Regierungsbezirk Stuttgart
Landkreis EsslingenLenningenGustav-Jakob-Höhle
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Highlight • Höhle
Wandern
4.6
(111)
Die Gustav-Jakob-Höhle, auch bekannt als Hofen-Höhle, ist ein bedeutendes Naturdenkmal im Herzen der Schwäbischen Alb in Deutschland. Im oberen Lenninger Tal, nahe Grabenstetten und Lenningen-Schlattstall gelegen, zeichnet sich diese Höhle als die längste begehbare Höhle der Region aus und bietet ein einzigartiges Untergrundabenteuer. Ihr Eingang befindet sich auf einer Höhe von etwa 683 Metern und ist somit ein markantes Merkmal der lokalen Landschaft.
Besucher loben die Gustav-Jakob-Höhle immer wieder für ihr authentisches, „unberührtes“ Höhlenerlebnis, das einen starken Kontrast zu erschlossenen…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
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Details
Informationen
Höhenmeter 680 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Mittwoch 22 April
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Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 7,0 km/h
Am häufigsten besucht während
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Die Gustav-Jakob-Höhle gilt als anspruchsvolle und enge Durchgangshöhle. Obwohl sie für einigermaßen fitte und agile Personen, einschließlich abenteuerlustiger Kinder, eine großartige Einführung in die „wilde“ Höhlenforschung darstellt, erfordert sie das Kriechen durch Abschnitte und das Navigieren auf rutschigem, unebenem Gelände. Unerfahrenen Höhlenforschern wird dringend empfohlen, mit einem Führer zu gehen.
Die Höhle hat eine Gesamtlänge von 427 Metern, wobei ihr Hauptgang etwa 210 Meter lang ist. Die Erkundungszeit kann stark variieren, je nach Tempo und der Zeit, die man mit der Beobachtung der Formationen verbringt. Wanderer sollten für die vollständige Höhlenerkundung mindestens 1 bis 2 Stunden einplanen, zuzüglich des Weges zum und vom Eingang.
Für Anfänger bietet die Gustav-Jakob-Höhle ein authentisches „unberührtes“ Höhlenerlebnis. Aufgrund ihrer engen Passagen und der Notwendigkeit zu kriechen wird unerfahrenen Höhlenforschern jedoch dringend empfohlen, die Höhle mit einem Führer zu besuchen. Dies gewährleistet die Sicherheit und bietet wertvolle Einblicke in die Bewältigung der einzigartigen Herausforderungen der Höhle.
Ja, die Gustav-Jakob-Höhle ist bekannt für ihre beeindruckende Vielfalt an Sinterdekorationen. Besucher können kleine Stalaktiten und Stalagmiten, Sinterbecken und zarte Makkaroni-förmige Stalaktiten bestaunen. Etwa 60 Meter vom Eingang entfernt befindet sich eine Halle mit ausgedehnten Sinterformationen, die Decke und Wände bedecken und einen wirklich faszinierenden Anblick bieten.
Es ist wichtig, Kleidung zu tragen, die schmutzig werden darf, da oft gekrochen werden muss. Robustes Schuhwerk mit gutem Halt ist aufgrund der feuchten und rutschigen Oberflächen unerlässlich. Eine zuverlässige Taschenlampe ist absolut Pflicht, da die Höhle völlig dunkel ist. Ein Rucksack könnte an engen Stellen hinderlich sein, daher sollte man für das Nötigste eine kleinere Tasche oder eine Gürteltasche in Betracht ziehen.
Die Höhle kann für abenteuerlustige Familien mit Kindern geeignet sein, vorausgesetzt, sie sind einigermaßen fit und agil. Eltern sollten sich jedoch der engen Passagen und Kriechabschnitte bewusst sein. Sie ist nicht ideal für sehr kleine Kinder oder solche, die klaustrophobisch sein könnten. Aufsicht ist entscheidend, und ein Führer kann das Familienerlebnis verbessern.
Angesichts der extrem engen Passagen der Höhle, der Notwendigkeit zu kriechen und der Anwesenheit empfindlicher geologischer Formationen ist die Gustav-Jakob-Höhle nicht für Hunde geeignet. Es wäre sowohl für das Tier als auch für andere Besucher schwierig und potenziell unsicher.
Der Zugang zur Höhle erfolgt oft über Waldwege von der Ruine Hofen aus. Obwohl Parkplätze in der Nähe vorhanden sind, können diese besonders in der Hochsaison schnell belegt sein. Es wird dringend empfohlen, vor dem Vormittag anzureisen, um einen Platz zu sichern, insbesondere an Wochenenden und Feiertagen.
Die Gustav-Jakob-Höhle liegt in einem natürlichen, etwas abgelegenen Gebiet zwischen Grabenstetten und Lenningen-Schlattstall. Obwohl es keine direkten Annehmlichkeiten am Höhleneingang gibt, finden Sie Cafés, Kneipen und Unterkünfte in den nahe gelegenen Städten Grabenstetten und Lenningen, die nur eine kurze Autofahrt entfernt sind.
Die Höhle ist zum Schutz der überwinternden Fledermäuse jährlich geschlossen. Sie ist typischerweise vom 1. Oktober bis 31. März (oder manchmal Mitte November bis Mitte April) geschlossen. Überprüfen Sie immer die örtlichen Vorschriften oder offiziellen Quellen, bevor Sie einen Besuch in diesen Monaten planen.
Ja, etwa in der Mitte der Höhle gibt es einen Abzweig, der zu einem zehn Meter tiefen „Kollektivschacht“ führt. Dies ist der tiefste Punkt in der Höhle, und hier besteht die Gefahr der CO2-Ansammlung. Besucher sollten sich dieses speziellen Bereichs bewusst sein und Vorsicht walten lassen, insbesondere wenn sie ohne Führer erkunden.