Vom Ufer bei Maghery aus fällt der Blick direkt auf Coney Island, die still im Lough Neagh liegt. Das raue Wasser des Sees, das sich ständig in Bewegung befindet, erzeugt eine besondere Atmosphäre, die zwischen Ruhe und Aufruhr wechselt. Die kühle Brise trägt den Duft der wilden Vegetation am Ufer mit sich, während das Rauschen der Wellen den Moment prägt.
Coney Island selbst wirkt fast unberührt, ein kleiner Fleck in der Weite des Sees, der Geschichten aus vergangenen Zeiten zu erzählen scheint. Es mag verlockend sein, sich vorzustellen, wie es wäre, dorthin zu rudern und die Insel zu erkunden. Doch von hier aus bleibt sie ein Sehnsuchtsort in der Ferne – nah genug, um neugierig zu machen, aber fern genug, um ein gewisses Geheimnis zu bewahren.
Die Aussicht ist eindrucksvoll, aber an stürmischen Tagen merkt man, dass die Natur hier rau sein kann. Vielleicht nicht der ideale Ort für eine längere Rast, aber ein Ort, der einen Moment des Innehaltens wert ist, bevor man den Weg weiterführt.