Highlight • See
Wandern
4.8
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Der Staudamm Finstertal ist ein beeindruckendes hochalpines Speicherbecken in den Tiroler Alpen Österreichs, genauer gesagt in der malerischen Ötztal-Region nahe Kühtai. Auf einer beeindruckenden Höhe von etwa 2387 Metern gelegen, ist dieser künstliche See ein wesentlicher Bestandteil der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz, einer bedeutenden Wasserkraftanlage. Er zeugt sowohl von natürlicher Schönheit als auch von menschlicher Ingenieurskunst und bietet eine einzigartige Mischung aus majestätischen Alpenlandschaften und einer imposanten Dammstruktur.
Besucher loben immer wieder die atemberaubenden Panoramablicke, die sich rund um den Staudamm Finstertal…
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Details
Informationen
Höhenmeter 2.390 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Mittwoch 29 Juli
22°C
6°C
-- %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: -- km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Wandern rund um den Staudamm Finstertal ist aufgrund seiner hochalpinen Lage im Allgemeinen mittelschwer bis anspruchsvoll. Obwohl es Wege für gemütliche Spaziergänge gibt, weisen viele Routen erhebliche Auf- und Abstiege auf, besonders wenn man sich über den unmittelbaren Dammbereich hinauswagt. Wanderer sollten auf unterschiedliche Höhenlagen und felsige Wege vorbereitet sein. Der Stausee selbst liegt auf etwa 2.387 Metern über dem Meeresspiegel, sodass selbst ein Spaziergang um den See hochalpine Bedingungen mit sich bringt.
Ja, es gibt mehrere Optionen für Rundwege. Eine beliebte Wahl ist die Überquerung des Damms selbst und die Fortsetzung entlang des Seeufers. Während die Einleitung die Nutzung von komoots Routenplaner für einen umfassenden Überblick erwähnt, kann eine typische vollständige Umrundung des Sees recht lang und anspruchsvoll sein und oft mehrere Stunden dauern, abhängig von deinem Tempo und dem gewählten Weg. Kürzere, einfachere Schleifen sind näher an der Dammstruktur zu finden.
Die benötigte Zeit für eine Wanderung um den Staudamm Finstertal See variiert erheblich je nach spezifischer Route und deinem Fitnesslevel. Eine vollständige Umrundung des Stausees kann zwischen 3 und 5 Stunden dauern und eine Strecke von mehreren Kilometern mit einigen Höhenunterschieden umfassen. Kürzere, leichter zugängliche Spaziergänge, die sich auf den Damm und die unmittelbare Umgebung konzentrieren, können in 1 bis 2 Stunden abgeschlossen werden.
Der Zugang zum Staudamm Finstertal erfolgt typischerweise über Bergstraßen, und Parkplätze können begrenzt sein, besonders während der Hochsaison. Während die Einleitung die Planung für begrenzte Einrichtungen erwähnt, ist es ratsam, frühzeitig anzureisen, insbesondere an Wochenenden oder im Sommer, um einen Platz zu sichern. Öffentliche Verkehrsmittel direkt zum Damm sind aufgrund seiner abgelegenen, hochalpinen Lage rar. Die meisten Besucher fahren zu einem nahegelegenen Ausgangspunkt, wie Kühtai, und wandern oder radeln dann hinauf.
Während die Einleitung den späten Frühling bis frühen Herbst für optimalen Genuss vorschlägt, ist Winterwandern am Staudamm Finstertal möglich, erfordert jedoch erhebliche Vorbereitung und Erfahrung. Die hochalpine Umgebung bedeutet, dass starke Schneedecken und extreme Kälte häufig sind. Wege können unpassierbar sein oder spezielle Ausrüstung wie Schneeschuhe oder Skier erfordern. Überprüfe immer die aktuellen Wetter- und Lawinenbedingungen, bevor du einen Winterbesuch planst.
Der Staudamm Finstertal kann für Familien mit älteren Kindern, die an Wanderungen gewöhnt sind, familienfreundlich sein, aber jüngere Kinder könnten die längeren, anspruchsvolleren Wege als schwierig empfinden. Kürzere Spaziergänge in der Nähe des Damms sind für Familien besser geeignet. Hunde sind in den österreichischen Alpen auf Wanderwegen generell willkommen, sollten aber an der Leine geführt werden, besonders in Gebieten mit Weidevieh oder Wildtieren. Nimm immer Wasser für deinen Hund mit und achte auf seine Ausdauer in großen Höhen.
Aufgrund seiner abgelegenen, hochalpinen Lage gibt es direkt am Staudamm Finstertal keine Cafés, Kneipen oder direkten Übernachtungsmöglichkeiten. Die nächsten Einrichtungen, einschließlich Restaurants, Hotels und Pensionen, befinden sich im nahegelegenen Dorf Kühtai, das als beliebter Ausgangspunkt für die Erkundung der Region dient. Es wird empfohlen, eigene Snacks und Getränke für deinen Besuch am Damm mitzubringen.
Neben dem beeindruckenden 149 Meter hohen Damm selbst, der ein bedeutendes Wahrzeichen ist, ist das auffälligste Naturmerkmal das türkis schimmernde Wasser des Sees vor der Kulisse majestätischer schneebedeckter Grate und Almwiesen. Der „Energieschauraum“ (Sperrenhaus) am Stausee bietet Einblicke in den Bau und die Wasserkraft des Damms. Viele Aussichtspunkte entlang der Wege bieten Panoramablicke auf den Stausee und die umliegenden Tiroler Alpen und bieten hervorragende Fotomöglichkeiten.
Wildschwimmen im Staudamm Finstertal See wird generell nicht empfohlen und kann verboten sein. Als hochalpiner Stausee, der zur Stromerzeugung genutzt wird, ist das Wasser extrem kalt, selbst im Sommer, und Strömungen können unvorhersehbar sein. Darüber hinaus könnte das Schwimmen die betrieblichen Aspekte des Kraftwerks beeinträchtigen. Es ist am besten, die Schönheit des Sees von seinen Ufern aus zu genießen.
Der Staudamm Finstertal ist ein integraler Bestandteil der Kraftwerksgruppe Sellrain-Silz, eines Netzwerks von Wasserkraftwerken, das für Österreichs saubere Energieversorgung von entscheidender Bedeutung ist. Sein Hauptzweck ist die Wasserkraftstromerzeugung, aber er trägt auch zum Hochwasserschutz und zur Wasserwirtschaft bei. Besucher, die sich für die technischen Aspekte interessieren, können im „Energieschauraum“ (Sperrenhaus) am Stausee mehr erfahren, der Einblicke in den Bau, die Technologie und das Pumpspeichersystem des Damms bietet.
Die hochalpine Umgebung rund um den Staudamm Finstertal beherbergt verschiedene alpine Wildtiere. Obwohl spezifische Sichtungen nie garantiert sind, könnten Besucher Murmeltiere, Gämsen oder Steinböcke in den höheren felsigen Gebieten entdecken. Vogelbeobachter könnten nach Alpendohlen, Steinadlern oder anderen Greifvögeln Ausschau halten. Die unberührte Natur fördert einen respektvollen Abstand zu allen Tieren.