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Hammer Eisenbahnbrücke

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Hammer Eisenbahnbrücke

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    Beliebte Wanderungen zu Hammer Eisenbahnbrücke

    4,3

    (18)

    154

    Wanderer

    1. Blick auf den MedienHafen Düsseldorf – Medienhafen Düsseldorf Runde von Friedrichstadt

    7,33km

    01:53

    30m

    30m

    Einfache Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

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    Einfach

    Moderate Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mäßig

    Schwierige Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Schwierig

    Tipps

    4. Januar 2020

    Die erste Eisenbahnbrücke zwischen Neuss und Düsseldorf-Hamm wurde am 24. Juli 1870 eröffnet. Ohne Eröffnungsfeierlichkeiten wird die Brücke, die zunächst "König Wilhelms Eisenbahnbrücke" hieß, erstmalig für den Transport von Soldaten und Material auf den Weg nach Frankreich genutzt.

    Die ersten Planungen einer Brücke gehen auf das Jahr 1850 zurück. Die preußische Regierung in Berlin lehnte den Bau aber aus militärischen Gründen ab. Die Königliche Eisenbahndirektion in Elberfeld wandte sich 1864 erneut an das Kriegsministerium in Berlin. Die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft wollte die Brücke auf eigene Kosten errichten. Am 31. Oktober 1865 wandte sich die Handelskammer Düsseldorf an den preußischen Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten mit der Bitte um Genehmigung einer Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Hamm. Schließlich erteilte der preußische König 1867 die Genehmigung.

    Für die Schifffahrt wurden vier Öffnungen von 100 Metern Breite und 17 Öffnungen für die Vorlandbrücken gefordert. Im Mai 1868 beginnen die Arbeiten. Am 20. November 1869 ereignet sich ein schwerer Unfall, als ein mit Eisenerz beladenes Schiff gegen ein Brückengerüst stößt und einer der vier Bögen einstürzt. Bei diesem Unglück finden 15 Menschen den Tod.

    Erst im Frühjahr sind die Trümmer beseitigt und die Arbeiten können fortgesetzt werden. Aus militärischen Gründen wird das Bauwerk befestigt. Neben den festungsähnlichen Türmen an den Brückenköpfen gab es auch ein Sperrfort. Auf alten Karten ist dieses deutlich zu erkennen. Es wurde 1885 abgerissen.

    Der zunehmende Verkehr und militärische Gründe führten zwischen 1909 und 1911 zum Bau einer zweiten Brücke 32 Meter stromabwärts, so dass nun vier Gleise über den Rhein führten. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden am 3. März 1945 alle Düsseldorfer Brücken gesprengt. 1947 erfolgte der Wiederaufbau einer zweigleisigen Brücke, die aus Teilen der südlichen Brücke rekonstruiert wurde. Die Ruine der südlichen Brücke wurde nicht wieder aufgebaut, die Eisenteile wurden verschrottet, Pfeiler und Brückentürme blieben jedoch stehen und verfielen mit der Zeit.
    lokalkompass.de/duesseldorf/c-kultur/spurensuche-hammer-eisenbahnbruecke_a38916

    de.wikipedia.org/wiki/Hammer_Eisenbahnbr%C3%BCcke
    rhein-magazin-duesseldorf.de/rheinbruecken-15-hammer-eisenbahnbruecke-auferstanden-aus-ruinen
    industriekultur-duesseldorf.de/portfolio_page/eisenbahnbruecke-duesseldorf-hamm

      22. Februar 2021

      Die Eisenbahnbrücke Düsseldorf-Hamm ist die älteste Düsseldorfer Rheinbrücke.

      Alles Wissenswerte unter:
      industriekultur-duesseldorf.de/portfolio_page/eisenbahnbruecke-duesseldorf-hamm
        Die erste Eisenbahnbrücke zwischen Neuss und Düsseldorf-Hamm wurde am 24. Juli 1870 eröffnet. Ohne Eröffnungsfeierlichkeiten wird die Brücke, die zunächst "König Wilhelms Eisenbahnbrücke" hieß, erstmalig für den Transport von Soldaten und Material auf den Weg nach Frankreich genutzt.

        Die ersten Planungen einer Brücke gehen auf das Jahr 1850 zurück. Die preußische Regierung in Berlin lehnte den Bau aber aus militärischen Gründen ab. Die Königliche Eisenbahndirektion in Elberfeld wandte sich 1864 erneut an das Kriegsministerium in Berlin. Die Bergisch-Märkische Eisenbahngesellschaft wollte die Brücke auf eigene Kosten errichten. Am 31. Oktober 1865 wandte sich die Handelskammer Düsseldorf an den preußischen Minister für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten mit der Bitte um Genehmigung einer Eisenbahnbrücke über den Rhein bei Hamm. Schließlich erteilte der preußische König 1867 die Genehmigung.

        Für die Schifffahrt wurden vier Öffnungen von 100 Metern Breite und 17 Öffnungen für die Vorlandbrücken gefordert. Im Mai 1868 beginnen die Arbeiten. Am 20. November 1869 ereignet sich ein schwerer Unfall, als ein mit Eisenerz beladenes Schiff gegen ein Brückengerüst stößt und einer der vier Bögen einstürzt. Bei diesem Unglück finden 15 Menschen den Tod.

        Der zunehmende Verkehr und militärische Gründe führten zwischen 1909 und 1911 zum Bau einer zweiten Brücke 32 Meter stromabwärts, so dass nun vier Gleise über den Rhein führten. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurden am 3. März 1945 alle Düsseldorfer Brücken gesprengt. 1947 erfolgte der Wiederaufbau einer zweigleisigen Brücke, die aus Teilen der südlichen Brücke rekonstruiert wurde. Die Ruine der südlichen Brücke wurde nicht wieder aufgebaut, die Eisenteile wurden verschrottet, Pfeiler und Brückentürme blieben jedoch stehen und verfielen mit der Zeit.

        Der Bau der Ost-West-S-Bahn S 8 machte 1984 einen Neubau der Hammer Eisenbahnbrücke mit einer Erweiterung auf vier Gleise erforderlich. Die neue Brücke entstand mit einem Fachwerkversteifungsträger mit einer 250 Meter langen Stabbogenbrücke, in Erinnerung an die alte Bogenkonstruktion. Die alte nördliche Brücke wurde daraufhin abgerissen, übrig blieben die Brückentürme als Relikt der ersten Brücke von 1870. In den Türmen auf Hammer Seite hat heute der Verein Bergische Lehnsritter e. V. seinen Sitz.

        Quelle: lokalkompass.de/duesseldorf/c-kultur/spurensuche-hammer-eisenbahnbruecke_a38916

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