Wenn Sie den Schneebergweg entlang gehen, kommen Sie am Westwall vorbei. Auf der Seite im Gras ist ein Stein mit Informationen über die Mauer.
Gegenüber dem Stein ist ein kurzer Seitenweg, der zur Kapelle führt.
Hier ist die Beschreibung dieser Kapelle (Wikipedia):
Schneeberg-Kapelle
Eine Touristenattraktion der besonderen Art ist die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf dem unteren Südwesthangteil des Schneeberges vor dem Westwall zwischen Schneebergweg und Senserbachweg errichtete Schneeberg-Kapelle. Der ortsansässige Bauer Maahsen (1900–1977), der zum Bau der Mauer zwangsverpflichtet worden war, hatte das Gelübde geleistet, dass wenn er und seine Familie ebenso wie die Orte Vaals und Vaalserquartier den Krieg heil überstehen sollten, er an dieser Stelle eine Kapelle bauen lassen wolle. Nachdem im Oktober 1944 der Schneeberg von Osten her eingenommen sowie Vaals und Aachen befreit worden waren und Bauer Maahsen sowie seine Familie die Kämpfe unversehrt überlebt hatten, konnte er einige Monate später mit der Planung und dem Bau der Kapelle beginnen. Nachdem er das erforderliche Geld über Spenden eingenommen und auch eine Baugenehmigung erhalten hatte, wurde mit Bauschutt aus Aachen das Fundament gegossen und darauf die geplante achteckige Kapelle errichtet. Auf dem Dach ließ Maahsen einen in Beton gegossenen Sternenkranz aufsetzen, auf dem ein Kreuz aus Blaustein befestigt wurde. In diesem Kranz wurde eine Glocke aus dem aufgelösten Redemptoristenkloster aus Vaals eingebaut, die er für 75 DM erstanden hatte und die heute fest montiert ist.
Den Fensterkranz unterhalb der Kuppel und die Eingangstür gestaltete der Aachener Künstler Peter Hodiamont. Das Innere der Kapelle wird bestimmt durch einen 16 Zentner schweren Findling, auf dem die Altarplatte ruht, und durch eine zementgraue Madonna aus Brügge des belgischen Bildhauers Dupont. Nach recht langer Bauzeit wurde die Kapelle am 8. September 1963 feierlich eingeweiht