Highlight • Denkmal
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Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin, oft als BNITM bezeichnet, ist ein zentrales historisches und wissenschaftliches Wahrzeichen in Hamburg. Nahe den belebten Landungsbrücken auf einer Höhe von etwa 16 Metern gelegen, ist es Deutschlands größte Einrichtung für Forschung, Patientenversorgung und Lehre im Bereich tropischer und neu auftretender Infektionskrankheiten. Seine Ursprünge reichen zurück bis zur verheerenden Cholera-Epidemie von 1892 in Hamburg, wodurch seine Geschichte eng mit den Fortschritten im öffentlichen Gesundheitswesen der Stadt verbunden ist.
Besucher sind oft fasziniert von dem markanten dreiteiligen…
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Details
Informationen
Höhenmeter 20 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Samstag 4 April
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Max. Windgeschwindigkeit: 32,0 km/h
Am häufigsten besucht während
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Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) konzentriert sich auf eine Vielzahl tropischer und neu auftretender Infektionskrankheiten. Die Forschung umfasst Malaria, hämorrhagische Fieberviren (wie Ebola, Lassa, Marburg und Krim-Kongo-Virus), vernachlässigte Tropenkrankheiten, Immunologie, Epidemiologie und die Mechanismen der Virusübertragung durch Mücken. Es beherbergt auch Hochsicherheitslabore (BSL-4 und BSL-3 Insektarium) für den Umgang mit hochpathogenen Viren.
Die Ursprünge des Instituts sind direkt mit der verheerenden Cholera-Epidemie in Hamburg im Jahr 1892 verbunden. Diese Gesundheitskrise verdeutlichte den dringenden Bedarf an spezialisierter Forschung und Kontrolle von Infektionskrankheiten, insbesondere solchen, die durch Seereisen eingeschleppt wurden. Der Marinearzt Bernhard Nocht setzte sich für dessen Gründung ein, was 1900 zur Eröffnung des „Instituts für Schiffs- und Tropenkrankheiten“ führte.
Das Institut ist in einem markanten dreiteiligen Klinkerbau untergebracht, der vom renommierten Architekten Fritz Schumacher zwischen 1910 und 1914 entworfen wurde. Sein einzigartiges Design umfasst separate Flügel für Labore, ein Krankenhaus und ein Tierhaus, was die ursprünglichen funktionalen Anforderungen widerspiegelt. Das Gebäude gilt als architektonisches Wahrzeichen und prägt das Hamburger Stadtbild.
Da das Bernhard-Nocht-Institut primär eine Forschungseinrichtung und kein traditionelles Museum ist, dauert ein Besuch, um die äußere Architektur zu bewundern und die historische Bedeutung zu erfassen, typischerweise 30 Minuten bis eine Stunde. Wenn Sie Teil einer vorab gebuchten Gruppenführung sind, würde die Dauer je nach Umfang der Führung länger sein.
Obwohl das Institut nicht regelmäßig für öffentliche Führungen zugänglich ist, bietet es spezielle Vorträge und Führungen für Gruppen an, die sich für Wissenschaft und Medizin interessieren. Diese erfordern in der Regel eine Voranmeldung und sind abhängig von der Verfügbarkeit. Es ist am besten, die offizielle Website für aktuelle Informationen zu Besucherprogrammen zu überprüfen.
Das Äußere des Gebäudes des Bernhard-Nocht-Instituts, einschließlich der umliegenden Wege, ist im Allgemeinen zugänglich. Für spezifische Informationen zur Barrierefreiheit im Inneren bei vorab gebuchten Touren oder Veranstaltungen wird jedoch empfohlen, das Institut direkt zu kontaktieren, um sich nach Rampen, Aufzügen und anderen Einrichtungen zu erkundigen.
Das Bernhard-Nocht-Institut liegt verkehrsgünstig in der Nähe der Hamburger Landungsbrücken, einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt. Sie erreichen es bequem mit der U-Bahn (U3) oder S-Bahn (S1, S2, S3) bis zur Haltestelle Landungsbrücken. Zahlreiche Buslinien bedienen ebenfalls die Gegend, wodurch es von verschiedenen Teilen der Stadt aus sehr gut erreichbar ist.
Das Bernhard-Nocht-Institut ist primär eine Forschungs- und medizinische Einrichtung, keine typische Touristenattraktion mit speziellen Familienausstellungen. Während seine historische und wissenschaftliche Bedeutung von älteren Kindern und Jugendlichen, die sich für Wissenschaft interessieren, geschätzt werden kann, bietet es keine speziellen Familienaktivitäten an. Für jüngere Kinder könnte der Fokus eher auf der beeindruckenden Architektur von außen liegen.
Als aktives Forschungsinstitut hat das Bernhard-Nocht-Institut keine standardmäßigen öffentlichen Öffnungszeiten wie ein Museum. Das Gebäude selbst ist in der Regel nicht für Gelegenheitsbesucher geöffnet. Der Zugang ist typischerweise auf Personal, Forscher, Patienten und vorab gebuchte Gruppen für spezifische Veranstaltungen oder Führungen beschränkt. An Feiertagen und Wochenenden ist es für den allgemeinen Zugang normalerweise geschlossen.
Parkplätze direkt am Bernhard-Nocht-Institut sind begrenzt und primär für Mitarbeiter und offizielle Besucher vorgesehen. Für öffentliche Parkmöglichkeiten müssen Sie in den umliegenden Stadtteilen St. Pauli oder HafenCity nach kostenpflichtigen Parkhäusern oder Straßenparkplätzen suchen. Optionen wie das Parkhaus Michel oder andere Parkhäuser in der Nähe der Landungsbrücken sind verfügbar, können aber besonders an Wochenenden schnell belegt sein.
Das Bernhard-Nocht-Institut liegt in einem lebhaften Teil Hamburgs. Zu den nahegelegenen Attraktionen gehören die belebten Landungsbrücken mit ihren Fährfahrten und Hafenblicken, die historische St. Michaelis Kirche (Michel), die lebhafte Reeperbahn und die moderne Elbphilharmonie. Der Alte Elbtunnel ist ebenfalls nur einen kurzen Spaziergang entfernt und bietet einen einzigartigen Zugang für Fußgänger und Radfahrer unter der Elbe.
Ja, aufgrund seiner zentralen Lage in der Nähe der Landungsbrücken und des Stadtteils St. Pauli gibt es zahlreiche Cafés, Bistros und Restaurants in fußläufiger Entfernung zum Bernhard-Nocht-Institut. Sie finden eine große Auswahl an Optionen, von schnellen Snacks bis hin zu formelleren Restaurants, die unterschiedlichen Geschmäckern und Budgets gerecht werden.