Bergtour (Hochtour) von Seichenbrunn über die Untere Seescharte zur Wangenitzseehütte und auf das Petzeck
Zur Wangenitzseehütte (896 Hm/5,2 Km; 2,5-3 Std.): Vom Parkplatz kurz entlang der Fahrstraße taleinwärts, nach dem ersten Weidegitter rechts über den Debantbach, nach wenigen Metern folgt man rechts dem Hinweisschild Wangenitzseehütte Nr. 939 über eine Almwiese zum Waldrand hinauf. Dort wandert man länger Zeit entlang eines Karrenweges durch lichten Wald aufwärts. Bald zweigt links der beschilderte Bergweg ab, folgt diesem durch lichtes Gelände aufwärts, quert unterhalb der Materialseilbahn hindurch und erreicht so die weiten Almböden des Gaimberger Feldes, mit der kleinen Halterhütte im eingezäunten Bereich.
Über eine Geländestufe aufwärts, bis man in den querenden Zinkeweg einmündet, der von der Lienzer Hütte herüberführt. Rechts entlang diesem steile Hänge querend, zuletzt in engen Serpentinen, steil aufwärts in die Untere Seescharte (2529 m). Wenige Meter abwärts, anschließend zwischen dem Kreuz- und Wangenitzsee hinüber, zu der auf einer Geländekante hoch über dem Wangenitzsee liegenden Wangenitzseehütte (2508 m).
Auf das Petzeck (817 Hm/3,4 Km; 3 Std.): Hinter der Hütte folgt man dem Hinweisschild Petzeck Nr. 927, lässt den Abzweig Kruckelkopf links liegen und quert in östlicher Richtung, teilweise kurz abwärts und über versicherte Passagen, um die felsigen Ausläufer vom Kruckelkopf herum, in eine Mulde unterhalb vom Kruckelkar. Rechts auf einen deutlich ausgeprägten Geländerücken hinaus und entlang diesem aufwärts. Vor dem Kruckelkar links um eine ausgeprägte Felskuppe herum, kurz flacher weiter und danach rechts vom Kruckelkar schräg über Schutt und Geröll hinauf auf einen Geländeabsatz. Nunmehr über steiles, felsiges Gelände entlang einer Rampe in leichter Kraxelei auf eine Geländeschulter, dort wo sich ein kleines Kar auftut.
Am rechten Rand über Geröll aufwärts auf eine Verflachung, dort wo man auch das erste Mal das Gipfelziel zu Gesicht bekommt. Den zahlreichen Steinmandeln folgend, in nördlicher Richtung aufwärts, schräg hinab in eine weite Mulde und über ein Firnfeld (Gletscherrest) zum breiten Gipfelaufbau. Den Markierungen folgend in mehreren Serpentinen am breiten Südrücken unschwierig über schroffes Gelände aufwärts zum Gipfel des Petzecks (3283 m).
Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute mit kurzen Gegenanstiegen zurück zur Hütte und hinauf in die Untere Seescharte.