Highlight • Naturdenkmal
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Fahrrad
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Der Urbacher Bergrutsch ist ein bemerkenswertes Naturdenkmal und Geotop, das sich nördlich von Urbach in Baden-Württemberg befindet. Auf einer Höhe von etwa 340 Metern am Rande des Welzheimer Waldes gelegen, ist dieser Ort bekannt für einen dramatischen Erdrutsch, der sich im Jahr 2001 ereignete. Er ist vollständig vom malerischen Landschaftsschutzgebiet Schornbach-, Wieslauf-, Urbach- und Bärenbachtal umschlossen und bietet eine einzigartige Mischung aus geologischer Geschichte und natürlicher Schönheit.
Besucher sind stets fasziniert von der schieren Größe des Erdrutsches, der eine imposante,…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
Bitte überprüfen Sie die lokalen Vorschriften für:
Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald
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Wanderer
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160m
Einfache Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.
Details
Informationen
Höhenmeter 340 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Montag 2 März
14°C
-1°C
0 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 6,0 km/h
Am häufigsten besucht während
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Der Hauptweg ist der „Bergrutsch-Rundweg“. Er ist etwa 3 Kilometer lang und gilt im Allgemeinen als mittelschwer, geeignet für Wanderer und Spaziergänger. Der Weg schlängelt sich durch traditionelle Obstbaumwiesen und direkt am Bergrutschgelände vorbei und bietet ein umfassendes Erlebnis.
Ja, Parkplätze stehen in der Nähe des Ausgangspunkts zur Verfügung. Es ist jedoch ratsam, frühzeitig anzureisen, besonders an Wochenenden oder während der Hauptsaison, da die Parkplätze schnell belegt sein können.
Obwohl die Gegend hauptsächlich mit dem Auto erreicht wird, können Sie Urbach mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Von dort aus liegt der Urbacher Bergrutsch nördlich der Stadt, oberhalb des Urbacher Freibades. Es wird empfohlen, die lokalen Busfahrpläne von Urbach zu überprüfen, um zu sehen, ob es Haltestellen näher am Kirchsteig gibt.
Ja, der „Bergrutsch-Rundweg“ gilt als familienfreundlich. Die 3 Kilometer lange Schleife ist für Kinder gut zu bewältigen, und die sieben Informationstafeln entlang des Weges bieten spannende Bildungsinhalte zu Geologie, Geschichte und Ökologie, was ihn zu einem interessanten Ausflug für alle Altersgruppen macht.
Grundsätzlich sind Hunde auf den Wegen am Urbacher Bergrutsch willkommen. Da es sich jedoch um ein Naturschutzgebiet und Geotop handelt, ist es wichtig, Hunde an der Leine zu führen, um die lokale Flora und Fauna zu schützen, insbesondere angesichts des einzigartigen Ökosystems, das durch den Bergrutsch entstanden ist.
Obwohl das Gebiet im Allgemeinen zugänglich ist, umfasst der „Bergrutsch-Rundweg“ unterschiedliches Gelände, einschließlich Wege durch Obstbaumwiesen und potenziell unebene Abschnitte mit leichten Steigungen und Gefällen. Er ist möglicherweise nicht vollständig barrierefrei für alle Rollstühle oder Kinderwagen, insbesondere solche, die nicht für den Offroad-Einsatz konzipiert sind.
Obwohl der Ort das ganze Jahr über schön ist, bieten Frühling und Herbst eine besonders lebendige Landschaft. Für Winterwanderungen sollten Sie auf potenziell schlammige oder eisige Bedingungen vorbereitet sein und die lokalen Wettervorhersagen prüfen. Um Menschenmassen zu vermeiden, wird empfohlen, an Wochentagen oder früh morgens an Wochenenden zu besuchen, insbesondere in den wärmeren Monaten.
Der Urbacher Bergrutsch selbst ist ein Naturdenkmal ohne kommerzielle Einrichtungen vor Ort. Cafés und Restaurants finden Sie jedoch in der nahe gelegenen Gemeinde Urbach, die nur einen Katzensprung entfernt ist.
Der Bergrutsch hat verschiedene geologische Schichten dramatisch freigelegt. Sie können die Tonsteine der Steigerwald-Formation beobachten, die die Gleitfläche bildeten, und die markante Steilstufe, die durch die Sandsteine der Hassberge-Formation (Teil des Mittleren Keupers) entstanden ist. Die imposante, bogenförmige Felswand ist das auffälligste geologische Merkmal.
Die durch den Bergrutsch entstandene vielfältige Topographie, einschließlich Felswänden, Schutthalden und offenen Bodenflächen, hat neue Lebensräume geschaffen. Dies hat zu einer vielfältigen Flora und Fauna geführt, darunter licht- und wärmeliebende Pflanzen, verschiedene Insektenarten und seltene Vögel wie der Gartenrotschwanz. Die umliegenden traditionellen Hochstamm-Obstbaumwiesen tragen ebenfalls erheblich zum ökologischen Reichtum der Gegend bei.
Der Urbacher Bergrutsch ist vollständig vom landschaftlich reizvollen Landschaftsschutzgebiet Schornbach-, Wieslauf-, Urbach- und Bärenbachtal umschlossen und bietet weitere Möglichkeiten zur Naturerkundung. Insbesondere das Bärenbachtal ist bekannt für seine natürliche Schönheit und Wandermöglichkeiten.
Das bedeutendste historische Ereignis ist der massive Bergrutsch, der sich am 7. April 2001 ereignete, als etwa 70.000 Kubikmeter Gestein und Erde den Hang hinunterrutschten. Dieses Ereignis, ausgelöst durch starke Regenfälle, hat die Landschaft dramatisch umgestaltet und zu ihrer Ausweisung als Naturschutzgebiet und Geotop geführt. Ein ähnlicher großer Bergrutsch ereignete sich auch 1926.