Highlight • Bergpass
Wandern
4.9
(373)
Ski
5.0
(5)
Bergtour
5.0
(1)
Der Rotsteinpass ist ein markanter Gebirgspass auf einer Höhe von etwa 2.121 Metern in den schroffen Appenzeller Alpen der Schweiz. Diese natürliche Grenze liegt zwischen den Schweizer Kantonen Appenzell Innerrhoden und St. Gallen und bietet eine strategisch günstige Lage zwischen den beiden höchsten Gipfeln des Alpsteinmassivs: Säntis und Altmann. Er dient als wichtiger Knotenpunkt für zahlreiche Wanderwege und als Tor zur wilden Schönheit der Region.
Besucher loben den Rotsteinpass immer wieder für seine wirklich weitreichenden Ausblicke, die sich über das…
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Routen hier
Die beliebtesten Touren zu Rotsteinpass
4,9
(25)
158
Wanderer
16,3km
07:54
1.270m
1.270m
Schwierige Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.
4,6
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201
Wanderer
17,8km
07:51
1.250m
1.250m
Schwierige Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.
2
Wanderer
Schwierige Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.
Details
Informationen
Höhenmeter 2.120 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Mittwoch 4 März
6°C
1°C
0 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 2,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Obwohl es keine direkten öffentlichen Verkehrsmittel zum Rotsteinpass selbst gibt, können Sie gängige Ausgangspunkte wie Wasserauen oder Brülisau mit dem Zug oder Bus erreichen. Von dort führen verschiedene Wanderwege zum Pass hinauf. Für Autofahrer stehen an diesen Talstationen in der Regel Parkplätze zur Verfügung. In der Hochsaison oder an Wochenenden können die Parkplätze jedoch schnell voll sein, daher ist eine frühzeitige Anreise ratsam.
Der Rotsteinpass ist primär ein Ziel für Sommerwanderungen. Im Winter wird das alpine Gelände aufgrund von Schnee, Eis und Lawinengefahr anspruchsvoll und potenziell gefährlich. Während erfahrene Bergsteiger mit entsprechender Ausrüstung und Kenntnis Winterbesteigungen versuchen könnten, ist er für Gelegenheits-Winterwanderungen oder Schneeschuhwandern im Allgemeinen nicht zu empfehlen. Überprüfen Sie immer die aktuellen Bedingungen und Lawinenwarnungen, bevor Sie winterliche Aktivitäten in den Hochalpen planen.
Die Wege zum Rotsteinpass gelten generell als Bergwanderwege, die Trittsicherheit und eine gute Kondition erfordern. Eine spezifische „einfache“ Familienroute direkt zum Pass gibt es zwar nicht, aber Familien mit älteren, erfahrenen Kindern, die an alpines Gelände gewöhnt sind, könnten die Tour bewältigen. Für jüngere Kinder oder solche, die neu im Bergwandern sind, ist es am besten, weniger exponierte Routen zu wählen oder kürzere Abschnitte der Wege in Betracht zu ziehen. Schätzen Sie die Schwierigkeit und die Fähigkeiten Ihrer Familie immer sorgfältig ein.
Ja, Hunde sind auf den Wanderwegen rund um den Rotsteinpass grundsätzlich erlaubt. Sie sollten jedoch an der Leine geführt werden, besonders in Gebieten mit Vieh oder Wildtieren, und immer unter Kontrolle sein. Beachten Sie, dass einige Abschnitte, insbesondere exponierte Grate wie der Lisengrat, aufgrund von Steilheit, schmalen Pfaden oder Drahtseilen für Hunde schwierig oder ungeeignet sein könnten. Stellen Sie immer sicher, dass Ihr Hund fit genug für das Gelände ist und führen Sie ausreichend Wasser für ihn mit.
Das Berggasthaus Rotsteinpass bietet einfache, aber schöne Bergunterkünfte, ideal für Übernachtungen während mehrtägiger Touren. Besucher loben die herzliche Gastfreundschaft der Wirte. Es ist ein traditionelles Berggasthaus, erwarten Sie also eher grundlegende Annehmlichkeiten als Luxus, aber mit einer gemütlichen Atmosphäre und lokalen Spezialitäten. Es ist sehr empfehlenswert für diejenigen, die ein authentisches alpines Erlebnis suchen.
Die Gegend um den Rotsteinpass ist bekannt für ihre Steinbockpopulation. Um Ihre Chancen zu erhöhen, diese prächtigen „Könige der Alpen“ zu sichten, wird oft empfohlen, etwas talwärts in Richtung „Thurwis“ zu gehen. Frühe Morgenstunden oder späte Nachmittage sind typischerweise die besten Zeiten für Wildtierbeobachtungen, wenn die Tiere am aktivsten sind. Halten Sie respektvollen Abstand und verwenden Sie ein Fernglas für die besten Ansichten.
Die Zeit und der Höhenunterschied variieren erheblich je nach Ausgangspunkt. Zum Beispiel beinhaltet eine beliebte Route von der Meglisalp zum Rotsteinpass einen beträchtlichen Aufstieg. Routen von Talstationen wie Wasserauen oder Brülisau sind wesentlich länger und anstrengender. Wanderer sollten mit mehreren Stunden Aufstieg rechnen, oft mit einem Höhenunterschied von 800-1000 Metern oder mehr vom Talboden aus. Konsultieren Sie immer einen detaillierten Routenplaner für spezifische Zeiten und Höhenprofile basierend auf Ihrem gewählten Ausgangspunkt.
Ja, der Rotsteinpass dient als zentraler Knotenpunkt für verschiedene Wanderwege, was die Planung von Rundtouren ermöglicht. Viele Wanderer kombinieren den Pass mit anderen markanten Gipfeln oder Hütten im Alpsteinmassiv. Zum Beispiel könnten Sie eine mehrtägige Rundtour planen, die den Lisengrat in Richtung Säntis einschliesst, oder Routen, die Altmann und Zwinglipass verbinden und zu einer anderen Talstation zurückführen oder eine Schleife zum Ausgangspunkt bilden. Eine detaillierte Routenplanung ist für solche Unternehmungen unerlässlich.
Während der Lisengrat zum Säntis eine berühmte und aufregende Route vom Rotsteinpass ist, erfordert er Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Für diejenigen, die weniger exponierte oder anspruchsvolle Optionen suchen, sind Wege von der Meglisalp direkt zum Rotsteinpass eine beliebte Wahl. Diese Routen sind immer noch Bergwanderwege, die Fitness erfordern, aber sie vermeiden im Allgemeinen die extreme Exposition des Lisengrats. Sie können auch Wege erkunden, die Altmann oder Zwinglipass verbinden und abwechslungsreiches Gelände bieten.
Das Berggasthaus Rotsteinpass ist die primäre und oft einzige Einkehrmöglichkeit direkt am Pass. In der unmittelbaren Umgebung des hochalpinen Passes finden Sie keine weiteren Cafés oder Restaurants. Wenn Sie jedoch in tiefere Lagen oder zu anderen Berghütten im Alpsteinmassiv absteigen, finden Sie zusätzliche Optionen. Planen Sie Ihre Verpflegung und Getränke immer entsprechend, besonders wenn Sie nicht im Berggasthaus einkehren möchten.