great place for a picnic.

    translated byView Original
    • November 9, 2020

  • Andreas

    Great place for a little picnic.

    translated byView Original
    • November 9, 2020

  • huweidhaas

    Limburg monastery ruin, beautiful view of the city of Bad Dürkheim and with refreshment stops

    translated byView Original
    • January 12, 2021

  • Arno

    Das älteste festgestellte Bauwerk auf dem späteren „Linthberg“[Anm. 1] ist eine keltische Höhensiedlung.[6][7] Archäologische Ausgrabungen sollen weitere Erkenntnisse zu diesem keltischen Zentrum erbringen.[8] Weitere Zeugnisse der keltischen Epoche im Umland sind das 1864 beim Bau der Pfälzischen Nordbahn zwischen Bad Dürkheim und Wachenheim an der Weinstraße entdeckte Fürstengrab auf dem Heidenfeld sowie Anzeichen für weitere fünf mögliche Fürstengräber und der Fund einer Carnyx, eines keltischen Blasinstruments, bei Umbauarbeiten im Bereich der heutigen Gaststätte im Klosterbezirk. Auch aus der römischen Zeit gibt es Funde.[9]HochmittelalterMittelschiff gegen Westen, im Vordergrund das Grab der Königin GunhildGrab der Königin GunhildKlosterwappen: Kreuz mit Dornenkrone
    Im 9. Jahrhundert legten die in Worms residierenden Gaugrafen aus dem Geschlecht der Salier eine Burg an, die den Eingang des Isenachtals beherrschte. Wie die Burg ausgesehen hat, ist weitgehend unbekannt.[Anm. 2] Die archäologisch ausgegrabenen Relikte sind spärlich, und die ergrabenen Befunde erfassen nur einen Teil der Anlage. Sie lassen eine Rekonstruktion nicht zu.[10] Es ist nicht bekannt, ob die Burg zur Zeit der Klostergründung noch genutzt oder schon aufgegeben war.[11] Deren militärische Funktion übernahm gut 300 Jahre später die Hardenburg, die 2 km weiter westlich errichtet wurde.
    Unter Beibehaltung des Namens in der Umgangssprache, der offiziell allerdings Kloster zum Heiligen Kreuz lautete,[12] wurde die Limburg ab 1025[13] als Hauskloster der Salier zu einer Abtei des Benediktinerordens mit Basilika umgebaut. Einige Jahre später begann der Bau des Doms zu Speyer.[Anm. 3] Als Baumeister der Anlage auf der Limburg wurde ein Mönch namens Gumbert identifiziert, der 1035 auch kurzfristig als dritter Abt amtierte und dessen Grabplatte erhalten ist, von dem aber sonst kaum etwas bekannt ist.[14]Das Kloster erhielt eine reiche Ausstattung, die sich weit über die Region hinaus erstreckte. Erste Teile der Kirche wurden 1035 in Anwesenheit Kaiser Konrad II. der Gottesmutter Maria geweiht. Es handelte sich um drei Altäre in der Krypta. Die Weihe der gesamten Kirche erfolgte 1042. Als Patrozinium wurden das Heilige Kreuz, die Jungfrau Maria und der Evangelist Johannes gewählt.[15] Die offizielle Bezeichnung der Abtei lautete: „Stift zum Heiligen Kreuz“. Darauf bezieht sich auch dessen Wappen, ein schwarzes Kreuz auf silbernem Feld.[16]Vorübergehend, von 1042 bis 1056, wurden die Reichskleinodien im Kloster aufbewahrt.[17] Als Gunhild von Dänemark, die Gattin des späteren Kaiser Heinrich III., 1038 in Italien starb, wurde ihr Leichnam über die Alpen gebracht und im Kloster beerdigt.[18] Ob das 1935 archäologisch untersuchte Grab, das sich in prominentester Lage fand, direkt vor dem zentralen Altar vor dem Lettner, ihr zuzurechnen ist, bleibt aufgrund der Differenzen zwischen dem anthropologischen Befund und der historischen Überlieferung unsicher.[19]Am 3. Dezember 1038 beschloss eine Synode im Kloster Limburg in Anwesenheit des Kaisers die heute noch geltende Regel, wie die Adventsonntage im Kirchenjahr liegen und zu berechnen sind.[20]Unter Abt Einhard II., der ab 1060 zugleich Bischof von Speyer war, wurde das Kloster Limburg 1065 dem Bistum Speyer unterstellt. Seine Schätze, darunter zahlreiches goldenes liturgisches Gerät und 34 Pfund unverarbeitetes Gold, ließ Einhard II. nach Speyer abtransportieren.[21] Erst 1120 wurde das Kloster wieder vom Bistum unabhängig,[22] die materiellen Verluste aber wurden nicht erstattet.
    In der Auseinandersetzung zwischen dem späteren Kaiser Lothar III. und dem staufischen Herzog Friedrich II., dem Erben der ausgestorbenen Salier, kam es 1128 zu einer – letztendlich folgenlosen – wochenlangen Belagerung des Klosters, in dem sich Anhänger der Staufer verschanzt hatten.
    Im 12. Jahrhundert hatte die Abtei Münzrecht. Eine entsprechende Privilegierung hat sich nicht erhalten, jedoch sind entsprechende Prägungen von Denaren bekannt.

    • April 20, 2020

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Location: Palatinate, Rhineland-Palatinate, Germany

Information

  • Elevation290 m

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