Naturschutzgebiet Spitalgrund–Oberes Volkachtal
Naturschutzgebiet Spitalgrund–Oberes Volkachtal
Highlight • Naturdenkmal
Wandern
4.2
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Das Naturschutzgebiet Spitalgrund–Oberes Volkachtal ist ein bedeutendes Naturdenkmal im Naturraum Steigerwald. Es liegt hauptsächlich in der Gemeinde Michelau im Steigerwald, erstreckt sich aber teilweise auch in das gemeindefreie Gebiet Hundelshausen im unterfränkischen Landkreis Schweinfurt. Das Schutzgebiet umfasst etwa 41 Hektar und beinhaltet den Oberlauf der Volkach, die hier als Spitalbach und Aubach bekannt ist. Charakteristisch sind die vielfältigen Landschaften aus Wiesen, Auwäldern und steilen Schluchtwäldern, eingebettet in die Mittelgebirgslandschaft des nördlichen Steigerwalds. Die Höhenlage beträgt etwa 362 Meter.
Besucher schätzen…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
Bitte überprüfen Sie die lokalen Vorschriften für:
Naturpark Steigerwald
Tipps
1. März 2023
Wandern

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Einfache Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

4,8
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74
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01:39
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Einfache Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

4,8
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Wanderer
22,8km
06:32
530m
530m
Schwierige Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.
Details
Informationen
Höhenmeter 360 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Freitag 29 Mai
28°C
15°C
75 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 21,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Das Naturschutzgebiet bietet eine Vielzahl von Wegen, die von sanften Spaziergängen entlang der Ufer der Volkach (Spitalbach und Aubach) bis hin zu anspruchsvolleren Routen durch steile Schluchtwälder reichen. Wanderer können eine Mischung aus Gelände erwarten, darunter Wiesen, Auwälder und dichte Hainbuchen-Eichenwälder. Obwohl spezifische Weglängen nicht detailliert sind, ist das Gebiet sowohl für kurze, gemütliche Spaziergänge als auch für ausgedehntere Erkundungen geeignet.
Ja, das Naturschutzgebiet gilt im Allgemeinen als familienfreundlich, insbesondere für Naturbeobachtungen und sanfte Spaziergänge. Die vielfältigen Lebensräume und die reiche Tierwelt, einschließlich Amphibien wie dem Feuersalamander und verschiedenen Vogelarten, können für Kinder spannend sein. Einige Abschnitte durch steile Schluchtwälder könnten jedoch für sehr kleine Kinder oder Kinderwagen anspruchsvoller sein, daher ist es ratsam, Routen sorgfältig nach den Fähigkeiten Ihrer Familie auszuwählen.
Obwohl das Naturschutzgebiet ein Naturgebiet ist, ist es wichtig, die örtlichen Vorschriften bezüglich Hunden zu überprüfen. Typischerweise sind Hunde in Naturschutzgebieten erlaubt, müssen aber an der Leine geführt werden, um das empfindliche Ökosystem und die Tierwelt zu schützen. Stellen Sie immer sicher, dass Sie die Hinterlassenschaften Ihres Haustieres beseitigen, um die unberührte Umwelt für alle Besucher und ihre Bewohner zu erhalten.
Obwohl das Naturschutzgebiet das ganze Jahr über wunderschön ist, bieten Frühling und Herbst besonders lebendige Erlebnisse. Der Frühling ist ideal, um blühende Pflanzen wie Bärlauch und Waldveilchen zu beobachten und Amphibien zu entdecken. Der Herbst verwandelt die Hainbuchen-Eichenwälder in reiche Farben und ist perfekt für malerische Wanderungen. Der Sommer bietet üppiges Grün und wärmeres Wetter, während der Winter eine ruhige, schneebedeckte Landschaft bieten kann, obwohl einige Wege rutschig sein könnten.
Informationen zu Parkplätzen an den Zugängen in der Nähe von Michelau im Steigerwald oder Hundelshausen sind verfügbar. Es wird empfohlen, in diesen Gemeinden nach ausgewiesenen Parkplätzen zu suchen, da das Naturschutzgebiet selbst ein geschütztes Naturgebiet ist. Eine frühe Anreise, insbesondere an Wochenenden oder während der Hauptsaison, kann helfen, einen Parkplatz zu sichern.
Das Naturschutzgebiet ist ein Hotspot der Biodiversität. Sie können Wasserlebewesen wie Groppen und Bachneunaugen in den Gewässern sowie Fluss- und Steinkrebse in Seitenbächen beobachten. Feuchtgebiete sind die Heimat von Amphibien wie dem Feuersalamander. Die Schluchtwälder beherbergen zahlreiche Spechtarten (Mittelspecht, Buntspecht, Kleinspecht, Grünspecht, Grauspecht, Schwarzspecht), deren Höhlen von Hohltauben, Haselmäusen, Fledermäusen und Hornissen genutzt werden. Die Flora umfasst Bärlauch, Türkenbundlilie, Scharbockskraut, Lerchensporn und Waldveilchen, mit Eschen und Schwarzerlen entlang der Bachufer.
Das Naturschutzgebiet wird hauptsächlich wegen seiner natürlichen Schönheit und ökologischen Bedeutung geschätzt und weniger wegen spezifischer künstlicher Sehenswürdigkeiten oder Panoramaaussichtspunkte. Die Hauptattraktionen sind die vielfältigen Lebensräume selbst: der mäandernde Fluss Volkach, die ruhigen Auwälder und die beeindruckenden steilen Schluchtwälder. Der historische Kontext seiner Gründung durch Naturschützer wie Bernhard Grzimek trägt ebenfalls zu seiner Bedeutung bei.
Das Gelände variiert von relativ flachen Wegen entlang der Flussufer bis zu steileren Abschnitten in den Schluchtwäldern. Während viele Routen für gemütliche Spaziergänge geeignet sind, können einige Bereiche mäßig anspruchsvoll sein, besonders nach Regen, wenn die Wege schlammig oder rutschig sein könnten. Angemessenes Schuhwerk wird allen Besuchern dringend empfohlen, um die vielfältigen Bedingungen bequem und sicher zu bewältigen.
Das Naturschutzgebiet liegt in den Gemeinden Michelau im Steigerwald und Hundelshausen. Während das Naturschutzgebiet selbst keine Annehmlichkeiten bietet, finden Sie in diesen nahegelegenen Städten und der umliegenden Steigerwaldregion in der Regel Cafés, Kneipen und verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten. Es ist ratsam, die lokalen Verzeichnisse für spezifische Einrichtungen zu überprüfen.
Das Naturschutzgebiet wurde 1985 offiziell ausgewiesen, aber sein Schutz begann bereits früher. In den späten 1970er Jahren erwarb der Bund Naturschutz, unterstützt vom renommierten Zoologen Bernhard Grzimek und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, Land im Spitalgrund. Grzimek selbst hatte 1975 privat erste Flächen gekauft und diese später dem neu gegründeten Bund Naturschutz übertragen. Diese Geschichte unterstreicht seine Bedeutung als Zeugnis engagierter Umweltschutzbemühungen.
Obwohl sich das Naturschutzgebiet in einer ländlichen Gegend befindet, könnten öffentliche Verkehrsmittel zu nahegelegenen Städten wie Michelau im Steigerwald verfügbar sein. Der direkte Zugang zu den Eingangspunkten des Naturschutzgebiets mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann jedoch begrenzt sein. Es wird empfohlen, lokale Busfahrpläne oder regionale Zugverbindungen zu den nächstgelegenen Städten zu recherchieren und einen möglichen Fußweg oder eine Taxifahrt zu den Zugangspunkten des Naturschutzgebiets einzuplanen.