Highlight • Bergpass
Wandern
5.0
(7)
Der Kistenpass, auch bekannt unter seinem rätoromanischen Namen Pass Lembra, ist ein hochalpiner Gebirgspass im Herzen der Schweizer Alpen. Er markiert die Grenze zwischen den Kantonen Glarus und Graubünden und erreicht eine Höhe von 2.503 Metern über dem Meeresspiegel. Er bildet eine entscheidende Verbindung zwischen dem Limmernseetal im Glarnerland und dem Val Frisal in Graubünden, eingebettet in die majestätischen Glarner Alpen und dient als tiefster Punkt der Kette, die die Gipfel von Hausstock und Tödi verbindet.
Besucher zieht es immer…
Tipps

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Details
Informationen
Höhenmeter 2.500 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Samstag 24 Oktober
6°C
-2°C
97 %
Zusätzliche Wettertipps
Auf deiner Tour wird es regnen. Pack eine wasserdichte Jacke ein.
Am häufigsten besucht während
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Der Hauptzugang zum Kistenpass erfolgt von Linthal im Kanton Glarus. Obwohl in der Einleitung Parkmöglichkeiten erwähnt werden, sind spezifische Details hilfreich. Parkplätze sind in Linthal vorhanden, oft in der Nähe der Seilbahnstation, die einen Teil des Weges nach oben führt. Es ist ratsam, frühzeitig anzureisen, besonders während der Hochsaison, da die Plätze schnell belegt sein können.
Ja, der Kistenpass ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Von Linthal aus kann man einen Bus zur Seilbahnstation nehmen, die dann Zugang zu höheren Lagen bietet und den Zustieg erheblich verkürzt. Dies macht ihn zu einer praktikablen Option für diejenigen ohne Privatfahrzeug.
Im Allgemeinen sind für Wanderungen oder Mountainbike-Touren auf den Wegen rund um den Kistenpass keine speziellen Genehmigungen oder Gebühren erforderlich. Wenn Sie jedoch private Seilbahnen nutzen oder in Berghütten übernachten möchten, fallen dafür eigene Kosten an. Überprüfen Sie immer die lokalen Vorschriften vor Ihrem Besuch.
Für diejenigen, die ihr alpines Abenteuer verlängern möchten, bieten mehrere Berghütten Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Muttseehütte, Kistenpasshütte und Bifertenhütte sind beliebte Optionen, die ein echtes hochalpines Erlebnis bieten. In den Tälern, insbesondere in Linthal oder Breil/Brigels, finden Sie Gasthäuser und Hotels.
Der Kistenpass selbst ist eine anspruchsvolle hochalpine Route, die aufgrund des anspruchsvollen Geländes und der Höhe im Allgemeinen nicht für kleine Kinder oder unerfahrene Familien empfohlen wird. Es gibt jedoch einfachere, familienfreundliche Wege in den unteren Tälern rund um Linthal oder Breil/Brigels, die eine wunderschöne Landschaft ohne die extremen Schwierigkeiten des Passes bieten.
Ja, Hunde sind auf den Wegen rund um den Kistenpass grundsätzlich erlaubt. Angesichts des anspruchsvollen und felsigen Geländes, steiler Abschnitte und potenziell kettengesicherter Passagen sollten Sie jedoch sicherstellen, dass Ihr Hund fit und an solche Bedingungen gewöhnt ist. Halten Sie Hunde immer an der Leine, besonders in Gebieten mit Weidevieh oder Wildtieren, und führen Sie ausreichend Wasser für sie mit.
Der Kistenpass ist bekannt für seine einzigartige geologische Landschaft, die Einblicke in die alpine Faltung bietet. Wanderer können prächtige Felslandschaften und Hochplateaus beobachten. Zu den wichtigsten Aussichtspunkten gehören Panoramablicke auf den Limmernsee und markante Gipfel wie Selbsanft, Bifertenstock und den mächtigen Tödi. Der Weg von der Muttseehütte zum Linth-Limmeren-Stausee, einschließlich eines fast 3 Kilometer langen Tunnels, ist ebenfalls ein einzigartiges Merkmal.
Eine vollständige Überquerung der Kistenpass-Route, insbesondere die Verbindung von Linthal nach Breil/Brigels über den Weg nördlich des Passes, ist eine anspruchsvolle Ganztageswanderung, die je nach spezifischer Route, Ausgangspunkt und individueller Fitness oft 8-10 Stunden oder länger dauert. Viele entscheiden sich dafür, sie in eine Mehrtagestour mit einer Übernachtung in einer Berghütte aufzuteilen.
Direkt am Kistenpass-Wanderweg gibt es keine Cafés oder Restaurants, da es sich um eine abgelegene hochalpine Umgebung handelt. Die nahegelegenen Berghütten wie Muttseehütte, Kistenpasshütte und Bifertenhütte bieten jedoch in der Regel einfache Erfrischungen und Mahlzeiten für ihre Gäste an. Es ist wichtig, ausreichend Proviant und Wasser für Ihre Wanderung mitzunehmen.
Während Sommer und Frühherbst ideal sind, bieten die Übergangszeiten ein anderes Erlebnis. Im Spätfrühling (Mai/Juni) kann noch Schnee liegen, was einige Abschnitte unpassierbar macht oder spezielle Ausrüstung wie Schneeschuhe erfordert. Der Frühherbst (Ende September/Oktober) kann atemberaubende Herbstfarben mit sich bringen, aber auch schnell wechselndes Wetter, kältere Temperaturen und die Möglichkeit von frühem Schneefall. Überprüfen Sie immer die aktuellen Bedingungen und Vorhersagen, bevor Sie sich in diesen Zeiten auf den Weg machen.
Angesichts der anspruchsvollen hochalpinen Umgebung gehört zur unverzichtbaren Ausrüstung: feste, wasserdichte Wanderschuhe, angemessene Kleidungsschichten (auch im Sommer), Regen- und Windschutz, eine Karte und Kompass oder GPS-Gerät, ausreichend Proviant und Wasser, ein Erste-Hilfe-Set und Sonnenschutz. Für einige Abschnitte, insbesondere in der Vorsaison oder nach schlechtem Wetter, können Trekkingstöcke und möglicherweise sogar ein Helm für felsige Passagen ratsam sein.