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Teufelsküche‑Schlucht

Highlight • Schlucht

Teufelsküche‑Schlucht

Empfohlen von 958 Wandernden von 972

Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet

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Saubrink/Oberberg

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    Beliebte Wanderungen zu Teufelsküche‑Schlucht

    4,8

    (398)

    1.262

    Wanderer

    1. Mönchstein Rock Formation – Felsformationen Adam und Eva Runde von Harderode

    14,4km

    04:06

    320m

    320m

    Moderate Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

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    Mäßig

    4,3

    (27)

    101

    Wanderer

    7,38km

    02:21

    310m

    310m

    Moderate Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mäßig

    Schwierige Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Schwierig

    Tipps

    30. September 2018

    Schöner Aufstieg zum Ith-Gebirge. Leicht alpiner Anstieg mit Stiegen.

      21. August 2018

      Am Oberberg, dort wo die Höhe des Ithberges nach Coppenbrügge zu umbiegt, liegt oberhalb des Lecker Hainholzes die Teufelsküche. Wie die gleichnamige Teufelsküche auf der bloßen Zelle im Hils ist dieser Ort vermutlich ein vorchristlicher Opferplatz gewesen. Er ist auf beiden Seiten von hohen Felsen eingeschlossen. Die Umgebung macht den Eindruck, als hätten Riesenhände Felsen umhergestreut. Durch die übereinander gestürzten Felsblöcke wirkt der Ort viel schauerlicher und wilder als die Teufelsküche auf dem Hils. Die aus dem Felsgewirr hervorragenden alten Baumstämme mit ihren weißlichgrünen Moosbärten geben dem ganzen Bild den Anstrich der grauen Vorzeit. So mochte man diese Stelle entweder für einen besonders würdigen Aufenthaltsplatz heidnischer Gottheiten halten oder als einen sicheren Zufluchtsort für heidnische Gottesverehrung und Opferfeste vor dem siegreichen Vordringen des Christentums. Hier soll einst auch die Grenze zwischen Lauenstein und Coppenbrügge strittig gewesen sein. Über weite Zeitläufte dauerten die Streitigkeiten an und konnten lange nicht ausgemacht werden. Manche vermuten deshalb, der Name rühre daher, daß man da vielleicht gesagt hat: „Das ist wohl recht in Teufels Küche geraten.“
      Texte aus : Ithland – Sagenland, Ulrich Baum, 1987
      Quelle (coppenbrügge.de)

        26. Januar 2022

        Man schrieb das Jahr 1284. Um den Johannistag hatte es wie jedes Jahr in Hameln eine Reihe von festlichen Tagen mit ausgelassenem Treiben gegeben. Auszüge und Umzüge, besonders auch von Jugendlichen und Kindern, waren an der Tagesordnung. In der Dunkelheit flammten auf den Höhen des umliegenden Berglandes die Johannisfeuer auf.
        Angeregt durch die Festlichkeiten des vorangegangenen Johannistages machte sich am 26.Juni eine stattliche Schar von Kindern bei schönsten Sommerwetter auf zum knapp zwei Meilen entfernten Ith. Wuchtig und schroff springt am nördlichen Ith das Massiv des Fahnensteins in die Ebene vor. Auf seiner Höhe wurde alljährlich nach uraltem Brauch ein Sonnenwendfeuer abgebrannt, und dazu wollte die Hamelner Jugend dabei sein. Mit frohem Spiel und Sang ging es aus dem Ostertor Hamelns hinaus. Ein Spielmann, ein Pfeifer, führte den langen Zug von 130 Kindern an.
        Rechtzeitig gegen Abend wurde der Cobbenberg, wie diese Ithhöhe in den ältesten Urkunden genannt wird, erreicht. Zu Füßen des Fahnensteins, auf halber Höhe des Cobbenberges, liegt die schaurige Teufelsküche, ein ehemals sumpfiger Felskessel inmitten steiler Felsabstürze. Die Überlieferung weist diesen Ort als altgermanische Kult- und Opferstätte aus. Gerade die zu Füßen des Fahnensteins liegende Teufelsküche zog nun den Anführer der Kinderschar besonders an. Wie alle Angehörigen seiner Zunft war er noch aus der Kirche ausgeschlossen und deshalb den alten Glaubensvorstellungen verhaftet.
        Die Teufelsküche war gefährliches Gelände, bedingt durch den Sumpfkessel und die steilen Felsabstürze, von denen im Laufe der Zeit große Blöcke sich abgelöst hatten und heute das Sumpfloch ganz ausgefüllt haben. Geheimnisvolle Nebel stiegen aus dem Grunde auf, Irrlichter schwebten hin und her. Die einbrechende Dämmerung weckte in den Kindern Furcht vor Spuk und Gespenstern. Wie durch Zauberkraft drängten sie vorwärts.
        Als die Vordersten im Sumpf versanken, griff Panik um sich, und anstatt der Gefahr inne zu werden und umzukehren, wurden die Zurückbleibenden völlig kopfscheu. Teils von abergläubischen Vorstellungen getrieben, teils in dem Bestreben, ihre Gefährten zu retten, drängten sie vorwärts und damit ins Verderben. So wurde der Sumpfkessel der Teufelsküche am Hang des Cobbenberges, knapp zwei Meilen östlich Hamelns, zum Grab der 130 Hamelnschen Kinder.
        mystic-culture.de/kultplatz/ith/teufelskueche/rattenfaengersage.html

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          Ort: Coppenbrügge, Hameln-Pyrmont, Niedersachsen, Deutschland

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