Highlight • Gipfel
Wandern
5.0
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Bergtour
5.0
(58)
Das Laufbacher Eck ist ein markanter Grasberg-Gipfel im Herzen der Allgäuer Alpen, im süddeutschen Bundesland Bayern. Mit einer Höhe von 2.178 Metern bietet dieser prominente Gipfel weitreichende Panoramablicke und ist ein bekanntes Wanderziel in der Region. Nahe der beliebten Stadt Oberstdorf gelegen, ist er Teil der beeindruckenden Daumengruppe, die sich durch eine einzigartige Mischung aus saftigen Wiesen und schroffen Felsformationen auszeichnet.
Was Besucher am Gipfel des Laufbacher Ecks wirklich fesselt, sind die atemberaubenden Rundumblicke auf die umliegenden majestätischen Berge. Von…
Dieses Highlight liegt in einem geschützten Gebiet
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Details
Informationen
Höhenmeter 2.130 m
Kontakte
47° 23′ 37″ N, 10° 22′ 51″ O
Gut zu wissen
Familienfreundlich
nein
Barrierefrei
nein
Hundefreundlich
ja
Wetter
Bereitgestellt von Foreca
Montag 20 April
10°C
-4°C
52 %
Zusätzliche Wettertipps
Max. Windgeschwindigkeit: 12,0 km/h
Am häufigsten besucht während
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August
September
Oktober
November
Dezember
Es gibt zwei Hauptzugänge zum Laufbacher Eck. Eine beliebte Option ist die Fahrt mit der Nebelhornbahn von Oberstdorf zur Station Höfatsblick, in der Nähe des Edmund-Probst-Hauses. Von dort führt ein gut markierter Höhenweg zum Gipfel. Diese Route bietet von Anfang an atemberaubende Ausblicke und gilt allgemein als landschaftlich reizvolle Höhenüberquerung.
Alternativ kann man am Giebelhaus starten. Diese Route ist mit dem Bus oder teilweise mit dem Mountainbike erreichbar, bevor man zu Fuß weitergeht. Beide Routen sind als mittelschwer eingestuft, mit einigen anspruchsvollen Abschnitten, die mit Stahlseilen gesichert sein können.
Die Wanderung zum Laufbacher Eck gilt allgemein als mittelschwer bis anspruchsvoll. Obwohl sie für erfahrene Wanderer technisch nicht schwierig ist, erfordert sie eine gute Kondition, Ausdauer und vor allem Trittsicherheit. Das Gelände umfasst steile Grashänge, die besonders nach Regen oder Schnee rutschig werden können. Einige Abschnitte sind ausgesetzt und mit Stahlseilen und Trittbügeln versehen, was Schwindelfreiheit erfordert.
Obwohl es keinen einzelnen, weit verbreiteten Rundwanderweg direkt um den Gipfel gibt, der ohne erhebliche Rückwege oder die Kombination verschiedener Transportmittel zum exakt selben Ausgangspunkt zurückführt, schaffen Wanderer oft schleifenartige Erlebnisse. Man könnte zum Beispiel über eine der Hauptrouten (z.B. von der Nebelhornbahn) aufsteigen und ins Oytal absteigen, eventuell mit einem Mountain-Scooter für das letzte Stück zurück nach Oberstdorf, um eine abwechslungsreiche Tour zu gestalten.
Das Laufbacher Eck ist bekannt für seine außergewöhnliche Botanik, ähnlich wie Gebiete wie die Höfats, mit einer vielfältigen alpinen Flora, darunter Enzian und Edelweiß, die besonders im Sommer leuchtend ist. Der Berg ist ein „Grasberg“, der einen markanten Kontrast zu den schroffen Felsmassiven des Hauptdolomits bildet. Wanderer berichten oft vom charakteristischen Pfeifen von Murmeltieren entlang der Höhenwege, was das einzigartige alpine Erlebnis noch verstärkt.
Der Gipfel des Laufbacher Ecks selbst ist der primäre Aussichtspunkt und bietet atemberaubende 360-Grad-Panoramen der umliegenden Allgäuer Alpen. Von hier aus kann man Hunderte von Alpengipfeln sehen, darunter die Daumengruppe, den Allgäuer Hauptkamm und das malerische Kleinwalsertal. Der Höhenweg, der das Edmund-Probst-Haus mit dem Prinz-Luitpold-Haus verbindet und über den Laufbacherecksattel führt, bietet ebenfalls durchgehend atemberaubende Ausblicke.
Die Dauer der Wanderung zum Laufbacher Eck variiert erheblich je nach Ausgangspunkt, Fitnesslevel und gewählter Route. Zum Beispiel kann eine Rundtour vom Höfatsblick der Nebelhornbahn zum Gipfel und zurück 4-6 Stunden dauern. Wenn man vom Giebelhaus startet, kann allein der Aufstieg mehrere Stunden in Anspruch nehmen, was es zu einem Ganztagesausflug macht. Planen Sie immer Zeit für Pausen, Fotos und das Genießen der Aussicht ein.
Winterwanderungen zum Laufbacher Eck sind für Gelegenheitswanderer generell nicht zu empfehlen und können lebensbedrohlich sein. Die Einleitung warnt ausdrücklich vor möglichen Schneefeldern und Muren, insbesondere außerhalb der Hochsommermonate. Die steilen Grashänge werden bei Schnee extrem rutschig und lawinengefährdet. Nur erfahrene Bergsteiger mit entsprechender Winterausrüstung, Lawinenkenntnissen und einem gründlichen Verständnis der aktuellen Bedingungen sollten einen Winteraufstieg in Betracht ziehen.
Obwohl es keine Cafés direkt auf dem Gipfel gibt, stehen entlang der beliebten Routen mehrere Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung. Die Käseralpe ist sehr empfehlenswert für eine leckere Brotzeitplatte, besonders nach dem Abstieg vom Himmelecksattel. Weitere nahegelegene Optionen sind die Untere Gutenalpe und das Oytalhaus, die sich typischerweise in tieferen Lagen entlang der Wege befinden.
Aufgrund seines mittelschweren bis anspruchsvollen Schwierigkeitsgrades, der steilen Abschnitte und der Anforderungen an die Trittsicherheit ist das Laufbacher Eck nicht generell für kleine Kinder zu empfehlen. Sportliche Teenager mit Wandererfahrung und guter Kondition könnten die Routen jedoch genießen. Familien mit jüngeren Kindern könnten kürzere, weniger anspruchsvolle Wege im weiteren Oberstdorfer Gebiet in Betracht ziehen.
Generell sind Hunde auf Wanderwegen in den Allgäuer Alpen, einschließlich derer, die zum Laufbacher Eck führen, erlaubt. Angesichts des anspruchsvollen Geländes, der steilen Abschnitte und der potenziellen Stahlseile sollten Besitzer jedoch sicherstellen, dass ihre Hunde fit, gut erzogen und an solche Bedingungen gewöhnt sind. Führen Sie Hunde immer an der Leine, besonders in Gebieten mit Vieh oder geschützten Wildtieren, und nehmen Sie Rücksicht auf andere Wanderer. Überprüfen Sie die örtlichen Vorschriften auf spezifische Einschränkungen.
Für diejenigen, die ein weniger anstrengendes Erlebnis suchen, bietet das Oytal schöne, flachere Wanderungen. Wenn Sie ähnliche Panoramablicke, aber vielleicht eine etwas andere Herausforderung suchen, bieten andere Gipfel in der Daumengruppe oder Wege, die über die Nebelhornbahn erreichbar sind (ohne zum Laufbacher Eck zu gehen), ausgezeichnete Optionen. Für anspruchsvollere alpine Erlebnisse bieten die weiteren Allgäuer Alpen zahlreiche Routen, von denen einige technischer sind als das Laufbacher Eck.