Naturschutzgebiet Tiergarten Königs Wusterhausen
Naturschutzgebiet Tiergarten Königs Wusterhausen
Highlight • Wald
Wandern
4.8
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Das Naturschutzgebiet Tiergarten Königs Wusterhausen ist ein bedeutendes Natur- und Erholungsgebiet südlich von Berlin, am Rande von Königs Wusterhausen, im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald gelegen. Dieser ausgedehnte Laubmischwald, auf einer Höhe von etwa 32 Metern, zeichnet sich durch alte Bäume, gewundene Wege entlang der Staabe und den ruhigen Krimmnicksee aus. 1995 als Naturschutzgebiet ausgewiesen, ist es aufgrund seiner ökologischen Bedeutung als Natura 2000- und Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Gebiet anerkannt.
Besucher loben den Tiergarten Königs Wusterhausen stets für seine ruhige Atmosphäre und vielfältige Naturschönheit.…
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Wanderer
Moderate Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.
Details
Informationen
Höhenmeter 30 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Sonntag 1 März
16°C
0°C
0 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 14,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Nein, es sind keine speziellen Genehmigungen für den allgemeinen Zugang zum Naturschutzgebiet Tiergarten Königs Wusterhausen erforderlich. Als öffentliches Naturschutzgebiet ist es für Freizeitaktivitäten wie Wandern, Spazierengehen, Radfahren und Joggen frei zugänglich. Besucher werden jedoch gebeten, die Naturschutzregeln zu beachten, wie z.B. auf markierten Wegen zu bleiben und Wildtiere nicht zu stören.
Obwohl das Reservat das ganze Jahr über schön ist, bietet jede Jahreszeit einzigartige Höhepunkte. Der Frühling bringt blühende Flora und aktive Tierwelt. Der Sommer ist ideal für längere Spaziergänge und um den Schatten alter Bäume zu genießen. Der Herbst verwandelt den Wald mit leuchtendem Laub und macht ihn besonders malerisch. Der Winter bietet ein ruhiges, beschauliches Erlebnis, besonders nach einem Schneefall, obwohl einige Wege schlammig oder eisig sein könnten.
Es gibt keine Cafés, Restaurants oder Kneipen direkt im Naturschutzgebiet selbst, um dessen natürliche Ruhe zu bewahren. Die nahegelegene Stadt Königs Wusterhausen bietet jedoch verschiedene gastronomische Einrichtungen, darunter Cafés und Kneipen, die leicht erreichbar sind, besonders wenn Sie Ihren Besuch vom Bahnhof aus starten.
Während die Einleitung den Bahnhof Königs Wusterhausen als bequemen Ausgangspunkt erwähnt, gibt es auch Parkplätze am Rande des Reservats. Spezifische Parkmöglichkeiten finden sich in der Nähe der Haupteingänge, insbesondere entlang der Straßen, die den Wald säumen. Es ist ratsam, lokale Karten oder Navigations-Apps für die bequemsten Parkplätze zu überprüfen, besonders an belebten Wochenenden.
Die Hauptrundroute, die etwa 7 bis 7,5 Kilometer lang ist, dauert für Wanderer bei moderatem Tempo typischerweise zwischen 1,5 und 2,5 Stunden. Diese Dauer kann je nach Fitnesslevel, der Anzahl der Stopps, die Sie einlegen, um die Landschaft zu genießen oder Informationstafeln zu lesen, und ob Sie gehen, joggen oder Rad fahren, variieren.
Ja, Hunde sind im Naturschutzgebiet Tiergarten Königs Wusterhausen grundsätzlich willkommen. Es ist ein beliebter Ort für Hundespaziergänge. Um jedoch die Tierwelt zu schützen und allen Besuchern ein angenehmes Erlebnis zu gewährleisten, müssen Hunde jederzeit an der Leine geführt werden. Bitte denken Sie auch daran, die Hinterlassenschaften Ihres Haustieres zu beseitigen.
Als Naturschutzgebiet und Natura 2000/FFH-Gebiet beherbergt der Tiergarten eine vielfältige Tierwelt. Besucher könnten verschiedene Vogelarten entdecken, darunter solche, die in den alten Eichen und Buchen nisten. Säugetiere wie Hirsche (Rot-, Reh- und Wildschweine, obwohl letztere heute seltener sind als früher), Füchse und kleinere Waldtiere bewohnen das Gebiet. Die vielfältigen Lebensräume, einschließlich alter und toter Bäume, unterstützen ein reiches Ökosystem.
Der Tiergarten Königs Wusterhausen ist sehr familienfreundlich. Die einfachen, gut markierten Rundwege sind für Kinder jeden Alters geeignet. Ein besonderes Highlight für Familien sind die zehn Holzskulpturen entlang der Hauptrundroute, die lokale Geschichten und Legenden erzählen und dem Spaziergang ein interaktives und spannendes Element hinzufügen. Informationstafeln entlang des Naturlehrpfades und der Streuobstwiese bieten zudem lehrreiche Einblicke in die lokale Flora und Fauna.
Für Wanderungen im Tiergarten wird immer bequeme, mehrlagige Kleidung empfohlen. Im Frühling und Herbst sind wasserdichte Oberbekleidung und feste Wanderschuhe ratsam, da die Wege feucht sein können. Der Sommer ist am besten für leichte, atmungsaktive Kleidung geeignet, aber lange Ärmel und Hosen können helfen, vor Zecken und Insekten zu schützen. Der Winter erfordert warme, isolierende Schichten, eine Mütze, Handschuhe und wasserdichte, rutschfeste Stiefel, da die Wege schlammig oder eisig sein können.
Während das gesamte Reservat eine malerische Landschaft bietet, ist der Bereich um das Husareneck besonders reizvoll. Diese schmale Landzunge, wo der Fluss Staabe auf den Krimmnicksee trifft, bietet wunderschöne Ausblicke auf das Wasser und eine ruhige Atmosphäre. Die verschiedenen Punkte entlang der Rundroute, wo der Weg direkt am Fluss Staabe entlangführt oder Blicke auf den Krimmnicksee bietet, sind ebenfalls wegen ihrer natürlichen Schönheit sehr empfehlenswert.
Die Geschichte des Tiergartens reicht bis ins Jahr 1725 zurück, als König Friedrich Wilhelm I. ihn als königliches Jagdrevier für das Schloss Königs Wusterhausen einrichtete. Ursprünglich wurde er mit Rot-, Schwarz- und Rehwild besetzt. Obwohl seine Nutzung als Jagdrevier eingestellt wurde, blieb der Name 'Tiergarten' bestehen. Heute ist er ein Naturschutzgebiet, das die alten Bäume und vielfältigen Lebensräume bewahrt, die einst Teil des königlichen Geländes waren, und der Öffentlichkeit ermöglicht, seine natürliche Schönheit und sein historisches Erbe zu genießen.