Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau (Naturschutzgebiet Frastanzer Ried)
Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau (Naturschutzgebiet Frastanzer Ried)
Highlight • Natürlich
Rennrad
4.2
(55)
Der Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau, auch bekannt als Naturschutzgebiet Frastanzer Ried, ist ein wichtiges europäisches Schutzgebiet und Naturdenkmal in Vorarlberg, Österreich. Es liegt in der Gemeinde Frastanz, zwischen dem Ortszentrum und Felsenau, auf einer Höhe von etwa 466 Metern. Dieses bedeutende Niedermoorgebiet ist als die größte und wichtigste Feuchtwiesenfläche im Walgau bekannt und dient als entscheidendes ökologisches Bindeglied zwischen den artenreichen Mooren des Rheintals und den inneralpinen Mooren.
Besucher zieht es immer wieder ins Naturschutzgebiet Frastanzer Ried, wegen seiner außergewöhnlichen…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
Bitte überprüfen Sie die lokalen Vorschriften für:
Tipps
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Rennrad
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Rennrad

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4,5
(2)
75
Radfahrer
Moderate Radtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

47
Radfahrer
55,7km
02:47
840m
840m
Moderate Radtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

3,0
(1)
37
Radfahrer
Einfache Rennrad-Tour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.
Details
Informationen
Höhenmeter 470 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Donnerstag 4 Juni
18°C
8°C
58 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 7,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Als wichtiges europäisches Schutzgebiet und Naturdenkmal gelten spezifische Regeln, um sein empfindliches Ökosystem zu erhalten. Obwohl im Allgemeinen keine speziellen Genehmigungen für den öffentlichen Zugang erforderlich sind, wird von Besuchern erwartet, dass sie auf markierten Wegen bleiben, Wildtiere oder Pflanzen nicht stören und jeglichen Abfall mitnehmen. Informationsmaterialien, die diese Schutzregeln detailliert beschreiben, sind im örtlichen Gemeindeamt in Frastanz erhältlich, das weitere Ratschläge für einen respektvollen Besuch geben kann.
Obwohl in der Einleitung erwähnt wird, dass einige Routen Straßenabschnitte beinhalten können, werden keine spezifischen Parkdetails angegeben. Im Allgemeinen gibt es für Naturschutzgebiete in Österreich ausgewiesene Parkplätze in der Nähe der Hauptzugangspunkte. Für öffentliche Verkehrsmittel sollten Besucher die lokalen Busfahrpläne nach Frastanz oder Felsenau überprüfen, da das Reservat zwischen diesen beiden Orten liegt. Es ist ratsam, sich bei den örtlichen Verkehrsbetrieben nach den aktuellsten Informationen zu Bushaltestellen und Verbindungen zu erkundigen.
Ja, das Reservat kann für Familien geeignet sein, insbesondere zur Naturbeobachtung und für gemütliche Spaziergänge. Die Wege sind im Allgemeinen flach und führen durch Feuchtwiesen. Obwohl keine spezifischen „Familienwege“ explizit genannt werden, macht das insgesamt sanfte Gelände viele Wege für Kinder zugänglich. Familien sollten auf unterschiedliche Bodenverhältnisse, insbesondere nach Regen, vorbereitet sein und sicherstellen, dass Kinder die Bedeutung des Bleibens auf markierten Wegen verstehen, um die empfindliche Umwelt zu schützen.
Als Naturschutzgebiet mit hoher Biodiversität, einschließlich vieler gefährdeter Arten, ist es sehr wahrscheinlich, dass Hunde jederzeit an der Leine geführt werden müssen, um Störungen der Wildtiere zu vermeiden und die empfindliche Flora zu schützen. Von Besuchern wird auch erwartet, dass sie die Hinterlassenschaften ihrer Hunde beseitigen. Für genaue Vorschriften ist es am besten, sich bei den örtlichen Behörden oder Informationsstellen in Frastanz zu erkundigen.
Obwohl das Reservat ein „Hotspot der Biodiversität“ ist und hervorragende Möglichkeiten zur Wildtierbeobachtung bietet, erwähnt die Recherche keine explizit ausgewiesenen Beobachtungspunkte oder erhöhten Aussichtspunkte. Die Wege durchqueren die ausgedehnten Streuwiesen und ermöglichen eine genaue Beobachtung der vielfältigen Flora und Fauna. Geduld und leise Bewegung sind der Schlüssel, um Arten wie die Gelbbauchunke, verschiedene Schmetterlinge und seltene Vögel zu entdecken.
Über den allgemeinen saisonalen Reiz hinaus gibt es spezifische Höhepunkte: Frühling und Frühsommer (Mai-Juli) für die spektakuläre Blüte von 14 Orchideenarten, darunter das bedeutendste Vorkommen der Sumpf-Glanzorchis (Liparis loeselii) in Österreich, die Sumpf-Siegwurz und die Sibirische Schwertlilie. Dies ist auch die beste Zeit, um das Auftauchen von 504 Schmetterlingsarten und 18 Libellenarten zu beobachten. Spätsommer und Herbst bieten die Möglichkeit, die Wiesen in ihren goldenen Farbtönen zu sehen und Zugvögel zu beobachten. Der Winter bietet eine ruhige, friedliche Landschaft, ideal für besinnliche Spaziergänge und die Beobachtung der Struktur des Reservats ohne dichtes Laub.
Das Naturschutzgebiet Frastanzer Ried liegt in der Gemeinde Frastanz. Obwohl es keine Einrichtungen direkt im Reservat selbst gibt, finden Besucher Cafés, Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten im nahegelegenen Ortszentrum von Frastanz. Es ist ratsam, lokale Verzeichnisse oder Tourismusinformationen für spezifische Einrichtungen und deren Nähe zu den Zugangspunkten des Reservats zu überprüfen.
Das Gelände im Naturschutzgebiet Frastanzer Ried besteht hauptsächlich aus flachen, ausgedehnten Streuwiesen, die nass bis halbnass sind. Die Wege sind im Allgemeinen einfach und eignen sich für gemütliche Spaziergänge und Radtouren. Besucher sollten jedoch auf potenziell feuchte oder schlammige Bedingungen, insbesondere nach Regen, vorbereitet sein und geeignetes Schuhwerk tragen. Einige Verbindungsabschnitte zum Reservat können, wie in der Einleitung erwähnt, das Navigieren auf Straßen beinhalten.
Ja, das Naturschutzgebiet Frastanzer Ried kann im Winter erkundet werden und bietet ein einzigartiges und ruhiges Erlebnis. Die Landschaft verwandelt sich in eine stille, oft schneebedeckte Umgebung. Während die lebendige Flora und das Insektenleben der wärmeren Monate fehlen, bietet der Winter die Möglichkeit für friedliche Spaziergänge und die Wertschätzung der kargen Schönheit des Moores. Die Wege bleiben zugänglich, aber Besucher sollten sich warm anziehen und auf potenziell eisige oder verschneite Bedingungen unter den Füßen achten.
Das Reservat besitzt einen bedeutenden historischen Wert aufgrund jahrhundertelanger traditioneller landwirtschaftlicher Nutzung, insbesondere der extensiven Herbstmahd ohne Düngung, die entscheidend zur Erhaltung seiner herausragenden Biodiversität beigetragen hat. Historisch versorgte es Feldkirch bis in die 1950er Jahre mit Trinkwasser, und eine 1915 gegründete Genossenschaft bewirtschaftet das Land weiterhin. Es stellt auch einen entscheidenden Versuch dar, Moore zu erhalten, die in Vorarlberg seit dem 20. Jahrhundert drastisch zurückgegangen sind, was seine Bedeutung in der Naturschutzgeschichte unterstreicht.
Das Frastanzer Ried ist ein „Hotspot der Biodiversität“ und beherbergt über 100 gefährdete Arten. Besucher haben die Chance, die seltene Sumpf-Glanzorchis (Liparis loeselii) zu entdecken, die hier ihr bedeutendstes Einzelvorkommen in Österreich hat, zusammen mit der Sumpf-Siegwurz und der Sibirischen Schwertlilie. Bei der Fauna sollte man auf die Gelbbauchunke, eine geschützte Amphibie, und eine Vielzahl von Insekten achten, darunter 504 Schmetterlingsarten, 18 Libellenarten und 110 verschiedene Wildbienenarten.