Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Sächsische SchweizGohrischLichterhöhle (Kleinhennersdorfer Stein)
Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Sächsische SchweizGohrischLichterhöhle (Kleinhennersdorfer Stein)
Highlight • Höhle
Wandern
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(1696)
Bergtour
5.0
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Laufen
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Die Lichterhöhle ist eine bemerkenswerte Schichtfugenhöhle am Südhang des Kleinhennersdorfer Steins, eines markanten Tafelbergs in der Sächsischen Schweiz. Nahe den Dörfern Kleinhennersdorf und Papstdorf, innerhalb der Gemeinde Gohrisch gelegen, ist diese beeindruckende Sandsteinhöhle eine der größten der Region und bietet ein einzigartiges Natur- und Geschichtserlebnis. Ihr geräumiges Inneres, etwa 21 Meter tief und 14 Meter breit, ist leicht begehbar und bildet ein bedeutendes Naturmerkmal im Elbsandsteingebirge.
Besucher loben die Lichterhöhle stets für ihren abenteuerlichen und doch zugänglichen Charakter, was sie…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
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Schwierige Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.
Details
Informationen
Höhenmeter 340 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Samstag 2 Mai
27°C
11°C
-- %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: -- km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
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Parkmöglichkeiten gibt es in der Regel in den nahegelegenen Dörfern Kleinhennersdorf und Papstdorf. Von dort aus gelangt man über verschiedene Wanderwege zur Höhle. In der Hochsaison oder an Wochenenden ist es ratsam, frühzeitig anzureisen, da die Parkplätze schnell belegt sein können.
Ja, die Region ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Sie können in der Regel einen Bus nach Kleinhennersdorf oder Papstdorf nehmen, den nächstgelegenen Dörfern zum Kleinhennersdorfer Stein. Von diesen Dörfern führen markierte Wanderwege zur Lichterhöhle.
Generell sind Hunde auf den Wanderwegen in der Sächsischen Schweiz, einschließlich derer, die zur Lichterhöhle führen, willkommen. Es wird immer empfohlen, Hunde an der Leine zu führen, insbesondere in Naturschutzgebieten und bei Begegnungen mit anderen Wanderern oder Wildtieren. In der Höhle selbst ist aufgrund ihrer Beschaffenheit Vorsicht geboten.
Ja, die Lichterhöhle ist ganzjährig zugänglich. Im Winter entfaltet die Höhle einen besonderen Reiz, besonders in der Weihnachtszeit, wenn sie traditionell mit Kerzen beleuchtet wird. Die Wege zur Höhle können jedoch eisig oder verschneit sein, daher sind entsprechende Winterwanderausrüstung und festes, wasserdichtes Schuhwerk unerlässlich.
Die eigentliche Erkundung der Lichterhöhle selbst dauert vielleicht nur 15-30 Minuten. Die meisten Besucher verbinden den Besuch jedoch mit einer Wanderung um den Kleinhennersdorfer Stein oder zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie dem Papststein. Je nach gewählter Route und Tempo kann ein kompletter Ausflug 2 bis 4 Stunden dauern.
Die Lichterhöhle ist eine bedeutende Schichtfugenhöhle, die im Sandstein der „Schrammsteinschichten“ entstanden ist, der charakteristisch für die Sächsische Schweiz ist. Ihre Entstehung wird durch eine Zwischenschicht aus tonig-schluffigen Sedimenten beeinflusst, die Wasser zurückhält und so die Verwitterung und Höhlenentwicklung fördert. Die heutige Größe der Höhle wurde um 1870 auch durch den kommerziellen Sandabbau erheblich erweitert.
Ja, der Kleinhennersdorfer Stein beherbergt weitere bemerkenswerte Höhlen, darunter die Eishöhle und die Hampelhöhle, die ebenfalls eine ehemalige Sandabbaustelle ist. Das gesamte Gebiet ist reich an markanten Sandsteinformationen und bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Erkundung und zum Fotografieren.
Die Wege zur Lichterhöhle beinhalten einen kurzen Anstieg und einige leichte Kletterpassagen über Sandsteinformationen. Obwohl generell zugänglich, wird festes Schuhwerk mit gutem Halt dringend empfohlen. Die Wege sind gut gepflegt, können aber stellenweise uneben sein.
Die Dörfer Kleinhennersdorf und Papstdorf, die sich in der Nähe des Kleinhennersdorfer Steins befinden, bieten einige lokale Pensionen und Restaurants. Für eine größere Auswahl an Annehmlichkeiten können Sie größere Städte in der Sächsischen Schweiz wie Bad Schandau oder Königstein besuchen, die nur eine kurze Autofahrt entfernt sind.
Die Höhle erhielt ihren Namen, „Lichterhöhle“, von der Tradition der Bergsteiger, bei ihren Feiern Kerzen in der Höhle aufzustellen. Dieser Brauch wurde besonders bedeutsam nach dem 11. Dezember 1924, als eine Gruppe von Bergsteigern aus Heidenau dort ein festliches Treffen abhielt und die Höhle mit Kerzen und Grubenlampen beleuchtete. Diese Tradition wird, besonders um Weihnachten herum, fortgesetzt.