Highlight • Bergpass
Wandern
4.9
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Mountainbike
4.4
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Der Rengglipass ist ein malerischer Gebirgspass auf 1.879 Metern Höhe im Herzen des Berner Oberlandes, im Schweizer Kanton Bern. Dieser historische Pass dient als wichtige Verbindung für Wanderer und Mountainbiker, die zwischen den idyllischen Tälern Suldtal und Saxettal unterwegs sind, eingebettet zwischen den markanten Bergen Morgenberghorn und Rengghorn. Er ist bekannt für sein anspruchsvolles Terrain und die atemberaubenden Panoramablicke, die er bietet.
Besucher loben den Rengglipass immer wieder für seine wirklich spektakulären Ausblicke, die die majestätischen Berner 4.000er, das sich…
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Details
Informationen
Höhenmeter 1.930 m
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Freitag 1 Mai
12°C
4°C
-- %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: -- km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Wanderrouten über den Rengglipass gelten im Allgemeinen als anspruchsvoll. So ist beispielsweise die Route von Suld zum Rengglipass und weiter zum Morgenberghorn auf der SAC-Skala als T3-Bergwanderung eingestuft. Das bedeutet, sie erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, wobei einige Abschnitte sogar mit Sicherungsketten ausgestattet sind. Selbst mit einem E-Mountainbike haben Radfahrer berichtet, dass sie auf den steilsten Anstiegen schieben mussten.
Während viele Routen über den Rengglipass anspruchsvoll sind, bietet das Suldtal selbst, das zum Pass hinaufführt, sanftere Abschnitte. Für Familien empfiehlt es sich, die unteren Teile des Naturschutzgebiets Suldtal zu erkunden, die für ihre vielfältige Flora, einschliesslich Orchideen, bekannt sind. Der Weg zum Pochtenfall ist ebenfalls eine beliebte und zugängliche Attraktion. Für den Pass selbst sind die Routen im Allgemeinen auf erfahrene Wanderer ausgerichtet, sodass Familien mit kleinen Kindern kürzere, weniger anstrengende Spaziergänge in den umliegenden Tälern bevorzugen könnten.
Wichtige Zugangspunkte für Besucher sind Aeschiried, Saxeten und das tiefer gelegene Wilderswil. Parkplätze sind in der Regel an diesen Ausgangspunkten vorhanden, können aber besonders in der Hochsaison schnell belegt sein. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie diese Dörfer mit dem Bus von Interlaken aus. Von Aeschiried aus gelangen Sie ins Suldtal, das zum Pass führt. Von Saxeten aus führt eine anspruchsvolle Wanderung direkt zum Pass hinauf.
Die Region Rengglipass ist reich an Naturschönheiten. Ein bedeutendes Wahrzeichen ist der Pochtenfall am Latrejebach, ein beeindruckender 81 Meter hoher Wasserfall in der Nähe des Restaurants Pochtenfall. Das Suldtal, das man auf dem Weg zum Pass von Aeschiried aus durchquert, ist ein ausgewiesenes Naturschutzgebiet, das für seine vielfältige Flora bekannt ist, darunter 24 Orchideenarten wie der Frauenschuh und die Fliegen-Ragwurz. Vom Pass aus geniessen Sie zudem Panoramablicke auf die Berner 4000er und den Thuner- oder Brienzersee.
Der Rengglipass wird hauptsächlich für die wärmeren Monate empfohlen, wenn die Wege schneefrei sind. Winterwanderungen können aufgrund von Schnee, Eis und Lawinengefahr extrem anspruchsvoll und potenziell gefährlich sein. Die genauen Öffnungszeiten der Wege hängen von der Schneeschmelze ab. Wenn Sie einen Winterbesuch in Betracht ziehen, ist es entscheidend, die aktuellen Schneeverhältnisse und Wegsperrungen bei den örtlichen Tourismusbüros oder Bergführern zu überprüfen und nur mit entsprechender Winterausrüstung und Erfahrung zu versuchen.
Im Allgemeinen sind Hunde auf Wanderwegen in den Schweizer Alpen, einschliesslich derer um den Rengglipass, erlaubt. Es ist jedoch wichtig, Hunde an der Leine zu führen, insbesondere in Naturschutzgebieten wie dem Suldtal und in Gebieten mit weidendem Vieh oder Wildtieren. Führen Sie immer Kotbeutel mit und stellen Sie sicher, dass Ihr Hund gut erzogen ist und anspruchsvolles Gelände bewältigen kann. Nehmen Sie Rücksicht auf andere Wanderer und Radfahrer.
Obwohl in der Einleitung die wärmeren Monate erwähnt werden, sollten Sie, um die belebtesten Zeiten zu vermeiden, einen Besuch im späten Frühling (Mai/Anfang Juni) oder frühen Herbst (September/Anfang Oktober) in Betracht ziehen. In diesen Zeiten ist das Wetter oft angenehm und die Wege sind weniger überlaufen als in den Hochsommermonaten Juli und August. Der späte Frühling bietet blühende Wildblumen, einschliesslich Orchideen im Suldtal, während der Herbst eine atemberaubende Herbstfärbung bietet.
Während der Rengglipass selbst ein Bergpass ohne direkte Annehmlichkeiten ist, finden Sie in den Tälern, die dorthin führen, Optionen. Das Restaurant Pochtenfall befindet sich in der Nähe des beeindruckenden Wasserfalls auf der Suldtal-Seite. In den Dörfern Saxeten und Suld sowie Aeschiried und Wilderswil finden Sie verschiedene Restaurants und Übernachtungsmöglichkeiten, von Gasthäusern bis zu Hotels, um sich vor oder nach Ihrem Abenteuer zu stärken und auszuruhen.
Für den Zugang zum Rengglipass oder seinen umliegenden Wegen in der Schweiz sind im Allgemeinen keine speziellen Wander- oder Mountainbike-Genehmigungen erforderlich. Es ist jedoch immer ratsam, Privateigentum zu respektieren, markierten Wegen zu folgen und alle lokalen Vorschriften einzuhalten, insbesondere in Naturschutzgebieten wie dem Suldtal. Für die Nutzung der Wege selbst fallen keine Gebühren an.
Jenseits der Hauptaussichten des Passes kann die Erkundung des alpinen Wanderwegs, der vom Pass nordwärts zum Morgenberghorn abzweigt, noch umfassendere und einzigartige Perspektiven auf das Berner Oberland bieten. Obwohl anspruchsvoll, bietet diese Route andere Blickwinkel auf die umliegenden Gipfel, das flache Bödeli und die Seen. Darüber hinaus kann das Erkunden der verschiedenen Wege innerhalb des Naturschutzgebiets Suldtal versteckte Orte zur Beobachtung der vielfältigen Flora und kleinerer Wasserfälle offenbaren.
Der Name 'Rengg' leitet sich möglicherweise vom althochdeutschen Wort 'Rank' (Biegung oder Krümmung) oder 'Ranke' (durchgehender Berghang oder langgestreckter Grat) ab, was die geografischen Merkmale des Passes widerspiegelt. Historisch war der Rengglipass auch als 'Tanzbödelipass' bekannt, da dort angeblich eine 'Älplerchilbi' (ein Alpfest oder Volksfest) stattfand, was auf seine lange Rolle als Treffpunkt hindeutet.