Barnim
WandlitzBunker Koralle (Objekt Koralle)
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Highlight • Historische Stätte
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Der Bunker Koralle (Objekt Koralle), auch bekannt als Lager Koralle, ist eine geschichtsträchtige Stätte, eingebettet in einem dicht bewaldeten Gebiet nordöstlich von Berlin, nahe den Städten Bernau und Lobetal in Brandenburg, Deutschland. Auf einer Höhe von etwa 82 Metern gelegen, diente diese ehemalige Militäranlage im Zweiten Weltkrieg als wichtiges Hauptquartier des Oberkommandos der Marine (OKM) und als zentrale Funkstation für den U-Boot-Krieg. Heute steht sie als eindringliche und faszinierende Ruine da und bietet eine greifbare Verbindung zu einer entscheidenden Geschichtsperiode.
…Tipps
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Routen hier
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Details
Informationen
Höhenmeter 80 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Dienstag 3 März
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Der Bunker Koralle diente im Zweiten Weltkrieg als Hauptquartier des Oberkommandos der Marine (OKM) und als zentrale Funkstation für die U-Boot-Kriegsführung. Großadmiral Karl Dönitz, der die U-Boot-Flotte befehligte und später der letzte Führer Deutschlands wurde, hatte hier sein Hauptquartier. Der Ort ist auch bemerkenswert als der Platz, an dem Berthold Schenk Graf von Stauffenberg den Eid der Verschwörer für die „Zeit danach“ zur Vorbereitung des Attentats auf Hitler diktierte.
Obwohl es keinen einzelnen ausgewiesenen Weg gibt, ist das Gelände in ein Waldgebiet eingebettet, was verschiedene Rundwege um die Ruinen ermöglicht. Viele Wanderer erkunden die Wege, die die Hauptstrukturen verbinden, wie den Mannschaftsbunker T 750 und den Flugabwehrbunker, die etwa 200 Meter voneinander entfernt liegen. Du kannst Routen finden und planen, die deiner bevorzugten Distanz und deinem Erkundungsgrad entsprechen.
Das Gelände um den Bunker Koralle ist im Allgemeinen uneben, mit Resten von Betonstrukturen, tiefen Rissen und potenziellen Trümmern. Es liegt in einem Waldgebiet, daher können die Wege naturbelassen und unbefestigt sein. Während die Erkundung der oberirdischen Ruinen im Allgemeinen zugänglich ist, sollten Besucher aufgrund instabiler Abschnitte Vorsicht walten lassen. Für die Erkundung wird ein mittlerer Schwierigkeitsgrad angenommen, der festes Schuhwerk erfordert.
Zu den wichtigsten Wahrzeichen gehören die massiven Ruinen des Mannschaftsbunkers T 750 (ein dreistöckiger Luftschutzbunker, der für 750 Personen ausgelegt war) und der Flugabwehrbunker (Flakbunker), auf dessen Dach einst Flugabwehrgeschütze standen. Man kann auch russische Markierungen an einigen Wänden, Reste von Baracken und das allgemeine Ausmaß der Zerstörung durch Nachkriegssprengungen beobachten. Der Eingang zum unterirdischen Bunker ist versiegelt, aber seine Lage ist historisch bedeutsam.
Parkmöglichkeiten gibt es in der Regel in der Nähe des Geländes, oft entlang der Waldwege, die zu den Bunkern führen. Allerdings können die Parkplätze schnell belegt sein, besonders an Wochenenden oder in der Hochsaison. Für öffentliche Verkehrsmittel müsste man in der Regel einen Zug zu nahegelegenen Städten wie Bernau nehmen und dann möglicherweise einen lokalen Busdienst nutzen oder die restliche Strecke zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen, da sich das Gelände in einem stark bewaldeten Gebiet befindet.
Ja, der Bunker Koralle kann im Winter besucht werden und bietet eine einzigartige, karge Atmosphäre. Allerdings können die Wege schlammig, eisig oder schneebedeckt sein, was das unebene Gelände anspruchsvoller macht. Es ist entscheidend, warme, wasserdichte Kleidung, feste, wasserdichte Wanderschuhe mit gutem Profil zu tragen und eine Stirnlampe für die Erkundung dunklerer Bereiche oder bei begrenztem Tageslicht in Betracht zu ziehen. Das Gelände ist den Elementen ausgesetzt, daher sollte man sich im Zwiebellook kleiden.
Für Familien bietet das Gelände eine lehrreiche Erfahrung für ältere Kinder, die sich für Geschichte interessieren, aber das unebene Gelände und die potenziellen Gefahren der Ruinen bedeuten, dass es möglicherweise nicht für sehr kleine Kinder oder Kinderwagen geeignet ist. Hunde sind in der Regel an der Leine willkommen, da es sich um eine historische Outdoor-Stätte in einem Wald handelt. Achte immer darauf, dass dein Hund unter Kontrolle ist und räume seine Hinterlassenschaften weg.
Obwohl das Gelände im Allgemeinen für die selbstständige Erkundung geöffnet ist, werden am Bunker Koralle nicht regelmäßig organisierte Führungen angeboten. Einige historische Gesellschaften oder spezialisierte Reiseveranstalter in der weiteren Region Berlin-Brandenburg könnten jedoch Touren anbieten, die den Bunker Koralle als Teil einer größeren historischen Reiseroute einschließen. Am besten erkundigst du dich bei den örtlichen Tourismusbüros oder historischen Gruppen nach solchen Möglichkeiten.
Die Zeit, die für den Besuch des Bunkers Koralle benötigt wird, kann je nach Interesse variieren. Eine gründliche Erkundung der Hauptruinen, einschließlich des Weges zwischen dem T 750 und den Flugabwehrbunkern, kann zwischen 1,5 und 3 Stunden dauern. Wenn du dies mit einer längeren Wanderung im umliegenden Wald kombinierst, könnte dein Besuch einen halben Tag oder länger dauern.
Der Bunker Koralle liegt in einem stark bewaldeten Gebiet, daher gibt es keine Cafés, Restaurants oder direkten Übernachtungsmöglichkeiten unmittelbar am Gelände. Besucher finden Annehmlichkeiten in den nahegelegenen Städten wie Bernau oder Lobetal. Es ist ratsam, eigene Snacks und Getränke für den Besuch mitzubringen. Für Übernachtungen bietet Bernau verschiedene Optionen.
Aufgrund des unebenen Geländes, der Überreste von Betonstrukturen und der natürlichen Waldwege ist der Bunker Koralle (Objekt Koralle) nicht rollstuhlgerecht. Das Gelände erfordert das Navigieren auf unwegsamem Boden, Steigungen und potenziellen Hindernissen, was es für Besucher mit Rollstühlen oder Personen mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen ungeeignet macht.
Die Region Brandenburg um Berlin ist reich an Geschichte des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges. Ähnliche interessante Orte könnten Teile der ehemaligen Berliner Mauer, die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen oder andere Überreste militärischer Anlagen und Bunker sein, die in den Wäldern verstreut sind. Die Recherche nach spezifischen historischen Touren im weiteren Raum Berlin-Brandenburg kann viele solcher Orte aufzeigen.